REISEBERICHTE - NORDHOLLAND MIT SCHIFF UND FAHRRAD

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Rad- und Schifftour durch Nordholland

Tag 1: Amsterdam, Abendessen auf dem Schiff und Zaanstad

Kaffee trinken und die Passanten beobachten, durchaus ein kurzweiliges Vergnügen

Bis zur Abfahrt des Schiffes hatten die meisten Teilnehmer der Reise noch einige Stunden Zeit, es bot sich an, die fünf Minuten bis zur Amsterdamer Innenstadt zurückzulegen, schließlich ist es immer wieder anregend was Menschen-, Auto- und Fahrradgewühl in Amsterdam zu erleben. Die historischen Altstadtgassen animieren zum Shopppen und auch das leibliche Wohl kommt in Amsterdam nicht zu kurz. Vor allem die neuen Matjes (Hollandes Niewe) muss man probieren, sie sind milder und viel wohlschmeckender als in Deutschland.

 

In der Amsterdamer Innenstadt mit ihren Grachten und unzähligen Brücken stehen Boutiquen, Geschäfte, Kaufhäuser, Wohnhäuser, Restaurants, Kneipen, Bars, Sexshops und Häuser mit den spärlich bekleideten Damen bunt gemischt nebeneinander und auch zahlreiche Coffeeshops, in denen neben Kaffee auch weiche Drogen konsumiert werden dürfen, warten auf Besucher.

 

Trotz des bunten, teilweise skurrilen Treibens wird der Tourist in Amsterdam, im Gegensatz zu deutschen Städten, nicht angebettelt, obwohl die Polizei kaum in Erscheinung tritt. Allerdings ist die Innenstadt Amsterdams, trotz der ungezwungenen Atmosphäre, für ängstliche Naturen nicht uneingeschränkt zu empfehlen.

 

Radler in Amsterdam

Die Gassen sind eng und voller bizarrer Typen aus aller Herren Länder, der Verkehr ist hektisch: Autos, die sich in das Gewühl wagen wollen oder müssen, haben nach jeder Straßenseite immer nur wenige Zentimeter zur Verfügung. 

 

Gewöhnungsbedürftig sind die Radfahrer; sie rasen an den unbedarften Touristen vorbei, wer durch Amsterdam bummelt und einen Radweg betritt, sollte daher unbedingt in beide Richtungen schauen, ansonsten könnte es  zu einem Zusammenstoß kommen.

 

Allerdings haben die meisten Räder ja eine Klingel, meist wird man so gewarnt. Merke: Radfahrer haben in Amsterdam immer Vorfahrt!

 

Wer Amsterdam in Ruhe kennen lernen möchte, sollte eine Grachtenrundfahrt buchen und die Stadt vom Wasser aus besichtigen.

MS Florentina - an der Bar

Abends setzte sich die MS Florentina das erste Mal in Bewegung um in Zaandam einige Kilometer außerhalb von Amsterdam wieder festzumachen. Während der Fahrt wurde das Abendessen, ein leckeres Drei-Gang-Menü serviert. Anschließend konnte man an der Bar noch einen Absacker trinken.

 

Zaandam ist eine Gemeinde mit etwa 140.000 Einwohnern. In den Jahren 1697 und 1698 hatte der russische Zar Peter der Große auf einer seiner Reisen Zaandam besucht, um Schiffsbau zu studieren. Auf dieses Ereigniss weist ein Denkmal und das Zar-Peter-Haus hin. Es gibt einige nette Restaurants und Kneipen in der Innenstadt, aber ansonsten ist die Innenstadt sehr ruhig.

 

 

 

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Infos zur Rad- und Schifftour:

Die MS Florentina vor Amsterdam

Die MS Florentina vor Amsterdam. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Die Teilnehmer reisen individuell zum Ausgangspunkt Amsterdam an. Viele mit dem Zug, was sehr sinnvoll ist, da Parkmöglichkeiten in Amsterdam rar und teuer sind.

 

Vom Hauptbahnhof (Centraal Station) Amsterdam sind es fünf Minuten zum Schiff, der MS Florentina. Die Schiffe liegen an der Rückseite des Bahnhofs. Obwohl dort zur Zeit gebaut wird, ist der Weg einfach zu finden.

 

Die Schiffe fahren jeden Tag etwa 35-65 Kilometer, jeder Teilnehmer kann entscheiden, ob er auf dem Schiff bleibt oder ob er die gesamte Strecke, oder auch nur eine Teilstrecke, mit dem Rad zurücklegt. Die Strecken sind auch für ungeübte oder ältere Fahrer ohne Probleme zurückzulegen. Gutes Kartenmaterial sorgt dafür, dass man sich nicht verfahren kann.

Amsterdam: Kostenlose Fähren

Amsterdam: Kostenlose Fähren für Radler und Fußgänger

 

Tipp: Falls zwischendurch der Po vom Sitzen etwas wehtut, einige Minuten das Rad schieben, danach geht es unbeschwert weiter.

 

Da der Platz auf einem Schiff begrenzt ist, sind die Kabinen etwas kleiner als ein Hotelzimmer. Das Essen und der Service sind ordentlich, die Getränkepreise sind moderat, eine Weinkarte, wie auf einem der großen Kreuzfahrtschiffe gewohnt, gibt es nicht. Die Auswahl beschränkt sich auf einen Rotwein und einen Weißwein.

 

Angenehm: Anzug oder eine Abendkleid kann man getrost zu Hause lassen.

 

Der Link zum Veranstalter: SE-PRESSEREISEN GmbH >>>


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