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Reisebericht Queensland/Australien im Juli

Einleitung

Harbour Bridge

Harbour Bridge / Sydney. Fotos: Desiree Schubert

von Desiree Schubert


Im Europäischen Sommer nach Australien? Lieber nicht, mögen viele denken – schließlich ist ja dort dann Winter. Und das stimmt auch, aber der australische Winter ist zumindest an der Ostküste mit unserem nicht zu vergleichen. Die Temperaturen sind angenehm, vereinzelte Regenschauer durchaus willkommen. Am Great Barrier Reef hat man die besten Sichtbedingungen und die Wale kommen ab Ende Juli.

 

Viel zu tun und viel zu sehen also, auch – oder gerade – im australischen Winter! Ein weiterer Vorteil: Die Preise sind wesentlich bezahlbarer als in der Hochsaison Dezember/Januar. Am besten wendet man sich an einen renommierten Veranstalter wie zum Beispiel Australia Tours (www.australiatours.de) und lässt sich seine Route inklusive Visa, Flug und Gefährt bequem zusammenstellen. Allgemeine Infos...

 

Die Tour

Sydney – Manhattan der Südsee
Sydney in zwei Tagen
Gold Coast Hinterland - der Lamington National Park und die 'vergessene Welt'
Noosa – das exklusive Herz der Sunshine Coast
Fraser Island – ein Paradies auf Sand ‚gebaut’
Die Whitsunday Islands
Das Great Barrier Reef – eine Welt für sich
Einfach mal abtauchen?
Cairns und die "Wet tropics"


(1) Sydney – Manhattan der Südsee

Sydneys Skyline.


Die eindrucksvolle Skyline, das warme Klima, die üppige Vegetation, globale kulturelle Einflüsse und die einmalige geographische Lage machen Sydney für jeden europäischen Besucher zu etwas ganz besonderem. Wer einmal den botanischen Garten umrundet und einen Blick auf die gewaltige Stadt erhascht, wird das Kribbeln im Bauch so schnell nicht vergessen. Sydney wird seinem Ruf als das "Manhattan der Südsee" vollends gerecht.

Natürlich kennt jeder die Oper, mit der Harbour Bridge im Hintergrund. Fotos hat man bereits so viele gesehen. Doch, wie fühlt sie sich an? Aus welchem Material sind die schillernden Bögen gemacht? Wir wollen nicht zu viel verraten, aber Sie werden überrascht sein. Und die gigantischen Bäume im botanischen Garten? Sie sehen phantastisch aus, doch sie einmal zu umarmen – wie es verschiedene Hinweisschilder empfehlen ‚hugh the trees!’ – bleibt sicherlich unvergleichlich.

Von vielen Wasserwegen durchzogen, erstreckt sich Sydney über eine riesige Fläche. Einige Tage sind sicher zu wenig, um auch nur annähernd alle sehenswerten Orte besuchen zu können. Für den Anfang genügt der Kern Sydneys um den alles überragenden Sydney Centrepoint Tower. Dort findet man reichlich 'Kamerafutter'.

Alles über Sydney unter www.sydneyaustralia.com.

(2) Sydney in zwei Tagen

Botanischer Garten in Sydney.

Ein netter Fußmarsch könnte beispielsweise im szenigen Viertel King's Cross beginnen. Dort finden sich auch die meisten Backpacker-Hotels (buchbar z.B. über www.hostels.com, www.yha.com.au). Über die verschlafene Victoria Street betritt man die Royal Botanic Gardens, ein riesiger Park mit Palmen, Feigenbäumen, Liegewiesen (Vögel füttern, Rasen betreten, Bäume umarmen und Picknicken ausdrücklich erlaubt!) und einem einmaligen Blick auf Sydneys Wolkenkratzer, Oper und Brücke.

An der Oper verlässt man den Park und nimmt das einzigartige Gebäude näher in Augenschein. Über die Opera Quays gelangt man zum Circular Quay, Anlegestelle für die Fähren und gleichzeitig Zentralbahnhof von Sydney. Wer in den berühmten Taronga Zoo möchte, muss hier sein Ticket für die Fähre lösen.

