ÖSTERREICH - URLAUB IM SALZKAMMERGUT
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Salzkammergut - Urlaub zwischen Rieseneishöhle und Weißem Rössl
Salzkammergut ist der Name einer Landschaft östlich der Mozartstadt Salzburg, die westliche Grenze ist nur wenige Kilometer von der Innenstadt Salzburgs entfernt. Das Salzkammergut besteht aus verschiedenen Gebirgszügen, die in den Bundesländern Salzburg (zu 12 Prozent), Steiermark (zu 16 Prozent) und Oberösterreich (72 Prozent) liegen.
Der Name Salzkammergut geht auf die Kelten zurück. Bereits die Kelten und ihre Vorfahren förderten das Salz und handelten mit ihm. Städte wie Hallstatt und Hallein wurden nach dem wichtigen Handelsgut benannt: Die Silbe "hall" bedeutet "Salz".
Auch für das Geschlecht der Habsburger war Salz ein wichtige Einnahmequelle. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war das Salzkammergut der Regierung in Wien unterstellt.
Ohne das Salz wäre vielseitige und beeindruckende Architektur der Gemeinden der Region nicht denkbar. Städte und Dörfer der Region konnten enorm vom Salz-Reichtum profitieren.
Heute wird die Heilkraft des Salzes in zahlreichen Kurorten und Wellnesshotels genutzt, aber gefördert wird es nicht mehr.
Die Landschaft des Salzkammerguts wird geprägt durch 76 Seen – die größten sind der Mondsee, der Attersee, der Wolfgangsee und der Traunsee - und markante umliegende Gebirgszüge. Die zahlreichen Seen im Salzkammergut sind eiszeitlich entstanden. In den meisten kann gebadet werden. Allerdings sind etliche nur nach anstrengenden Wanderungen zu erreichen. Die angesprochenen Gebirgszüge bieten ein attraktives Gelände für Bergsteiger....
Was macht Fuschl am See so interessant, warum erholt man sich hier so gut? Einige der möglichen Antworten: Obwohl Fuschl am See ein kleiner Ort, ein Dorf ist und keine Weltkulturerbe Stätten aufweisen, ist es auf angenehme Weise mit der Zeit gegangen. Es sind oft nur kaum auffallende Kleinigkeiten, manchmal aber auch ins Auge springende Punkte die Fuschl am See beispielsweise von so manchen anderen Urlaubsorten unterscheidet...
Die Dachstein Eishöhle ist eine der größten Eishöhlen der Welt. Bei einer Länge von nur zwei Kilometern weist sie eine imposante Eismasse von etwa 30 000 Kubikmetern und eine Eisdicke von bis zu 25 Metern auf. Mehr als 150 000 Menschen wandern jährlich durch die unterirdischen Eishallen. Für die Eisbildung im Höhlenbereich sind zwei Faktoren verantwortlich: Niedrige Temperaturen und Niedrige Temperaturen und genügend Wasser (Sickerwasser)...
Hallstatt, im südlichsten Winkel Oberösterreichs gelegen, ist das einzige UNESCO- Natur- und Weltkulturerbe der Alpen. Dem Besucher präsentiert sich Hallstatt als bizarres Dorf unter den Hängen des dreitausend Meter hohen Dachsteins, recht abgelegen und zwischen Steilwand und Hallstätter See regelrecht eingepfercht. Besuchen sollte man vor allem die keltischen Grabstätten sowie das Salzbergwerk und die Salzbergbahn...
Die Markgemeinde Mondsee liegt am gleichnamigen See im Bundesland Oberösterreich. Die Region rund um den See wurde schon in der Steinzeit besiedelt und auch die Kelten, Germanen und Römer fühlten sich hier wohl, aber erst die Bayern rodeten von 1.400 Jahrendie Wälder der Region in größerem Umfang. 748 wurde in Mondsee das älteste Kloster Österreichs gegründet. Das Kloster mit seinen Ländereien drückte der Region lange seinen Stempel auf...
Der Wolfgangsee ist eine der bekanntesten Seen Österreichs. Allerdings ist sein Image inzwischen eher etwas angestaubt, da die meisten Urlauber mit dem Namen Wolfgangsee den historischen Kinofilm aus den dreißiger Jahren verbinden oder an die Operette „Im weißen Rössl“ denken. Zwar kommen an schönen Tagen über 20.000 Besucher zum Wolfgangsee, aber doch eher ältere Semester. Besonders beliebt ist es, seinen Kaffee im Hotel „Im Weißen Rössl“ zu trinken...







