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Die Ruhr

Die Ruhr. Fotos: FV Essen-Werden
Das Ruhrgebiet hat auf der einen Seite eine schöne Landschaft im Ruhrtal zu bieten und auf der anderen Seite ein kulturelles Angebot, das in Deutschland in der Vielfalt einmalig ist.
Für uns Angler ist der Fluss ein gutes Angelgewässer. Die Ruhr fließt, mal langsam mal schnell, vorbei an alten Industrieanlagen, Dörfern, Wiesen, Wäldern und Campingplätzen, am Südrand des hier meist gar nicht grauen Ruhrgebietes entlang. Da sie ein sauberer und nährstoffreicher Fluss ist, findet man an ihren Ufern zahlreiche Angler. Nicht nur Einheimische, sondern auch Urlauber aus dem In- und Ausland machen an der Ruhr Urlaub.
Unterbrochen wird der Flusslauf durch verschiedene Wehranlagen. Saison ist das ganze Jahr, wobei sich im der kalten Jahreszeit deutlich weniger Spezies einfinden. Gerne wird z.B. den zahlreichen Hechten mit Kunstködern aller Art nachgestellt. An vielen Stellen ist das Ufer gut zu erreichen, allerdings kann der Uferbewuchs störend sein. Auch der Zander findet in dem nährstoffreichem Fluss gute Wachstumsbedingungen. Meist wird ihm mit Twister, Fischfetzen oder totem Köderfisch nachgestellt.
Gute Barsche finden sich in der Ruhr ebenfalls, allerdings werden die dicken Exemplare meist nur selten gefangen. Wie fast überall sind im Frühjahr und Herbst die Chancen auf einen Räuber deutlich größer als im Hochsommer. Im Sommer wird meist den Schleien oder einen Karpfen nachgestellt. Dabei werden oft Boilies eingesetzt um die Weißfische vom knabbern abzuhalten.
Viele Petrijünger versuchen aber auch gezielt ihr Glück auf Rotauge, Rotfeder, Döbel oder andere Vertreter der Weißfischfamilie. Oft mit sehr gutem Erfolg.
Leider ist der Aalbestand nicht mehr so gut wie noch vor einigen Jahren. Dafür geht immer öfters der Wels an den Haken. Wie in vielen Gewässern auch wird in der Ruhr in den nächsten Jahren die Durchschnittsgröße noch deutlich zunehmen.
Während im Unterlauf des Flusses vor allem Hecht, Barsch, Zander, Karpfen, Aal und Weißfische gefangen werden, beginnt oberhalb von Westhofen das Salmonidenrevier.
Ab Neheim‑Hüsten und Arnsberg ist die Ruhr ein typischer Vertreter der Äschen‑ und Barbenregion. Sowohl Forellen als auch Äschen laichen im Oberlauf der Ruhr.
Die Ruhr hat in Arnsberg eine Breite von etwa 15 Metern und eine Tiefe von 0,50 bis drei Metern. Gefangen werden meist Aale, Döbel, Barben, verschiedene Weißfische, aber auch Bach‑ und Regenbogenforellen und Äschen gefangen.
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