Vom Circular Quay ist es nur ein kurzer Fußmarsch zur Harbour Bridge. Dabei durchquert man das historische Viertel Sydneys, "The Rocks". Die alten Steinhäuschen stehen in starkem Kontrast zu den Wolkenkratzern im Hintergrund. Die berühmte Harbour Bridge kann man auf zwei Arten bezwingen: Zum einen über den normalen Fußweg, der zu einem der Brückenpfeiler führt, von dessen Spitze man einen fantastischen Panoramablick über die ganze Stadt hat. Noch spektakulärer – allerdings nur für Schwindelfreie – ist eine Führung bis zur Spitze der Brückenkonstruktion.

Durch eine der Straßenschluchten, hier zu empfehlen die Pitt Street aufgrund ihres Shopping-Angebotes, kommt man Richtung Süden bis zum Centrepoint Tower, der natürlich auch per Schnellaufzug zum Blick über die Stadt einlädt. Von dort aus ist es mit der Monorail (eine Art umgekehrte Schwebebahn) nur ein kurzes Stück bis zum Vergnügungsviertel Darling Harbour, das mit vielen Museen und Restaurants lockt. Chinatown liegt direkt unter Darling Harbour und bietet fernöstliche Genüsse und so manches Einkaufsschnäppchen.

 

(3) Gold Coast Hinterland - der Lamington National Park und die 'vergessene Welt'

Auf dem Tree Top Walk.

Südlich von Brisbane, an der Grenze zu New South Wales gelegen, befindet sich der Lamington National Park, zu erreichen über eine abenteuerliche, 36 km lange Kurvenpiste. Seine subtropischen Wälder gehören zum UNESCO-Weltnaturerbe und stellen die größte Fläche unberührten Regenwalds im südlichen Queensland dar. Vor allem seine reiche Vogelwelt macht diesen 20.600 Hektar großen Park zu einem Erlebnis. Penantsittiche, Königspapageien, Seidenlaubenvögel, Samtgoldvögel und bunte Würgekrähen kommen im gesamten Waldgebiet vor.

Schon einmal durch Baumkronen gewandert? Im Lamington National Park können sie es. Der Tree Top Walk führt 16 Meter über dem Boden zu einer 30 Meter hohen Aussichtsplattform, die einen grandiosen Blick über die Bergketten des Hinterlandes bietet.



Sonnenuntergang.

Unvergesslich ist auch der Blick vom Moonlight Crag auf die "Vergessene Welt", the Lost World. Ein scheinbar endloses, unwegsames Gebiet, das seinen Namen zu Recht von Jules Vernes urzeitlicher Romanlandschaft geerbt hat.Das O'Reilly's Rainforest Guest House im Herzen des Parks bietet dem Besucher nicht nur eine Vielzahl von Aktivitäten, sondern auch eine respektable Küche. Wer bleiben möchte, kann in luxuriösen Apartments, die auf Stelzen in den Wald gebaut wurden, die Sonne über der Great Dividing Range versinken sehen.

 

(4) Noosa – das exklusive Herz der Sunshine Coast

Die Sunshine Coast macht ihrem Namen alle Ehre. Sie besticht nicht nur durch reichlich Sonne und eine abwechslungsreiche Vegetation, sondern auch durch eine Vielzahl herrlicher Strände. Diese gelten in aller Regel als sicher und als Paradies für Surfer und solche, die es werden wollen. Die Gemeinde Noosa nördlich von Brisbane liegt im Herzen der Sunshine Coast und hat sich in den letzten Jahren zum Touristenmagneten gemausert, wobei Massentourismus gezielt vermieden wird. Noosa setzt auf Exklusivität, und hat sich damit einen besonderen Charme erhalten. Mehr über Noosa unter www.tourismnoosa.com.au


Netanya

Netanya

Surfer
Surfer
Reiter
Reiter
Strand
Strand


Vor allem die Hastings Street in Noosa Heads gehört zum Pflichtprogramm. Viele Geschäfte und Galerien laden zum Bummeln ein, und eine Reihe von Restaurants bietet heimische und internationale Küche. Wer sich danach abkühlen möchtet, macht nur ein Paar Schritte und ist schon am Hauptstrand – der allerdings nur einer der vielen Strände Noosas ist. Entlang des Noosa Nationalpark finden sich weitere, einsame Strände, die zumeist nur von Surfern besucht werden.


