URLAUB IN ITALIEN - DIE ÄOLISCHEN INSELN

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Inselurlaub auf Salina – Kapern und Malvasia

Grüne Insel Salina. Fotos: U.Kraenz

Die zweitgrößte Insel der Äolen ist Salina. Sie misst ganze 27 km² und hat ungefähr 2300 Einwohner. Diese leben vor allem von der Landwirtschaft, insbesondere vom Kapern- und vom Weinanbau. Salina besitzt keine Touristenattraktionen, bietet dafür unberührte Natur. Große Teile der Insel stehen unter Naturschutz.

 

Es gibt drei größere Ortschaften, die je einen eigenen Bürgermeister haben. Der Hafen und die meisten Hotels und Bars befinden sich in Santa Marina Salina. Im Norden ist Malfa, bekannt für den besten Malvasia aus Salina. Diesen weißen, starken und süßen Wein kauft man am günstigsten bei den Produzenten auf Salina selbst. Im Nordwesten liegt Pollara, Hauptstadt der Kapern.

 

 

Klares Wasser auf Salina

Salina wird die „grüne Insel“ genannt. Aufgrund der vielen natürlichen Wasserquellen ist die Insel ständig grün und sehr, sehr fruchtbar. Unter den Äolen kann Salina die reichste und vielfältigste Flora und Fauna vorweisen. Das saubere und kristallklare Wasser lockt auch viele Taucher an.

Die Insel besteht aus sechs inaktiven Vulkanen, die letzten Ausbrüche liegen bereits viele tausend Jahre zurück. Die höchsten Erhebungen sind der Monte Fossa della Felci (962 m) und der Monte die Porri (860 m). Man spricht auch von den beiden „Zwillingsvulkanen“. Mit einer Genehmigung, darf man die Gipfel erklimmen und wird mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Auf der Hochebene Valdichiesa steht die Wallfahrtskirche Madonna del Terzito aus dem Jahre 1630, die ebenfalls zu einem Besuch einlädt.

 

 

Blick auf Salina

Pollara wird nicht nur wegen der Kapern besucht, weitaus bekannter ist dieses Örtchen durch den Film „Il Postino“ geworden. Jährlich pilgern viele Menschen aus aller Welt in das kleine Dorf, um sich das „Postino-Haus“ anzuschauen (das Haus, in dem im Film Pablo Neruda wohnt). Auch der Strand bei Pollara ist aus dem Film bekannt. Er betört durch eine vom Wind geschliffene Felskulisse und besteht, wie alle Strände auf Salina, aus Kiesel- und Lavagestein.

 

Trotz des „Postinos“ ist Salina weniger touristisch geprägt als die anderen Äolischen Inseln. Der Erfolg des Films wurde von den Einheimischen auch nicht ausgenutzt. Daher gibt es weder ein Postino-Museum, noch irgendeinen Wegweiser zu den Drehplätzen selbst. Aber dank des guten Straßennetzes und des Inselbusses, ist es kein Problem, die Insel selbst zu erkunden.

 

Kleiner Hinweis: Auf Salina gibt es einen Campingplatz. Wild-Campen ist in Italien grundsätzlich verboten!


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