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Peru. Das Erbe der Inka
Als der Schöpfergott Wiraquocha die Welt, die er geschaffen hatte, betrachtete - so berichtet eine alte Inka-Legende - entdeckte er allerorten noch übrig gebliebene Reste: Flussschlingen, Urwaldstücke, Wüstenfetzen, Vulkane, tiefe Schluchten, exotische Pflanzen, wilde Tiere und die verschiedensten menschlichen Gemeinschaften. So schütteten seine Helfer auf sein Geheiß all dies hinter einen langen Wall, den Anden, zusammen und es entstand Peru, eines der vielfältigsten Länder unserer Erde, ein Land der Kontraste.
Über vier Jahre lang sind Heiko Beyer und Markus Friedrich durch Peru gereist - auf den Spuren der Inka, des einst mächtigsten Volkes des Kontinents. "Die Inka" gibt es längst nicht mehr, doch ist ihr Erbe noch heute spürbar: etwa in der tiefen Bergwelt der Anden bei den Q´eros, die als direkte Nachfahren der Inka gelten, beim Inti Rayimi, dem größten Sonnenwendfest in Südamerika und natürlich im Ruinenkomplex von Machu Picchu.
In ihrem Bildband berichten die Abenteurer von ihren Reisen, erzählen von ihrer Expedition zur Quelle des Amazonas, auf die Gipfel der Cordillera Blanca und zum Titicacasee. Ein schöner Bildband, der Lust auf Südamerika macht.
Heiko Beyer, Markus Friedrich: „Peru, Das Erbe der Inka”,
160 Seiten, ca. 200 Abbildungen, ISBN 3-7654-4186-4, € [D] 39,90, € [A] 41,10*, sFr.
69,40, Bruckmann Verlag, 81664 München, www.bruckmann.de