Ein wirkliches tolles Hotel mit luxuriösen Apartments ist das Netanya Noosa auf der Hastings Street. Von der Terrasse aus bietet es einen herrlichen Blick auf Strand, Meer und Nationalpark. Hier kann man wirklich die Seele baumeln lassen und den Rest der Welt mal kurz hinter sich lassen. Will man dorthin zurückkehren, so ist das Netanya das ideale Zentrum für alle Aktivitäten in und rund um Noosa. Überzeugen Sie sich selbst von der Exklusivität des Netanya Noosa unter www.netanyanoosa.com.au.


Ein ganz besonderes Erlebnis ist ein Reitausflug entlang der endlosen Strände im Norden Noosas. Egal, ob Sie Anfänger oder geübter Reiter sind, im Noosa North Shore Equestrian Centre (NNSEC) wartet das richtige Pferd auf sie. Unter fachkundiger Begleitung geht es im Schritt, Trab oder Galopp am Südpazifik entlang. Man durchquert flache Binnenseen, passiert 'Armeen' tausender Sandkrabben und stellt hinterher bei einem Glas Champagner fest, dass das Glück der Erde immer noch auf dem Rücken der Pferde zu finden ist. Die Betreuung ist dabei wirklich erstklassig. Alex Watson, dreifacher Olympiasieger, gibt Ratschläge und führt die Gruppe sicher durch das Terrain.

Für alle, die noch nie auf einem Pferd saßen, bietet der ehemalige Fünf-Kämpfer Watson auf seiner Reitanlage, nur 20 Fahrminuten von Noosas Zentrum entfernt, einen Einstiegskurs in kleiner Gruppe von maximal zwölf Personen. Neben Reitstunden bekommen die Teilnehmer einen Tag lang die wichtigsten Grundlagen zur Pferdepflege und -haltung beigebracht. Der Kurs kostet inklusive Mittagessen und Getränke rund 50 Euro. Weiter Infos unter www.noosanorthshore.com.au.


Apropos exklusiv: Australiens Sunshine State setzt verstärkt auf Wein-Tourismus. Viele Veranstalter bieten daher auch schon ausgearbeitete Wein-Routen an. Ein „Weingut-Hopping“ in Queensland lässt sich Idealerweise mit einer der zahlreichen Wein-Veranstaltungen, die das ganze Jahr über stattfinden, verbinden. Weitere Infos unter http://queenslandholidays.com/events.

 

(5) Fraser Island – ein Paradies auf Sand ‚gebaut’

Ein absolutes Muss für Queenslandreisende ist Fraser Island. Dieses nördlich von Maryborough liegende Eiland ist mit 165.000 Hektar die größte Sandinsel der Welt. Sie ist über 120 km lang, an der engsten Stelle misst sie allerdings nur 5 km. Fraser Island ist buchstäblich auf Sand gebaut, denn dieser reicht bis 600 m unter den Meeresspiegel. Man könnte meinen, dass die Vegetation entsprechend spärlich ist, doch weit gefehlt: Aufgrund ihrer ökologischen Einzigartigkeit wurde Fraser Island 1992 zum Weltkulturerbe erklärt. Schon die Ureinwohner schätzten diese Einzigartigkeit: Sie nannten die Insel "K'gari", was so viel wie Paradies bedeutet.

Fraser Island hat über 50 Süßwasserseen, und besitzt damit die Hälfte aller weltweit existierenden Sanddünenseen, und mit dem Lake Boomanjin sogar den größten der Welt. Mehr als 300 verschiedene Tierarten leben auf Fraser Island. Zu nennen sind hier im besonderen die Dingos, die zu den reinrassigsten Wildhunden Australiens gehören.

