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Reiturlaub in Norwegen

Norwegisches Fjordpferd

Fjordpferd

Schon die Vorfahren der Kelten brachten das Pferd mit nach Skandinavien. Es waren Ponys, ähnlich den heutigen Färöer Ponys.

 

Der unwegsamen Natur entsprechend mussten die Pferde in Norwegen sehr trittsicher, genügsam, vielseitig und ausdauernd sein. Diesen Eigenschaften spiegeln sich auch heute noch im Charakter norwegischer Pferde wieder. Allerdings legt man im 21. Jahrhundert auch in Norwegen weniger Wert auf robuste Arbeitspferde sondern bevorzugt Pferde und Pferderassen mit guten Reiteigenschaften. Auch Pferde zum Spring - und Dressurreiten werden immer mehr geschätzt.

 

Das Ostlandpferd (Gudbrandsdaler) findet man des öfteren an der Grenze zu Schweden. Es ist dunkelbraun und hat ein Stockmaß von etwa 150 bis 155 Zentimetern. Es gilt als anpassungsfähig, genügsam, zäh, ausgeglichen und gutmütig und wird sowohl als Zugpferd als auch als Reitpferd eingesetzt. Auch die einheimischen Fjordpferde findet man oft, vor allem im Westen des Landes. Es ist sehr ausdauernd, fügsam, widerstandsfähig, ruhig, umgänglich, manchmal aber auch etwas eigenwillig. Daneben sieht man auch oft die bekannten Islandponys.

 

Pferdesportzentren und Reitschulen für Anfänger und Fortgeschrittene stehen im ganz Norwegen zur Verfügung. Es finden sich auch zahlreiche Hotels mit eigenen Reitställen.

Dølepferd/Dole Traber; Ostlandpferd (früher: Gudbrandsdaler)

Farbe Rappen, Braune, Dunkelbraune

Stockmaß 145 bis 155 cm, Traber ca. 155 cm

 

Eigenschaften Zäh, anpassungsfähig, genügsam, energisch, beweglich, ausgeglichen, gutmütig, eifrig; raumgreifener Trab

Verwendung Zug-, Reit- und Wagenpferd, Trabrennpferd

Herkunft, Verbreitung Norwegen, vor allem in den Tälern um Gudbrandsdal im Norden

 

Besonderes, Geschichte Uneinheitliche Rasse, Einteilung in einen leichten Reitpferdetyp, einen schweren kaltblütigen Typ und einen Trabertyp; heute vorwiegend Zucht des Reitpferde- und Trabertyps; starke Ähnlichkeit mit Fell-, Dales-Pony sowie Friesenpferd; durch Einkreuzungen vom schweren Kaltblüter bis zum Vollblüter entstanden die Typen; im 19. Jh. Veredlung durch den englischen Hengst Odin, der die tugen Trabeigenschaften verstärkte; 1934 Einkreuzung des Arabers Partisan, seit 1962 strenge Auslese nach Trableistung

Fjordpferd (Fjording, Norweger, Vestlandpferd)

Farbe Falbe oder Graubrauner mit sehr ausgeprägtem Aalstrich vom Kopf bis zum Schweif, häufig Zebrastreifen, Schulterkreuz oder Mehlmaul, charakteristisch: kräftige, zweifarbige Stehmähne (jeweils außen helles und in der Mitte schwarzes Mähnenhaar) und schwarz-silber gemischter Schweif; weiße Abzeichen nicht erwünscht

Stockmaß 138 bis 148 cm

Exterieur Trockener, ausdrucksvoller Kopf, konkaves Profil, flache, breite Stirn, große, weit auseinanderliegende Augen, weitgestellte, kleine Ohren, kräftige Ganaschen; gut aufgesetzter, kurzer Hals, große, oft steile Schulter, breite, tiefe Brust, sehr flacher Widerrist, muskulöser Rücken, gut bemuskelte, runde Kruppe; trockenes Fundament, gesunde, kurze Beine, markante Gelenke, harte, große Hufe; wenig Behang

Eigenschaften Guter Charakter, gutes Temperament, unermüdlich, sehr ausdauernd, fügsam, widerstandsfähig, ruhig, umgänglich, trittsicher, leistungsbereit, umgänglich, leichtfuttrig, langlebig; manchmal eigenwillig bis stur

Verwendung Pack- und Arbeitspferd; Reit- und Fahrpferd, Trekkingpony


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