URLAUB AUF DER ARABISCHEN HALBINSEL - EINE REISE NACH JORDANIEN

Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Jordanien 

Jordanienreise Teil 2: Die Felsenstadt Petra

Der Felsentempel und ehemalige Kloster El-Deir

Der Felsentempel und ehemalige Kloster El-Deir. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Am Abend reisten wir nach Petra und aßen im Hotel Mövenpick zu Abend. Anschließend stand eine Tour mit Namen „Petra bei Nacht“ auf dem Programm.

Es war Vollmond, klarer Himmel und der Mond schien romantisch in den Siq, eine Schlucht, die zum berühmten Schatzhaus des Pharaos führt.

Es hätte wirklich schön sein können, da sich fast alle Besuchter in der 1,5 Kilometer langen und teilweise nur zwei Meter breiten Schlucht gut verteilten. Aber: Fast jeder Besucher meinte das Schauspiel fotografieren zu müssen. Uns so blitzte es von vorne, von hinten und von der Seite. An ein Genießen der mondhellen Nacht und der einmaligen Stimmung war so nicht zu denken.

Vor dem Felsendom bekam jeder einen Tee serviert, aber mir war die Stimmung gründlich verdorben, vor allem deshalb, weil auch hier die Blitzerei nicht aufhörte. Das musikalische Programm konnte den Abend leider auch nicht mehr retten, die wohl beabsichtigte mystische Stimmung stellte sich bei mir nicht ein.

Das Schatzhaus des Pharaos

Das Schatzhaus des Pharaos

Dafür wurde es am nächsten Tag umso schöner, die Temperaturen waren optimal, nicht zu warm und nicht zu kühl, die Sonne schien und unser Reiseführer erklärte uns ausführlich die Geschichte der Felsenstadt und ihrer Bewohner. Auch auf die abenteuerliche Wiederentdeckung der Stadt, die über Jahrhunderte in Vergessenheit geraten war, ging er ein.

Petra hatte, nach der Verlagerung der Handelsrouten, zweier verheerender Erdbeben und Eroberung durch die Araber im 7.Jahrhundert mehr und mehr an Bedeutung verloren. Die Bewohner gaben die Stadt schließlich ganz auf. Nur verschiedene Beduinenstämme ließen sich hier nieder und bewachten sogar den Eingang zur Stadt.

Die Beduinen glaubten, dass in Petra Schätze versteckt sein müssten und suchten Jahrhunderte lang vergeblich nach ihnen.

So ist auch das berühmte „Schatzhaus des Pharaos“ kein Schatzhaus, wie die Beduinen glaubten, sondern nur eines von vielen Felsengräbern, allerdings eines der Schönsten und Imposantesten.

Zwei der vielen Esel von Petra

Zwei der vielen Esel von Petra

Ebenso beeindruckend ist die sogenannte Königswand mit verschiedenen großen Felsengräbern. Überhaupt sieht man in Petra hauptsächlich Gräber, die Wohnbebauung ist durch die Erdbeben fast vollständig zerstört worden. Viel besucht ist auch das Felsgrab Ed-Deir. Die „aufgesetzte“ Urne, eine Kuppel oberhalb des Felsengrabes ist bereits von unten zu sehen, aber das vollständige Bauwerk erreicht man nur über einen steilen, durch viele Treppen unterbrochenen Pfad. Für mache ist das Felsengrab das schönste Monument Petras. Der Weg wird hinter El-Deir etwas leichter und nach einigen Minuten erreicht man einen tollen Aussichtspunkt, von wo aus man weit ins Jordantal hineinschauen kann: toll!

Auch wir besuchten die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Petra, allerdings sahen wir auch nur einen kleinen Teil der Stadt, die immerhin 36 Quadratkilometer groß ist. Mittagessen gab es einem großen Restaurant, am Fuße des Fußweges nach El-Deir.

Nachdem wir als letzten Programmpunkt die Aussicht ins Jordantal genossen hatten, ging es zurück. Wer wollte konnte per Esel, Kamel oder Pferd aus Petra herausreiten, wir allerdings marschierten zu Fuß, eine herrliche kleine Wanderung bei beginnender Dämmerung und langsam heraufziehendem Mond.

Abends stand noch jordanisch Kochen auf dem Programm. Eine Veranstaltung, die einen echten Hobbykoch leider nur wenig forderte.

Am nächten Tag ging es weiter in Richtung Wüste...


Beim Kochkurs

Beim Kochkurs

Beduinenfrauen
Beduinenfrauen
Wüstenpolizist
Wüstenpolizist
Blick auf Petra
Blick auf Petra


ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter