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Düsseldorfs Rheinuferpromenade - ein Erlebnis für Spaziergänger und Skater

Düsseldorf Rheinufer und der untere Teil der Uferpromenade

Düsseldorf Rheinufer und der untere Teil der Uferpromenade. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Mit der international gerühmten Rheinuferpromenade kehrte Düsseldorf an den Rhein zurück. Das 1995 fertiggestellte Jahrhundertbauwerk besticht gerade durch seine spartanische Ausrichtung: Nur zwei Reihen Platanen und viele Sitzbänke. Weil Spaziergängern zwei Ebenen zur Verfügung stehen, ist viel Platz für Radfahrer und Fußgänger. An schönen Wochenenden wird es trotzdem eng, aber gerade dadurch gibt es immer viel zu sehen - und man wird gesehen. Allerdings Düsseldorfer lieben die Rheinpromenade vor allem an ruhigeren Tagen, bei Nebel oder an Wochentagen vormittags.

 

Düsseldorfs nun zweite Promenade neben der weltberühmten "Kö" bietet ein traumhaftes Panorama: Der Blick schweift über die Rheinschiffe, die drei Schrägseilbrücken, das Oberkasseler Rheinufer, und die weiten Rheinauen.

 

 

Passanten an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade

Passanten an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade

In der Autotunnelröhre direkt darunter "qualmt" der Verkehr. Aber oben weht immer eine frische Brise. Die breite Uferpromenade mit ihren hellblauen Wellenschliff-Steinen ist als Meisterleistung der Stadtplanung längst ein Erlebnis für Flaneure wie Fahrradfahrer, Spaziergänger wie Skater.

 

Der ebenfalls neu gestaltete Burgplatz mit dem zentralen Schloßturm bietet wirklich Platz. Hier verstellt keine Bude den Blick: Ein kommunikativer Ort für alle Bürger und Besucher. Diese Freifläche wurde 1996 von einer hochkarätigen Jury zu den schönsten Plätzen Deutschlands nach 1945 gekürt.

 

Vom zentralen Burgplatz aus dehnt sich die Uferpromenade in zwei Richtungen aus:

Die südliche Route

Die Rheinuferpromenade, die westliche Begrenzung der Düsseldorfer Altstadt

Vom Burgplatz links in Richtung Rheinturm fällt die restaurierte Pegeluhr aus den 30er Jahren in den Blick. Links davon liegen schicke Straßencafés, darunter das Internet-Café g@rden. Einige Schritte weiter wird der alte Hafen sichtbar. Im Hafenbbecken liegt vertäut ein historisches Rheinschiff, ein Aalschokker. Nurwenige Meter weiter folgt die Staatskanzlei des Ministerpräsidenten.

 

Dann ist es nicht mehr weit bis zum 1988 fertiggestellten, ringförmig gestalteten Landtag von Nordrhein-Westfalen. Gegenüber entsteht mit dem etwa 80 Meter hohen, brückenartigen Torhaus, einem Bürohaus mit signifikanter Architektur, ein weiteres Düsseldorfer Wahrzeichen.

 

Der unübersehbare Rheinturm ist 234 Meter hoch und bietet neben der weithin sichtbaren, größten Dezimaluhr der Welt den wohl schönsten Ausblick über Düsseldorf, die Rheinwindungen und die Region. Das Rheinturm-Restaurant in 172 Metern Höhe dreht sichstündlich einmal um die eigene Achse.

 

Wer noch weiter möchte: über eine kleine Brücke gelangt man zum Hafen, wo Düsseldorf sich mit der künftigen Medienmeile ein neues kreatives Glanzlicht setzt. Noch etwas weiter südlich befindet sich der erste öffentliche Golfplatz Deutschlands.

Die nördliche Route

Düsseldorf: Kunstakademie

Düsseldorf: Kunstakademie

Unmittelbar am Burgplatz liegt der freistehende, fünfgeschossige Schloßturm mit Stilelementen der Renaissance in den oberen Geschossen. Innen erwartet ein schönes Schiffahrtmuseum den Besucher. Der Burgplatz wird von einer weit ausschwingenden Freitreppe zum Rhein hin abgeschlossen. Sie hat sich schnell zu einem absoluten In-Treff vorwiegend jüngerer Menschen entwickelt. Rechts, der Rheinströmung folgend, liegen u.a. die Museen des Ehrenhofes, die Tonhalle, herrliche Rheinauen und die Rheinterrassen. Man kann noch bis zur Messe weiter laufen oder mit dem Rad bis in das mittelalterliche Kaiserswerth fahren, dabei auf fest vor Anker liegenden, gastronomischen Rheinschiffen Rast machen ...

 

Text: Düsseldorf Marketing & Tourismus GmbH

 

Mehr Informationen:
www.duesseldorf-tourismus.de

 


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