PFERDESTÄRKEN

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Reiterparadies Münsterland, vorgestellt bei der Aktion Pferde-Stärken 2007

Shire Horse mit Reiterin

Shire Horse mit Reiterin auf dem Kaltbluthof Staemmler-Gerusel in Dülmen. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Das Münsterland ist zwar weithin als Lebensmittelpunkt und Trainingsraum berühmter deutscher Reiter und ihrer Pferde bekannt, die Möglichkeiten für Urlauber und Hobbyreiter stehen leider weniger im Fokus der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund veranstaltete der Fremdenverkehrsverband Münsterland Touristik das vierte Mal in Folge die Aktion „Pferde-Stärken“.

 

Rund 130 Betriebe nutzten dieses Jahr die Möglichkeiten ihren Betrieb einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Und wirklich, die Breite des Angebotes war überwältigend. Und so unterschiedlich wie die Pferde, so unterschiedlich präsentierten sich die die Höfe mit ihren Besitzern.

Symphonie der Hengste

Symphonie der Hengst

Symphonie der Hengst

Am Freitagabend strömten 2.200 Besucher zum NRW-Landesgestüt in Warendorf. Sie freuten sich auf die „Symphonie der Hengste“, einer in Deutschland einmaligen Dressurvorführung, musikalisch untermalt vom Mährischen Philharmonieorchester.

 

Während Dirigent Volker Schmidt-Gertenbach zwischen den Musikstücken mit launisch-zotigen Erklärungen zur Musik das Publikum unterhielt, fesselten die Informationen zu Ross und Reiter der Radiomodaratorin Ina Wunderlich auch jeden Pferdelaien.

Symphonie der Hengste

Das Publikum war ergriffen

Die Hengste zeigten ihr ganzes Können, die Kapriolen, Cadre Noirs, Croupaden, Piaffen, Levaden begeisterten das Publikum. Der angenehme Geruch nach Pferden und das Grummeln eines entfernten Gewitters an diesem lauen Sommerabend machten die Atmosphäre perfekt.

 

Natürlich war im Landesgestüt NRW auch für das leibliche Wohl gesorgt, eine Gourmetmeile bot eine breite Auswahl an Delikatessen, an Bier, Wein und Champagner.

Heißgeräucherte Rinderbrust im Zentrum für Freizeitreiten in Rosendahl-Osterwick

Heißgeräucherte Rinderbrust im Zentrum für Freizeitreiten in Rosendahl-Osterwick

An den nächsten beiden Tagen stellten sich die teilnehmenden Pferdefachbetriebe dem interessierten Publikum vor, dabei wurde immer versucht die Gäste mit einzubinden.

 

Nicht in allen Betrieben konnten Besucher selber reiten, aber Vorführungen, Betriebsführungen und geduldiges Beantworten jeder Frage waren überall gegeben.

 

Manchmal hatte man sogar das Gefühl in die Familie mit aufgenommen worden zu sein. Dies natürlich eher in den kleineren Betrieben.

Im Reiterhof Hunsche

Im Reiterhof Hunsche haben auch die Kleinen Spaß

So ging es im Reiterhof Hunsche in Lienen am Fuße des Teutoburger Waldes locker zu, viele Kinder wuselten um die Pferde herum. In der Reithalle gab es angelehntes therapeutisches Reiten zu bewundern. Es war schön zu sehen, mit welcher Freude alle bei der Sache waren.

 

Die gut ausgebildeten Schulpferde des Betriebes konnten sowohl von Kindern als auch von Erwachsenen geritten werden. Natürlich bietet der Reiterhof Hunsche auch Reitunterricht an. Ganze Schulklassen können hier untergebracht werden. Aber man sieht nicht nur Pferde, auch Hühner, Enten, Kaninchen, Katzen, Hunde und Meerschweinchen gehören zum Hof dazu.


Schloss Harkotten
Anabel auf dem Kaltbluthof Staemmler-Gerusel
Vor dem Reiterhof Hunsche
Elfe und Islandpony auf dem Islandpferdegestüt Burg Kakesbeck

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