URLAUB IN ITALIEN - DIE ÄOLISCHEN INSELN
Suchen und buchen - Aktuelle Angebote Sizilien
Inselurlaub auf Panarea – klein aber fein
Die kleinste der Äolischen Inseln ist Panarea. Aber auch die Feinste. Die Schönen und Reichen Italiens haben sich die nur 3,4 km² große Insel auserwählt, um hier die Sommer mit ihren Yachten zu verbringen. In der Hauptsaison muss man daher mit immens hohen Preisen rechnen. Kommt man stattdessen in der Nebensaison, trifft man nur noch auf die etwa 350 netten und freundlichen Einheimischen, mit denen sich durchaus um Hotelpreise handeln lässt.
Panarea liegt zwischen Lipari und Stromboli und gilt als die Älteste Vulkanformation der Äolischen Inseln. Sie wird von den gängigen Fähren und Tragflügelbooten angefahren. Eigene Fahrzeuge sind auf der Insel nicht erlaubt, lediglich die Elektroautos der Einheimischen. Wenn man die „Straßen“ Panareas sieht, dann versteht man auch warum, befahren könnte man sie mit normalen Autos sowieso nicht.
Der Westen der Insel ist bewohnt. Drei Stadtviertel sind auszumachen: San Pietro, Iditella und Drauto. Hin und wieder stößt man auf Überreste römischer Bauten. Die meisten der kleinen verwinkelten Häuschen sind in sehr gutem Zustand und oftmals recht farbenfroh angemalt. Der Fährhafen ist an der Cala di Junco in San Pietro. Im Ort gibt es neben kleinen Supermärkten auch einen Souvenir-Shop und einige Bars. Gerade in der Nebensaison sollte man sich aber auf wenig Trubel und viel Ruhe eintsellen.
Panarea kann man einmal komplett umrunden, es spielt auch keine Rolle, wo man damit anfängt. Allerdings sollte man schon davon ausgehen, dass es eine richtige Trekkingtour werden kann. Die Wege sind zwischenzeitlich nur noch Pfade und die Steigungen sind auch nicht zu verachten. Der Blick vom höchsten Punkt der Insel, dem Punta del Corvo (421 m), ist absolut lohnenwert. Bei guter Sicht kann man alle Nachbarsinseln sehen. Und wer schindelfrei ist, kann vom Gipfel den steilen Abhang hinunter auf das Inselufer schauen.
Am südöstlichen Ende der Insel, auf dem Capa Milazzese, sind die Überreste eines vorgeschichtlichen Dorfes zu finden. Bewundern kann man die Grundmauern eines Hüttendorfes aus der mittleren Bronzezeit (1400-1270 v. Cr.). Wer mit den alten Ruinen nicht soviel anfangen kann, sollte wenigstens den fantastischen Blick genießen, den man von dort aus hat.
Für weitere Ausflüge benötigt man ein Boot. Es lohnt sich eine Fahrt zu den nahegelegenen kleineren Inseln, auf denen man zwar nicht wohnen, aber dafür wandern kann. Außerdem sind einige der schönsten Sandstrände nicht auf dem Fußweg zu erreichen. Eine Ausnahme bilden die Strände in der Bucht von Junco und der Bucht von Zimmari.
Kleiner Tipp am Ende: Bei schönem Wetter abends unbedingt nach dem Stromboli Ausschau halten, zum Beispiel in einer der Bars am Hafen. Bei guter Sicht sieht man die Vulkanausbrüche und bekommt quasi ein kleines privates Feuerwerk geboten!




Äolische Inseln