Gallerie: Bilder zum Vergrößern anklicken

champagne pools

champagne pools

lake wabby
lake wabby
island maheno
island maheno
rain forest
rain forest
tour bus
tour bus


Eine Inselüberquerung führt übergangslos durch die unterschiedlichsten Vegetationstypen: Mangroven- und Sumpfwälder, aber auch subtropischer Regenwald und Buschlandschaft haben im Laufe von vielen Jahrtausenden ihre ökologische Nische gefunden.

Der heutige Nationalpark war einst ein Eldorado der Holzindustrie. Seltene Edelhölzer wachsen auf der Insel, zu denen auch der wasserresistente Satinay-Baum und der 'Schiffsmastbaum' Brush Box gehören. Die heute durch die Insel führenden Sandpisten sind größtenteils ehemalige Holztransportwege. Heute ist jeder Baum geschützt und niemand wird es wagen, einen der phantastischen Bäume zu schlagen. Nicht nur das Gesetz verbietet es, die Schönheit selbst ist es, die das Fällen eines Baumes sündhaft erscheinen lässt. Letzteres hat uns unser Führer Kelly erklärt, der seine Begeisterung für Fraser Island in jeden einzelnen Satz zu packen wusste.

Wer Fraser Island besuchen möchte, der kann dies in form einer 1-, 2- oder 3-tägigen Safari tun. Die Fraser Island Company (http://www.fraserislandco.com.au/) bietet die entsprechenden Touren unter fachkundiger Leitung an. Die Buchung kann bequem von Zuhause via Internet oder vor Ort im Büro der Fraser Island Company in Hervey Bay erfolgen. Es ist üblich, dass man bei Tourbeginn an seiner Unterkunft abgeholt bzw. nach Tourende dorthin zurück gebracht wird.

Das Besondere der Fraser Island Company sind - neben den zu begeistern wissenden Guides - die  Übernachtungen in komfortablen 2-Personen-Zelten auf der Insel. Wer nach abenteuerlicher Fahrt im Allradbus das Nachtlager erreicht, ist froh, die Beine auf bequemen Betten auszustrecken. Ein Tourguide steuert nicht nur das Gefährt, sondern sorgt auch für fachkundige Informationen und als waschechter 'Aussi' auch für die passende Stimmung. Darauf legt die Fraser Island Company Wert: Die Gruppen sind relativ klein, die Atmosphäre ist familiär und sehr persönlich.

Der nächste Tag bietet ein erfrischendes Bad in einem der Süßwasserseen. Doch vor dem kühlen Nass gilt es, gewaltige Sanddünen zu überqueren. Kaum jemand, der danach nicht ins Wasser springt.

Baden im Meer ist nicht zu empfehlen: Haie, Rochen und reißende Strömungen stellen ein zu hohes Risiko dar. Die "Champagne Pools", ein Meerwasserbecken, das durch eine Felsenkette vom offenen Meer abgetrennt wurde, ermöglicht dennoch ein erfrischendes Bad im Pazifik.

Südlich davon versinkt die "Maheno" allmählich im Sand. Dieser 1935 gestrandete Ozeandampfer vor der Kulisse des Pazifik ist ein einmaliges Motiv, das man gesehen haben muss.

Gesättigt von Eindrücken blickt man abends von der Fähre zurück auf die Insel, denkt an Baumriesen, flaschengrüne und tiefblaue Seen, endlose Strände und Dünen, und weiß nun, warum Fraser Island zum Weltkulturerbe gehört. Weitere Infos unter www.fraserislandco.com.au.

 

(6) Die Whitsunday Islands

Nördlich von Mackay und gegenüber von Airlie Beach liegt der Whitsunday Island National Park, eine Inselgruppe um die Hauptinsel Whitsunday Island, die ihresgleichen sucht. Schon James Cook, ihr Entdecker, schwärmte von ihrer Schönheit. Die einzig richtige Möglichkeit, die Whitsundays zu erleben, ist ein mehrtägiger Segeltörn. Southern Cross (www.soxsail.com.au) in Airlie Beach bietet auf mehreren Segelschiffen das ultimative Erlebnis zu Wasser.


