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Arabergestüt Ansiba Arabians in Ostbevern-Brock

Araber-Stuten auf dem Hof der Familie Behrens. Fotos: Daniela Hesse

Araber-Stuten auf dem Hof der Familie Behrens. Fotos: Daniela Hesse

Mit der Hoffnung auf besseres Wetter machten wir uns mittags auf den Weg nach Ostbevern-Brock, zum Arabergestüt Ansiba Arabians. Wir sprachen mit den Besitzern Klaus und Elke Behrens, die das Gestüt seit vier Jahren leiten. Die beiden betreiben ihre Ansiba Arabians-Zucht bereits seit über 20 Jahren. Ihre erste Araber-Stute kaufte Elke Behrens Mitte der 1980er Jahre in Marbach und begann damit nicht nur ihre Araber-Zucht, sondern auch ihre Karriere als Western-Reiterin. 1997 wurde Elke Behrens, die hauptberuflich als Flugkapitänin unterwegs ist, sogar Deutsche Meisterin im Western Riding.

 

Der Weg zum Western Riding gestaltete sich zunächst nicht so einfach. Nachdem Elke Behrens eine Zeit lang gar nicht geritten war und sich dem Pferdesport abgewendet hatte, fing sie bei einer Veranstaltung Feuer für das Western Riding. Damals sah sie bei der Equitana die amerikanische Disziplin zum ersten Mal und war direkt fasziniert von der besonderen Reitart. Fest entschlossen machte sie schließlich einen Reitkurs bei dem Schweizer Western-Rider Jean-Claude Dysli. Heute gibt sie in ihrer knappen Freizeit selbst Unterricht.

Mit dem Bau der Anlage in Ostbevern-Brock hat sich das Ehepaar Behrens einen Traum erfüllt. Offenstallhaltung, eine geräumige Reithalle und ausreichend Gras- und Trainigsfläche bietet das Areal auf rund 8.700 Quadratmetern. Zum Betrieb gehört auch der Trainigsstall von Kai Nehring.

Reiterhof „Pferdespur“ in Altenberge

Spaß & Action bei den Mounted Games

Spaß & Action bei den Mounted Games

Am späten Nachmittag ging es weiter. Zwischen Havixbeck und Altenberge liegt der Pferdehof von Petra Gausepohl und ihrem Mann. Dort freuten wir uns besonders auf die Mounted Games, die bei unserer Ankunft bereits in vollem Gange waren. Bei diesem Spiel handelt es sich um eine Art Staffellauf auf dem Pony (oder auch Pferd). Hierbei sind Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Intelligenz und sportlicher Ehrgeiz gefordert, weshalb auch Jungen gerne mitmachen. Nach den Mounted Games wollten wir uns den Hof ansehen. Klaus Gausepohl erzählte uns nach unserem Rundgang alles über den Reiterhof. Wo einst ein Schweinestall stand, zauberte die Familie Gausepohl in kurzer Zeit Platz für mehrere Pferde und Ponys. Elf Tiere gehören fest zum Betrieb.

 

Die Familie Gausepohl bietet geführte Ausritte, Ferienfahrten, Reitkurse, ein Sommercamp, Reiter-Spiele-Nachmittage und auch Reiterferien in Zusammenarbeit mit Anbietern von Ferienwohnungen in der nahen Umgebung. Im Vordergrund steht nicht das Wettkampf-Denken wie bei vielen Reitschulen, sondern das „natürliche Reiten und der Respekt vor dem Tier“. Daher muss jeder, der zum ersten Mal da ist, eine Probestunden hinter sich bringen, damit sich Pferd und Reiter kennen lernen können. Der Hof bietet Tagesausritte von maximal fünf Stunden Dauer an. Dabei geht es zu einem befreundeten Bauernhof. Außerdem werden Ferienfahrten ins Emsland organisiert, wo die Reitwege besser vernetzt sind. Auf dem Hof „Pferdespur“ herrschte ein freundliches und familiäres Ambiente und besonders die Kinder hatten ihren Spaß.

Reiterhof Titan-Barock in Borken-Weseke

Grand Finale auf dem Hof Titan-Barock

Grand Finale auf dem Hof Titan-Barock

Nach einem kurzen Zwischenstopp im Landhaus Lindenbusch in Borken-Weseke, wo wir in gemütlichem Ambiente ein leckeres Abendessen genossen, ging es weiter zum Hof Titan-Barock. Dort sollte um 20 Uhr eine Open-Air-Show stattfinden und wir freuten uns schon darauf. Vorher durften wir noch einen kurzen Blick in den Stall werfen, wo uns schon vier Protagonisten des Show-Abends erwarteten. Dann ging es endlich los. Die Familie Bußmann vom Hof Titan-Barock hatte mit ihren Reitern ein tolles Programm auf die Bühne gestellt. Den Anfang machte der VFD, danach folgte das Stück „Alice im Wunderland“, bei dem vier junge Reiterinnen zeigten, wie man ein Pony führt. Susi Schubert und ihr Barock-Pferd imponierten mit ihrem Können und nach einer witzigen Nummer mit Reitern und Sister Act-Sängern und Sängerinnen wurde es sogar romantisch.

 

Ein edler Ritter tauchte plötzlich auf, um seiner Herzensdame einen Heiratsantrag zu machen. Nachdem diese seine Frage mit „Ja“ beantwortet hatte, klatschte das Publikum vor Begeisterung. Doch weitere Highlights sollten folgen. Unter anderem sahen wir noch beeindruckende Voltigier-Künste und die Piraten-Nummer „Fluch der Karibik. Der Höhepunkt der Show war jedoch die abschließende Flammenshow, bei der Pferde und Reiter ihr Können und ihren Mut unter Beweis stellten. In der dunklen Nacht entzündeten sie einen Flammenpavillon, der vor der Kulisse des nachtschwarzen Himmels in allen rot- und orange Tönen aufloderte. Ein Fest, nicht nur für die Augen, sondern auch für die Sinne, denn zwischendurch war uns doch schon etwas kalt geworden und das Feuer wärmte angenehm.

 

Nach diesem feurigen Spektakel fuhren wir zurück nach Münster zum Hotel, wo wir uns schnell ins Bett begaben. Schließlich wartete am Sonntag ein ebenso spannendes und vielseitiges Programm auf uns. Erst nach einer Weile kam ich zu Ruhe, schlief ein und träumte natürlich von...Pferden!

Pas de Deux

Pas de Deux

Mounted Games
Mounted Games
Wer bist du denn?
Wer bist du denn?
Romantischer Heiratsantrag
Romantischer Antrag


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