URLAUB IN SÜDAMERIKA - PERU
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Peru - Urlaub im Land der Inka
Der im westlichen Südamerika gelegene Andenstaat Peru grenzt im Norden an Ecuador und Kolumbien, im Osten an Brasilien, im Süden an Chile, im Südosten an Bolivien und im Westen an den Pazifik. Durch seine besondere Lage hat Peru drei unterschiedliche Klimaregionen, in denen teilweise Temperaturunterschiede von bis zu 20°C auftreten können.
Die Küstenregion, auch Costa genannt, steht unter dem Einfluss des Humboldtstroms, eine Meeresströmung die antarktisches Ursprungsgewässer an die Küste spült, wodurch die Wassertemperatur und die Luft in Peru abkühlen. Die Küstenlandschaft ist geprägt von niederschlagsarmen Wüstengebieten. Dahinter liegt die Sierra, eine Gebirgskette der Anden. Die Sierra von Peru ist bekannt für ihre tiefen, vegetationsreichen Täler und ihre schneebedeckten Berge. Östlich der Anden erstreckt sich die peruanische Regenwaldregion, auch Selva genannt. In der tropischen Umgebung herrscht ein milderes Klima mit Durchschnittstemperaturen von 25°C.
Die verschiedenen Klimaregionen Perus bedingen eine abwechslungsreiche Landschaft, die vielfältiger nicht sein könnte. An der Pazifikküste in Peru finden Touristen herrliche Strände und ein angenehmes Klima. Die Landschaft im Süden von Peru ist eine weite Wüste, die bis an die Anden reicht. Im Norden werden durch das mildere Klima fast 300 Sonnentage pro Jahr gezählt. Das Hinterland ist geprägt durch eine vielfältige Natur und eine atemberaubende Berglandschaft. Der höchste Gipfel der peruanischen Anden, der Huascarán misst 6.768 Meter. Die Region im Amazonasbecken, die Selva, bietet eine riesige Vielfalt an natürlichen Ressourcen und eine für Peru typisch tropische Vegetation.
Peru gilt als eines der Entstehungsgebiete der antiken Kultur. Bereits 20.000 Jahre v. Chr. siedelten sich die ersten Menschen in Peru an. Die wohl interessanteste Epoche des Landes stellt das Reich der Inka und dessen kulturelle Vorfahren dar. Zahlreiche Schätze dieser spannenden Vergangenheit können noch heute besichtigt werden. Im Hochland von Peru zählen Cuzco, die ehemalige Hauptstadt des Inka-Imperiums, und die Ruinen von Machu Picchu zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Das gegenwärtige kulturelle und wirtschaftliche Leben ist hauptsächlich auf die Hauptstadt Lima konzentriert, wo mehr als ein Drittel der Peruaner leben. 1991 wurde Lima wegen seiner kolonialen Architektur zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Berühmt ist Peru für seine ausgesprochen vielseitige Küche. Durch die ereignisreiche Geschichte des Landes war sie besonders vielen fremden Einflüssen ausgesetzt. Die kolumbianischen, spanischen oder sogar chinesischen Immigranten brachten eine Vielzahl landestypischer Spezialtitäten mit. Das Nationalgericht in Peru ist gebratenes Meerschweinchen, meist serviert mit Kartoffeln und Mais. Aber auch Fisch und Meeresfrüchte stehen auf der Speisekarte.
Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von PromPerú