Whitsunday Islands

Whitsunday Islands

Das Schiff
Das Schiff
Auf See
Auf See
Whitsunday Islands
Whitsunday Islands



Eine Buchung kann bereits von Zuhause oder vor Ort getätigt werden. Die Abholung erfolgt von der Unterkunft. Kleines Gepäck sollte aus Platzgründen genügen. Die Doppelkabinen sind urig, mit einem Bullauge als Fenster. Vorsicht: Nicht öffnen bei Seegang, sonst gibt es eine nasse Überraschung! Nachdem man sich an das unvermeidliche Schaukeln gewöhnt hat (gegen Seekrankheit helfen Ingwerpräparate, die es in jeder Apotheke in Airlie Beach gibt), aalt man sich auf dem Oberdeck in der Sonne, trinkt einen Cocktail an der Bar, spielt Karten in der Messe, oder lässt einfach Insel für Insel an sich vorüber ziehen. Ab Ende Juli kann man sogar Buckelwale entdecken. Ab und zu fordert der Skipper Hilfe an zum Segelsetzen oder zu Steuern. Man fühlt sich aufgenommen wie in einer großen Familie.

Zum Dinner wird keineswegs Schiffszwieback gereicht. Serviert werden raffinierte Gerichte, wahlweise für Fleischesser und Vegetarier (vorher anmelden!). Gesättigt und mit warmen oder kühlen Getränken versorgt, genießt man den Sonnenuntergang und kommt schnell ins Gespräch mit anderen Passagieren. Natürlich ankert das Schiff zur Nacht in einer geschützten Bucht. Dann heißt es "dead ship" – und es wird ruhig an Bord, abgesehen vom Rauschen des Meeres und dem Schlagen der Segel im Wind. Nicht nur für Romantiker ist ein solcher Segeltörn Balsam für die Seele. Probleme wo seid ihr? Bei so viel Schönem, wird so manches Problemchen bedeutungslos...

Auf verschiedenen Landgängen kommt man der Schönheit der Whitsundays noch näher. Ein unvergesslicher Anblick ist sicher Hill Inlet, Eine schmale Bucht auf der Hauptinsel, die durch ihreSandbänke ein einmaliges Farbenspiel des Wassers hervorruft. Auf keinen Fall die Kamera vergessen!

Whitehaven Beach ist berühmt für seinen weißen, hochfeinen Sand, mit dem sich (laut Aussage unseres Skippers) sogar Kratzer auf der Brille wegpolieren lassen. Übrigens: Viele Strände der Whitsunday Islands sind so feinsandig, das man tatsächlich seinen Schmuck polieren könnte. Bitte nur auf eigene Gefahr ausprobieren! Bei tiefblauem Himmel und angenehmer Brise vergisst man schnell, dass Winter herrscht. Schnorchler kommen natürlich auch auf ihre Kosten. Im 25 Grad warmen Wasser lässt sich die Pracht der Korallenlandschaft und ihrer leuchtend bunten Bewohner ausgiebig bewundern. Wer einen Schnuppertauchkurs oder einen Tauchgang erleben möchte, kann dies entweder gleich mitbuchen oder spontan während des Törns entscheiden und dann beim Captain anmelden. Die Preise für einen Schnuppertauchkurs liegen bei etwa 75 $. Swimsuits(?) können ebenfalls ausgeliehen werden. Sie kosten etwa 5 $ pro Tag und müssen im Office gebucht werden. Später auf dem Schiff ist dies nicht mehr möglich. Mehr Infos unter (www.soxsail.com.au).

 

(7) Das Great Barrier Reef – eine Welt für sich

Schnorchler am Great Barrier Reef.

