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Perpignan - Stadtbummel und ein Event
Am Sonntag ging es nach Perpignan. Dort besuchten wir die Jugendherberge der Stadt, schauten uns die Zimmer an, tranken einen Kaffee, unterhielten uns sehr nett mit dem Leiter des Hauses und machten danach einen kleinen Rundgang durch die historische Stadt.
Das nordkatalonische Perpignan gehörte Jahrhunderte lang zu verschiedenen Königreichen (Aragon, Mallorca) und erst seit 350 Jahren zu Frankreich. Die Stadt mit ihren 155.000 Einwohnern ist die südlichste und eine der beliebtesten Großstädte Frankreichs. Dies liegt an dem günstigen Klima, das die Stadt zu einem idealen Ganzjahres-Reiseziel macht. Sicherlich würden auch mehr ausländische Gäste die tausendjährige Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und dem lebhaften Altstadtviertel besuchen, wenn es mehr Direktverbindungen, zum Beispiel von Deutschland aus, geben würde.
Im Laufe des Tages wurde es spürbar wärmer und so waren wir froh, uns vor dem Restaurant „Le Vienne“ am Place Arago in den Schatten setzen zu können. Nach einem leckeren Essen ging es zum angekündigten Höhepunkt der Reise - dem Festival der alternativen Trendsportarten, ein Festival für junge Leute, aber auch für Familien mit Kindern.
Vielleicht wäre es von den Veranstaltern intelligenter gewesen den Ausdruck Trend zu streichen und herkömmliche Nischensportarten mit ins Programm aufzunehmen, um das Ganze breiter anzulegen. So bot das Festival, man könnte es auch als Jugendmesse bezeichnen, einige sehenswerte Programmpunkte, wie Break Dance und BMX-Wettbewerbe und außerdem eine recht erotische Motorshow. Die Veranstaltung ist eine nette Abwechslung, wenn man im Languedoc-Roussillon Urlaub macht, aber für die meisten deutschen Jugendlichen sicherlich kein Grund aus dem Ausland extra deswegen anzureisen.
Abends ging es zurück nach Argelès. Nach einem kleinen Spaziergang auf der Promenade marschierten wir zum Yachthafen, zum Quai Vasco de Gama. Es war ein lauer Sommerabend, etwas bewölkt und windstill. Am Hafen schauten wir noch einige Minuten einer Volkstanzgruppe zu, um dann zum Essen zu gehen. Das letzte Dinner der Reise genossen wir im Restaurant „Le Bouchon“. Nach einigen Austern bestellte ich mir Muscheln nach Art des Hauses (in Sahne gekocht): lecker.
Noch ein Dessert und dann ging es zurück ins Hotel. Von dort fuhren wir am nächsten Tag zum Flughafen, nach Paris-Orly und vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle zurück nach Düsseldorf. Allerdings war eine Startbahn für 40 Minuten durch ein Fahrzeug blockiert, aber der nette Service der Air France verkürzte uns die Wartezeit, mit einem Gläschen Champagner Jacquart und kurz vor 18.00 Uhr war dann die sehr interessante und schöne Reise zu Ende.
Informationen zum Languedoc-Roussillon in unserer Rubrik Urlaubsziele.
Informationen auf Französisch: www.cdt-66.com
oder:
Atout France, Zeppelinallee 37, 60325 Frankfurt/Main, Telefon: +49-69 97 58 01 36







