REISEBERICHTE ÜBER EINER REISE ZUM PARADISE BEACH IN MAROKKO

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Marokko - eine Reise in ein kleines Paradies

Platz in Asilah

Platz in Asilah. Fotos: Schiller Metran

Der Tag unserer Anreise begann mit einem dreistündigen Flug von Köln nach Malaga. In Spanien angekommen, nahmen wir den nächsten Bus nach Tarifa, in der Hoffnung, noch am selben Tag eine Fähre nach Marokko zu erwischen. Gar kein Problem - gleich nach einer halben Stunde stiegen wir an Bord der Fast Ferry, die uns über die Straße von Gibraltar nach Tanger bringen sollte. An Deck machten wir es uns gemütlich und genossen die Aussicht auf die Silhouette Marokkos auf der gegenüberliegenden Seite.

 

Nach etwa einer Stunde war es endlich soweit - wir erreichten die Hafenstadt Tanger, die lebhafte Eingangspforte Afrikas. Es ist erstaunlich, wie nah und doch ganz anders die Welt hier zu sein schien. Auf der Suche nach Fortbewegungsmöglichkeiten begegneten wir bereits dem ersten freundlichen Helfer, der uns ein Taxi besorgte. "Sind Sie das erste mal hier in Marokko?", lautete die Eingangsfrage des Taxifahrers. Nun ja, ehrlicherweise bejahten wie seine Frage und bezahlten gleich den Preis dafür: umgerechnete fünf Euro für eine gefühlte Zwei-Minuten-Fahrt zum Busbahnhof. Ein wenig frustriert entschieden wir kurzerhand, eine kleinere und überschaubare Stadt aufzusuchen, um uns richtig entspannen zu können.

Zwischenstation in der Künstlerstadt Asilah

Der Weg zum Paradise Beach

Der Weg zum Paradise Beach

So stiegen wir schließlich in ein Sammeltaxi nach Asilah, einer rund 40 Kilometer südlich von Tanger gelegenen Stadt am Atlantik, in der alljährlich im August das Internationale Kulturfestival stattfindet. Interessanterweise bezahlten wir für diese Strecke etwa den gleichen Preis wie für unsere erste Taxifahrt. Also, es geht auch anders.

 

Da es bereits sehr spät war, nahmen wir das erstbeste Hotel, legten dort unsere Sachen ab und gingen auf Erkundungstour. Verwinkelte Gassen, bunte Fassaden und diverse Restaurants und Cafés prägen das Stadtbild Asilahs. Hinter der eindrucksvollen Stadtmauer, die im 15. Jahrhundert von den Portugiesen errichtet wurde, befinden sich zwei Badestrände, die überwiegend von spanischen und marokkanischen Touristen besucht werden.

 

Paradise Beach

Der Paradise Beach

Wir stellten schnell fest, dass wir mit Asilah eine sehr gute Wahl getroffen hatten. Eine angenehme Atmosphäre, wunderschöne ästhetische Bauten im maurischen Stil und freundliche Menschen gaben uns das Gefühl, endlich angekommen zu sein.

Wir bestellten Kefta-Tajin, ein marokkanisches Nationalgericht, das im Tontopf gegart und serviert wird. Es war ausgezeichnet. Danach ließen wir den ersten Urlaubsabend mit einem süßen Minztee auf der Dachterrasse unseres Hotels ausklingen.

Gut ausgeschlafen bummelten wir am nächsten Morgen über den kleinen, bunten Marktplatz von Asilah. Auf einem Eselkarren ging es von dort aus zu einem etwas entlegenen Strand außerhalb. Nach 15 Minuten Fahrt erblickten wir einen paradiesischen, langen Sandstrand. Ein ruhiger Küstenabschnitt mit einigen netten, kleinen Tavernen. Bei ca. 30° Celsius stürzten wir uns in die Wellen des Atlantiks und erfreuten uns unseres Glücks. In einer der Tavernen ließen wir uns von Abdel Salam bekochen und kamen bei der Gelegenheit mit anderen Urlaubern ins Gespräch, die sich offensichtlich schon seit einigen Wochen an diesem Strand aufhielten.

 

Teil 2...


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