URLAUB IM BALTIKUM: ESTLAND, LETTLAND, LITAUEN
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Stadt-Urlaub im Baltikum: Riga
Wer Lust auf einen Ostsee-Besuch der anderen Art hat, der sollte die baltische Perle Riga auf seine Reiseroute setzen. Die Hauptstadt Lettlands lädt zu einem Besuch ein, der so vielseitig ist, wie man sich einen Urlaub zwischen Stadt und Strand nur wünschen kann: Während die am Ufer der Düna gelegene Altstadt den Besucher durch Baudenkmäler des Mittelalters verzaubert (so zum Beispiel den Dom zu Riga, der als größte baltische Kirche gilt, ), faszinieren in der Neustadt zahlreiche Jugendstilfassaden und lebendiges Treiben.
Vor gut 800 Jahren gegründet, war Riga eine bedeutende Hansestadt und vor allem Erzbischofs-Sitz. Vor dem Hintergrund ihrer reichen Geschichte wurde die Stadt 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Deutsche, Schweden, Polen und Russen haben ihre Spuren in Riga hinterlassen. Der im Stil des sozialistischen Klassizismus erstellte Kultur- und Wissenschaftspalast sowie der Fernsehturm machen neben dem beeindruckenden Schloss aus dem Jahre 1330 und den historischen Gebäuden "Die drei Brüder" die besondere Vielfältigkeit Rigas aus.
Aber das "Paris des Nordens", wie Riga unter Kennern genannt wird, hat heute für Städtetouristen weit mehr zu bieten als kulturhistorisch interessante Architektur. Tatsächlich hat sich die Hauptstadt der Republik Lettland zum kosmopolitischen Zentrum des Baltikums entwickelt: Internationale Luxusmarken laden zum Bummeln und 5-Sterne-Hotels zum Verweilen ein. Auf dem Zentralmarkt, der in drei ehemaligen Zeppelin-Hangars untergebracht ist, gibt es nichts, was es nicht gibt. Aber Achtung: Wer durch die mit Kopfstein bepflasterten Straßen flanieren möchte, sollte an bequemes Schuhwerk denken.
Bei Tag lässt sich der Sommer in der Stadt auf dem Domplatz bei einem kühlen Bier genießen, am Abend locken zahlreiche angesagte Clubs zum Nachtschwärmer-Dasein. Um den Urlaub in dieser europäischen Metropole vollkommen zu machen, laden die herrlichen Ostsee-Strände außerhalb Rigas zum Genießen und Ausruhen ein.
Text: Helena Lambert

