REITURLAUB - FRANKREICH

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Reiturlaub in Frankreich

Pferde in Südfrankreich

Pferde in Südfrankreich. Foto: Petra Sparrer

Reiten ist in Frankreich ähnlich beliebt wie bei uns in Deutschland. Für Pferd und Reiter ist ausreichend Platz, da Frankreich erheblich dünner besiedelt ist. (In Frankreich leben nur 113 Einwohner pro Quadratkilometer in Deutschland 231). Für die großen Ballungsräume rund um Paris, Lyon, Marseille oder Lille gilt dies natürlich nur eingeschränkt.

 

Es spielt keine Rolle, ob man gerne am Strand des Atlantiks oder der Mittelmeerküste galoppieren möchte, oder ob man die grünen, einsamen Landschaften in Zentralfrankreich bevorzugt, ReiterInnen werden die passende Umgebung für den nächsten Reiturlaub finden.

 

Es kann im Prinzip das ganze Jahr geritten werden, nur von Mitte Oktober bis Ende März ist das Angebot der Veranstalter dünner, da das Wetter unbeständig ist, aber wie in Deutschland auch, kann es im Januar sonniger sein als im Mai, damit muss man leben. Auch in Frankreich findet man eine breite Palette von Pferderassen. Vielleicht etwas weniger oft reinrassige Pferde, aber meist von gutem Charakter und ideal für Reittouren im Gelände.

 

Typisch französisch ist das weiße Camargue-Pferd (Crin Blanc). Es hat ein Stockmaß von135 bis 148 Zentimetern, ist robust, genügsam, ausgeglichen, lerneifrig und ausdauernd. Ursprünglich war das Camargue-Pferd das Arbeitspferd der französischen Stierhirten im Süden Frankreichs. Auch aus Südfrankreich, aber weiter westlich zu finden, kommt das Castillonais. Es ist immer kastanienbraun und gilt als äußerst trittsicher. Ein gutes Pferd zum Wanderreiten.

 

Bei den Ponys steht das Französische Reitpony (Poney Francais de Selle) im Vordergrund. Es ist temperamentvoll, aber umgänglich und vielseitig verwendbar.


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