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Tag 2 der Pferde-Stärken im Münsterland - Besuch im Trainigsstall von Astrid Rensmann

Reiterinnen, Pferde und Jury im Western-Look. Fotos: Daniela Hesse

Reiterinnen, Pferde und Jury im Western-Look. Fotos: Daniela Hesse

Am nächsten Morgen machten wir uns schon in der Frühe auf den Weg nach Sendenhorst-Albersloh, zum Trainingsstall von Western-Reiterin Astrid Rensmann. Dort konnten wir uns den Hof und auch ein spannendes Western-Reitturnier anschauen. Leider spielte das Wetter nicht mit und schickte uns feinen Nieselregen vom Himmel. Trotzdem sahen wir uns das Turnier an, zu dem 200 Teilnehmer aus ganz NRW gekommen waren.

 

Danach trafen wir uns mit Astrid Rensmann, der Besitzerin des Trainingsstalls. Die junge Western-Reiterin hat ihren Hof erst vor einem Jahr in Sendenhorst eröffnet, wo man sich sehr über das neue Reit-Angebot freute. Zwar gab es dort schon immer Reiterhöfe, doch diese hatten nur englisches Reiten im Angebot. Mit ihrem Western-Reiterhof erweitert Astrid Rensmann das Sport- und Freizeitangebot bestens. Ihr Trainingsstall bietet Reitunterricht auf sechs Schulpferden. Insgesamt leben 40 Pferde auf dem weitläufigen Hof. Zusätzlich zum Reitunterricht werden auch Ausritte in die Hohe Ward angeboten. Diese dauern etwa zwei Stunden. Der Trainingsstall ist von Münster aus gut zu erreichen. Vom Stadtzentrum fährt man mit dem Auto nur 20 bis 30 Minuten.

Hof von Gerd Dreisbach in Havixbeck

Gerd Dreisbach und seine Island-Pferde

Gerd Dreisbach und seine Island-Pferde

Nachdem wir noch einen letzten Blick auf die Western-Reiterinnen und ihre Hunde auf dem „Horse- and Dog-Trail“ geworfen hatten, fuhren wir zum Hof von Gerd Dreisbach in Havixbeck. Der Hof ist leicht zu finden, denn er liegt unweit der Burg Hülshoff. Der Diplom-Sozial- und Reitpädagoge bietet seit 1991 Heilpädagogisches Reiten nach der Methode der Schweizerin Marianne Gäng an. Dabei unterstützen ihn neben seiner Frau besonders seine fünf Island-Pferde Fönix, Gladon, Vikur, Dyrgjia und Rappe Merlin. Von den Pferden wurden wir gleich sehr neugierig begrüßt, zumindest Merlin und Dyrgjia wollten sofort wissen, wer die neuen Besucher waren. Mit Gerd Dreisbach gingen wir dann auf die Koppel, um auch die anderen drei Isländer zu begrüßen. Zum Glück machte der Regen endlich eine Pause und wir konnten uns in Ruhe mit Herrn Dreisbach unterhalten – nur unterbrochen von vorsichtigen Knabberversuchen an unseren Regenschirmen.

 

Gerd Dreisbach bietet heilpädagogisches Reiten für Kinder an, die lern- oder geistigbehindert, verhaltensauffällig oder körperlich behindert sind und für die sich diese Form der Therapie anbietet. Doch auch Erwachsene oder Kinder, die schlechte Erfahrungen mit Pferden gemacht haben, können sich auf dem Hof von Gerd Dreisbach wieder langsam den Tieren annähern. Jede Woche kommen etwa 50 Kinder zu ihm. In überschaubaren Vierer-Gruppen lernen die Kinder den Umgang mit den Tieren und miteinander. Bei Ausritten in den Wald oder die ländliche Umgebung werden die Kinder dann spielerisch therapiert.

Hof Schlüter in Haltern am See

Den Pferden richtig nahe kommen konnte man auf dem Hof Schlüter

Den Pferden richtig nahe kommen konnte man auf dem Hof Schlüter

Unsere letzte Station war der Hof Schlüter in Haltern am See. Hier war am Sonntag Mittag schon richtig was los. Jede Menge pferdebegeisterte Zuschauer waren gekommen und wurden in der großen Reithalle bereits bestens unterhalten. Die Mitglieder des Reiterhofs hatten sich alle Mühe gegeben und ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Von 11 bis 18 Uhr wurden die Besucher mit lustigen, lehrreichen und Mitmach-Aktionen unterhalten. Dabei zeigte der Hof seine ganze Vielfalt und begeisterte so die kleinen und großen Zuschauer.

 

Der Hof Schlüter in Haltern am See ist ein vorbildlicher und moderner Betrieb, in dem die Pferde artgerecht in Offenställen gehalten werden. Nachdem wir uns davon überzeugt hatten, das auf dem Hof Schlüter alles tip top ist, begaben wir uns zur Reithalle, wo verschiedene Pferderassen vorgestellt wurden. Auch eine Island-Saga, Zirkuslektionen und Pas de Deux sowie viele weitere tolle Programmpunkte gab es noch zu sehen, doch wir hatten leider keine Zeit mehr. Für uns hieß es nun „ab nach Hause“ und so sattelten wir wieder auf 100 Pferdestärken um und verabschiedeten uns von der vielseitigen Pferderegion Münsterland.

Western-Reiterinnen

Western-Reiterinnen

Hoch zu Ross
Hoch zu Ross
Spaß beim Pony-Painting
Spaß beim Pony-Painting
Auf zur Island-Saga
Auf zur Island-Saga


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