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Urlaub in San Francisco - Hippies, Chinatown und Cable Cars

Viktorianische Häuser am Alamo Square. Fotos 1 + 2: CTTC/Robert Holmes

Viktorianische Häuser am Alamo Square. Fotos 1 + 2: CTTC/Robert Holmes

„If you’re going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair.“ - so heißt es in einem alten Hit. Gar so blumig wie zur Hippiezeit geht es in San Francisco heute nicht mehr zu. Doch wer seinen Urlaub hier verbringt, wird dennoch nicht enttäuscht sein.

 

Obwohl die große Zeit der freien Liebe vorbei ist, zeichnet sich San Francisco immer noch durch eine offene, charmante Atmosphäre aus.

 

Auch die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die bunten viktorianischen Holzhäuser, und die traumhafte Lage der Stadt zwischen Bucht und Pazifik machen den Urlaub hier zu einem besonderen Erlebnis. Allerdings sollte man einen dicken Pulli im Gepäck haben, denn die geographische Lage San Francisco hat noch einen Nebeneffekt - vor allem im Sommer ziehen häufig einer kühler Wind und Nebelschwaden durch die spektakulären Straßen der Stadt.

Urlaub in San Francisco - Sehenswürdigkeiten

Golden Gate Bridge

Golden Gate Bridge

Cable Cars: Bei einer Fahrt mit den historischen Cable Cars kann man auf reizvolle Art und Weise die Stadt erkunden. Die Wagen werden mittels unterirdischer Stahlseile durch die steilen Straßen gezogen. Näheres über die Geschichte und die weltweit einmalige Antriebstechnik erfährt man im Cable Car Museum.

 

Golden Gate Bridge: Die berühmte Brücke mit der kräftigen roten Farbe wurde 1937 erbaut und verbindet San Francisco mit dem nördlich gelegenen Marin County. Im Sommer bekommt man sie wegen des häufigen Nebels nur selten in ihrer ganzen Pracht zu sehen.

 

Chinatown: Im größten chinesischen Wohnviertel außerhalb Asiens kann man original chinesisches Essen und allerlei Souvenirs finden. Besonders in der Stockton Street reiht sich ein Geschäft mit exotischen Lebensmitteln ans andere. In der schmalen Grant Street betritt der Besucher das Viertel durch ein prachtvolles Tor im Pagodenstil.

 

Alcatraz: Auf der Gefängnisinsel waren früher Schwerverbrecher ausbruchssicher untergebracht. Nachdem deren Unterbringung dort in den Sechziger Jahren zu teuer wurde, wurde Alcatraz zu einem Museum umfunktioniert.

 

Union Square: Rund um den Platz gibt es erstklassige Einkaufsmöglichkeiten und zahlreiche Hotels.

 

Neujahrsfest in Chinatown

Neujahrsfest in Chinatown

Lombard Street: Bei einem Urlaub in San Francisco gehört eine Fahrt durch die engen Serpentinen der Lombard Street zum Pflichtprogramm.

 

Fisherman’s Wharf: Hier kann man nur frühmorgens noch den Fischern bei ihrer Arbeit zusehen. Spätestens ab Mittag sind die Touristen hier fast unter sich. Außer zahlreichen Restaurants und Souvenirläden locken vor allem die Seelöwen am Pier 39 die Besucher an.

 

Golden Gate Park: Der langgestreckte Park beherbergt mehrere Museen, einen japanischen Teegarten und eine Bisonherde. Auf einem der zahlreichen Seen, dem Stow Lake werden auch Tretbootfahrten angeboten. Im Westen grenzt der Park an den Pazifik und den kilometerlangen Sandstrand des Baker Beach.

 

Telegraph Hill: Direkt angrenzend zum "italienischen Viertel" North Beach befindet sich der Telegraph Hill mit dem Coit Tower. Von hier genießt man eine gute Aussicht auf die Bucht und die angrenzenden Stadtviertel.

 

Twin Peaks: Den besten Blick über San Francisco und die nähere Umgebung hat man von diesen beiden über 300 Metern hohen Hügeln.

 

Palace of Fine Arts: Die Rotunda wurde ursprünglich für die Panama-Pazifik-Ausstellung gebaut und bietet einen beliebte Kulisse für Hochzeitsfotos und Picknicks am angrenzenden Teich. Direkt daneben befindet sich das Exploratorium, ein naturwissenschaftliches Erlebnismuseum in dem Wissen durch praktische Experimente vermittelt wird.

Wissenswertes über San Francisco

Volkslauf Bay-to-Breakers

Dieser Mops absolviert den Volkslauf Bay-to-Breakers bequem in einer Sänfte

San Francisco gilt gewissermaßen als Hauptstadt der amerikanischen Schwulenbewegung und hat überdurchschnittlich viele homosexuelle Bewohner. Sie schätzen die offene, lockere Atmosphäre der Stadt, die schon den Hippies gefiel.

 

Die Bevölkerung San Franciscos ist multikulturell. Über 30 Prozent der Einwohner sind Asiaten. Die bunte Mischung von Einwanderern aus aller Herren Ländern hatte auch erfreuliche Auswirkungen auf die Esskultur. Die Restaurants der Stadt bieten Spezialitäten aus fast jedem Winkel der Erde. Der Einfluss mediterraner und asiatischer Küche vereinigte sich in den Siebziger Jahren zur „Californian Cuisine“, die viel Wert auf ökologisch angebaute Zutaten legt und die man bei einem Urlaub hier unbedingt kosten sollte.

 

Badeurlaub in San Francisco ist etwas für Hartgesottene. Das Wasser des Pazifik erwärmt sich auch im Sommer selten auf mehr als 18 Grad.

 

Bay to Breakers: Wer seinen Urlaub in San Francisco für den Monat Mai plant, kann unter Umständen einen der verrücktesten Volksläufe der Welt miterleben. Jeden dritten Sonntag im Mai bewältigen mehrere zehntausend Menschen die Strecke vom Financial District bis zum Strand des Pazifik. Das besondere daran – viele von ihnen sind verkleidet und das beste Kostüm wird sogar prämiert. Selbst ganze „Strandbars“ – Ausschank inklusive – werden durch die Straßen gezogen.

 

Text: Ulrike Vollmer

Ausflüge und Restaurants

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*Fotos 1 und 2 mit freundlicher Unterstützung der California Travel & Tourism Commission. Fotos 3 und 4: Ulrike Vollmer


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