Der Höhepunkt jeder Queensland-Reise ist sicherlich ein Ausflug zum berühmten Great Barrier Reef. Das Riff ist ein viele hundert Kilometer langer Wall aus Korallenbänken und ein komplexer Lebensraum für eine Vielzahl seltener Meeresbewohner. Wer gerne schnorchelt oder taucht, findet hier die wohl schönste Unterwasserkulisse der Welt. Wer sich ruhig bewegt, erblickt nicht nur Fische in den abenteuerlichsten Farben und Formen, sondern auch (harmlose) Riffhaie und große Meereschildkröten. Für Europäer, die sich meist am Mittelmeer, an Nord- und Ostsee oder dem Atlantik bewegen, wirkt das Great Barrier Reef wie eine Traumwelt. Die Natur kann ganz schön verschwenderisch sein mit Formen und Farbe...


Weverdancer.

Mit Quicksilver Connections (www.quicksilver-cruises.com), einem der renommiertesten Anbieter vor Ort (ab Port Douglas oder Cairns), lässt sich das Riff auf verschiedene Art ansteuern: Entweder mit dem Segelkatamaran "Wavedancer" Richtung Low Isles, oder mit dem superschnellen "Wavepiercer" zum äußeren Riff. Wer sich für den Segelkatamaran entscheidet, bekommt noch einen Landgang auf einer kleinen Trauminsel on top.

An Bord der Wavedancer erfolgt eine fachkundige Einführung in den Lebensraum Korallenriff sowie ein Crashkurs für Schnorchelnovizen. Und schon geht's ins Wasser! Viel mehr lässt sich hier nicht sagen – man muss es gesehen haben. Unter fachkundiger Begleitung einer Meeresbiologin erfährt man eine Menge über dieses einzigartige und hochempfindliche Ökosystem. Auch hier gilt die Regel: Don't touch anything – zu empfindlich sind die fragilen Gewächse der Korallen.

Wer das Wasser allzu sehr fürchtet, kann auch trockenen Fußes das Unterwasserpanorama bestaunen. Glassbodenboote sind eine bequeme Art der Rifferkundung. Unser Tipp: In den Wintermonaten im Wasser Tauchanzüge (Swimsuits) tragen - zum einen gegen die Quallen und zum anderen als Sonnenschutz. Informationen über Touren zum Great Barrier Reef findet man unter www.quicksilver-cruises.com.

 

(8) Einfach mal abtauchen?

Neben dem Great Barrier Reef gibt es in Queensland noch eine Reihe weiterer faszinierender Tauchregionen.  Schnorchel- und Tauchbegeisterte finden auf www.divingqueensland.com.au detaillierte Beschreibungen aller wichtigen Tauchregionen des Bundesstaates – darunter die Coral Coast, die Whitsunday Islands und Townsville.

Zusätzlich erfahren Touristen, welche lokalen Tour-Veranstalter Schnorchel- und Tauchexkursionen anbieten. Außerdem stehen Sicherheitshinweise rund um den Tauchsport sowie Informationen zur örtlichen Wetterlage und dem Artenschutz bereit.

Queenslands Top Ten-Tauchplätze

  • Cod Hole, Tropical North Queensland  Osprey Reef, Tropical North Queensland  
  • Pixie’s Pinnacle (Ribbon Reef #9), Tropical North Queensland  
  • Wheeler Reef, Townsville
  • Bait Reef, Whitsundays  
  • Hardy Reef, Whitsundays  
  • Heron Island, Central Queensland  
  • Lady Elliott Island, Central Queensland  
  • Wolf Rock, Sunshine Coast  
  • Flinders Reef, Brisbane

Einfach eintauchen unter www.divingqueensland.com.au!

 

(9) Cairns und die "Wet tropics"

Regenwald.

Im tropischen Norden Queensland liegt das ehemals verschlafene Städtchen Cairns (gesprochen Kähns), welches sich durch einheimische und ausländische Besucher innerhalb der letzten 25 Jahre zum touristischen Zentrum gemausert hat. Viele kleine und große Hotels bieten dem stetigen Strom von Touristen Platz. Bettenburgen a´la Costa del Sol muss man hier dennoch nicht ertragen. Der Ort wirkt eher kleinstädtisch, bietet allerdings viele Möglichkeiten zum Bummeln, Shoppen und Essen gehen.

