URLAUB IN FRANKREICH - PARIS

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      HLX
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      Urlaub in der Stadt der Liebe

      Paris - Moulin Rouge

      "Die Stadt der Liebe"..."Dort, wo der Eiffelturm steht" - verklärt oder vereinfacht sind oft die Bilder, die einem bei dem Wort "Paris" in den Kopf kommen. Ist Paris doch auch die Stadt des ganz normalen Lebens, eine Metropole von etwa zwei Millionen Einwohnern, die nicht alle pausenlos damit beschäftigt sind, französisches Flair zu verbreiten.

      Wo ist es, das ursprüngliche Paris, das die Touristen mit ihren Kameras suchen; ist es vielleicht nicht mehr auffindbar in dieser Stadt von zwei Millionen Einwohnern, wenn man die Peripherie, die "grande und petite couronne" mitzählt?

      Natürlich handelt es sich um eine Millionenstadt, in der Verkehrschaos, Hektik und Lärm zum Alltag gehören und die Menschen nicht permanent damit beschäftigt sind, gerade romantisch, französisch gelassen und weltoffen zu sein. Und trotzdem ist es noch herausfilterbar, das typisch "französiche Flair" - als Bestandteil eines ständig sich wandelnden Paris-Bildes oder besser einer Collage.

       

      Paris - arabisches Zentrum

      Es ist die Frage, worauf man sich einstellt, worauf man die Kamera hält und welche Bildteile scharfgestellt werden. Sicher ist jedoch, dass sich mehr vor der Linse zeigt, wenn man sich nicht mit dem Abhaken der Sehenswürdgkeiten Eiffelturm, Notre Dame und Montmartre sowie pauschaler Vollpension begnügt.

      Sich morgens Café au lait und ein Croissant zusammen mit dem ein oder anderen, der hier wohnt, im Café einen Block weiter zu bestellen, Umwege machen, sich mit den Massen in die Metro quetschen, an einer schmutzigen Ecke einem Straßenmusiker zuhören, in einem China-Take-Away oder Falafel-Laden einen typischen pariser Multi-Kulti-Imbiss zu sich nehmen... Solche Momente sind es, die ausgekostet gehören.

      Natürlich kann es nicht darum gehen, sich den vielfältigen Kulturschätzen zu verschließen, die sich hier an der Seine in so großer Anzahl bieten. Allen voran der Eiffelturm, 1889 erbaut und anfangs mit Skepsis betrachtet - fürchtete man doch, er könne mit seiner Höhe von 307 Metern (mittlerweile sogar 329) umfallen.

       

      Paris Invalidendom

      Heute sind wenig Bedenken angebracht - so besuchen ihn täglich 5000 Menschen, und sie irren sich nicht: Besonders besucherfreundlich ist die frühabendliche Aussicht auf die Stadt, die irgendwann zu einem Kunstwerk aus angestrahlten Gebäuden und Straßen wird, durch die das Licht der Autos zu fließen scheint.

      Auch der Louvre, der nach mehr als vier Jahrhunderten Umbau und Erweiterung die wichtigsten Kunstsammlungen der Welt beherbergt, gehört ganz klar nicht vom Programm gestrichen. Mona Lisa und Venus von Milo im Original vor sich zu haben: eindeutig ein touristisches Klischee - das zu erfüllen sich genauso eindeutig lohnt.

      Auch den vielgegangenen Pfaden der Butte Montmartre (Montmartre-Hügel) zu folgen, die um die vorletzte Jahrhundertwende bekannt wurde, als hier aus aller Welt Künstler zu einer Künstlerkolonie zusammenkamen, kann nicht wirklich verkehrt sein. Vor allem dann nicht, wenn man seinen Blick schärft für die Gässchen, die von diesen Wegen abzweigen und vom Rummel weg zu ungewöhnlichen Panoramen über die Stadt führen.

       

      Paris: Der berühmte Obelisk auf dem Place de la Concorde

      Paris: Der berühmte Obelisk auf dem Place de la Concorde

      Wird das Gleichsetzen von Paris mit seinen charmanten Winkeln allein der Stadt genauso wenig gerecht wie das mit den bekannten Anziehungspunkten, so gehört doch beides mit dazu. Sehr französische Bistros, Männer, die Baguette-Brote aus der Boulangerie tragen, sind nicht alles, aber eben ein Teil.

      Auch die zahllosen kleinen Parks und romantischen Gärten, die hübschen Passagen und urigen Innenhöfe machen die Metropole mit aus. Der Jardin du Luxembourg übt beispielsweise auch auf viele Pariser seinen Reiz aus, Schüler und Studenten aus dem nahen Quartier Latin oder Mütter mit Kindern, Rentner und Pärchen finden sich bei gutem Wetter dort ein.

      Das große achteckige Wasserbecken mit dem Springbrunnen ist beliebter Treffpunkt in dem Park, der im 17. Jahrhundert im barocken Stil entworfen und im 19. neugestaltet und mit den vielen Skulpturen ausgestattet wurde.

      Spielendes Kind im Bois de Bologne

      Spielendes Kind im Bois de Bologne

      Es fällt immer wieder leicht, seine Liebe zu Pariser Plätzen dieser Art zu finden. Aber auch an den weniger polierten Seiten der Großstadt offenbaren sich Liebenswürdigkeiten. Wenn man zum Beispiel unerwartet mit jemandem aus der großen, gestressten Masse, die sich gegen Feierabend durch die Bahnhöfe schiebt, ins Gespräch kommt.

      Plötzlich zeigen sich eine Gastfreundschaft und Herzlichkeit, wo man gar nicht damit gerechnet hatte. Oder anonyme Bürogebäude im Stadtteil La Defence mit seinem neuen Triumpf-Bogen - Gebäudekomplexe, wie sie so gar nicht zum Bild individueller Pariser Architektur passen wollen: Bei Sonnenuntergang verwandeln sie sich wider Erwarten in die beeindruckende Silhouette einer Metropole, deren Vielfältigkeit man nur erahnen kann.


       
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