SPANIEN - URLAUB IN ASTURIEN: OVIEDO

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Oviedo - lebenswerte Großstadt zwischen Biskaya und Kantabrischem Meer

Die Kathedrale

Oviedo ist die Hauptstadt von Asturien einer autonome Region im Norden Spaniens. Die Stadt gehört zum "Grünen Spanien", dem Teil Spanien, das vom Klima des Kantabrischen gebirges geprägt ist. Oviedo ist vielen Urlaubern nur als Zwischenstation auf dem Weg nach Galicien oder Nordportugal bekannt. Dabei ist die traditionsreiche Studentenstadt ganz im Norden von Spanien auch ein überaus interessantes Urlaubsziel.

Nicht nur Kunst- und Kulturfreunde, sondern auch Gourmets, Rockfans und Freunde des ausgiebigen Shoppings kommen auf ihre Kosten. Warum also nicht eine Tage in Oviedo verbringen?

Der Mittelpunkt der Stadt ist der riesige Park "Campo de San Francisco". Östlich von ihm liegt die Altstadt und der Playa Mayor. Auf ihm findet wochentags der Gemüsemarkt El Fontan statt.

Oviedo Milchfrau mit Esel, einer der vielen Skulpturen in der Stadt

Oviedo Milchfrau mit Esel, einer der vielen Skulpturen in der Stadt

Direkt daneben befinden sich die Markthallen mit einem großen Fleisch- und Fischangebot. