REISEBERICHT FRANKREICH - PYRÉNÉES-ATLANTIQUES

 

Pyrénées-Atlantiques

Das Schloss von Pau

Das Schloss von Pau. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Am Samstag besuchten wir zunächst einmal die Altstadt von Pau. Die Stadt ist nach Bordeaux die zweitgrößte des Aquitaine und die größte Stadt im Département Pyrénées-Atlantiques.

Da es einige Umleitungen gab, fanden wir zunächst das Stadtzentrum nicht und fuhren mit dem Auto Umwege, aber schließlich konnten wir nördlich der Altstadt auf dem großen Platz Place de Verdun parken und die kurze Strecke zum historischen Pau mit Schloss und Kathedrale zu Fuß gehen, wobei wir an alten Befestigungsanlagen und einem Stadtgraben vorbei kamen.

In der Altstadt angekommen schlenderten wir erst einmal durch die malerischen Gassen. Pau hat eine hübsche Altstadt, die allerdings morgens früh noch sehr ruhig wirkte. Die zahlreichen Restaurants lassen allerdings vermuten, dass es Abends deutlich lebhafter zugeht.

Pau - Kathedrale Saint Martin

Pau - Kathedrale Saint Martin

Weiter ging es, vorbei an einem monumentalen Denkmal für die Gefallen des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Südlich der Altstadt hatten wir zudem einen wunderbaren Blick auf das Tal des Gave de Pau, die umliegenden Landschaft und die Pyrenäen.

Danach besuchten wir die Kathedrale Eglise Saint Martin, zum Teil auch, um sie mit den Kirchenbauten von Reims, Troyes, Auxerre und Bergerac zu vergleichen. Uns gefiel die Kirche sehr gut. Sie strahlte mit ihren warmen Farben, ihren Ölgemälden an den Wänden, ihrer orientalisch wirkenden Kanzel und ihrer relativ bescheidenen Größe eine gewisse Harmonie aus, die anderen Kirchen fehlt, wirklich sehenswert!

Auch das Schloss der Stadt Pau gefiel uns, trotz einer gewissen Schlichtheit. In Pau ist übrigens Heinrich IV., von Navarra geboren worden, einer der beliebtesten Könige, die das Land je hatte.

Hendaye - Camping Euskalduna

Hendaye - Camping Euskalduna

Anschließend machten wir uns auf den Weg ans Meer, eine Fahrt von etwa 95 Minuten. Allerdings zeigte das Navi nach zwanzig Minuten einen Stau an, um das es uns nach etwas Rechnerei aber vorbeilotste: Natürlich über Nebenstraßen. Darüber waren wir nicht unglücklich, bekommt man doch über Nebenstraßen meist deutlich mehr vom Land zu sehen.

Auf dem Weg zu unserem Ziel stoppten wir noch kurz bei einem baskischen Dorffest, um der örtlichen Musikkapelle zu lauschen, fuhren aber bald weiter.

Hendaye (baskisch Hendaia)

Auf dem Campingplatz Euskalduna checkten wir ein, bauten unser Zelt auf, bliesen die Luftbetten auf, schlossen unsere Absorberkühlbox ans Stromnetz an und packten unsere Klamotten ins Zelt. Nach dem Zeltaufbau fuhren nochmal zurück in Richtung Norden. Wir wollten uns in einem großen Supermarkt unweit von St.-Jean-de-Luz mit fehlenden Lebensmitteln versorgen.

Anschließend verbrachten wir einige Stunden an dem herrlichen Sandstrand von Hendaye, schwammen im Meer, gingen gemütlich am Wasser spazieren und fuhren anschließend zurück zum Campingplatz, um in Ruhe ein leckeres Abendessen vorzubereiten.



Von Muscheln, Krebsen und Meeresschnecken und ein Umzug im Baskenumzug...


 
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