Auch Ausspannen ist in Cairns kein Problem. Am besten kann man das im großen tropischen Garten des Cairns Colonial Club Resort (www.cairnscolonialclub.com.au). Eine weitläufige, vier Hektar große Anlage mit Cafés, Pools und tropischen Gärten schafft ein ganz besonderes Ambiente. Natürlich gibt es Spa, Fitness-Studio und einen eigenen Souvenirshop. Der Service ist aufmerksam und freundlich, und auch die Küche der beiden hoteleigenen Restaurants ist ausgezeichnet und nicht überteuert. Ein kostenloser Shuttlebus bringt die Gäste stündlich ins Stadtzentrum und holt sie dort wieder ab. Gönnen Sie sich einen Einblick unter  www.cairnscolonialclub.com.au.


Natürlich nutzen viele Besucher Cairns oder das benachbarte Port Douglas als Ausgangspunkt für Ausflüge zum Great Barrier Reef. Allerdings findet sich auf dem Festland eine weitere sehenswerte Landschaft: Der Wooroonooran National Park, einer der seltenen 'nassen' Regenwälder Australiens. Mit Wooroonooran Safaris (www.wooroonooran-safaris.com.au), einem renommierten Veranstalter in Cairns, kann man die Faszination Regenwald unter deutschsprachiger Leitung hautnah erleben. Die Betreuung ist sehr persönlich und dank unserer deutschen Tourleiterin haben wir einmal wirklich alles verstehen können. Auch wenn die englische Sprache recht gut beherrschen, australisches Englisch ist noch mal eine Nummer für sich. So weit weg von Zuhause tut der unkomplizierte Austausch in kleinen Gruppen richtig gut. Und ach ja, zu sehen gibt’s natürlich auch eine ganze Menge...

Natürlicher Pool im Regenwald

Natürlicher Pool im Regenwald

Während der eintägigen Safari beobachtet man seltene Wildvögel, Krokodile, durchquert Sümpfe und dichten Urwald, badet in einem natürlichen Pool am Fuße eines Wasserfalls und lernt vieles über die Tier- und Pflanzenwelt der wet tropics. Ebenfalls auf dem Programm stehen der Besuch einer Krokodilfarm und einer Didgeridoo-Werkstatt nebst kleinem ‚Konzert’. Das leibliche kommt natürlich auch nicht zu kurz. Ein schmackhafter Lunch in einem durch und durch italienisch geprägtem Städtchen sorgt für neue Kräfte. Was gibt’s? Natürlich italienische Küche. Mit selbst gemachtem Tiramisu, sieht doch alles irgendwie noch grüner aus. Alles weitere erfährt man unter www.wooroonooran-safaris.com.au.

Neben dem Wooroonooran National Park gibt es gleich ums Eck noch den Daintree Nationalpark. Man befindet sich hier am einzigen Ort der Welt, wo zwei Weltnaturerbe (Great Barrier Reef und der Daintree Nationalpark) aufeinander treffen.

Wer einmal was ganz Besonderes ausprobieren möchte, kann ab sofort den tropischen Norden von Queensland aus luftiger Höhe erkunden. ‚Jungle Surfing’ ist das neueste Highlight Queenslands. An Klettergurten befestigt und mit Helmen ausgerüstet, surft man durch den von der Unesco zum Weltnaturerbe ernannten Cape Tribulation Regenwald. Dieser liegt etwa 150 Kilometer nördlich von Cairns. Weitere Infos zu diesem luftigen Highlight gibt’s unter www.daintreeinfo.com/daintree-tours/Rainforest/712.

Ein ganz heißer Tipp zum Schluss: Oliver Schreiber, der Geschäftsführer von Wooroonooran Safaris, lädt nicht nur in den Dschungel ein, sondern seit neuestem auch in seine feine global cuisine. Sein Restaurant "Oliver's" in Cairns bietet internationale Küche mit australischen Zutaten. Und das von einem Sternekoch zubereitet. Wer sich schon einmal Appetit holen möchte, kann dies unter www.olivers.net.au tun.

 

 

Die Reise und der Text wurden gesponsort von Australiatours.de


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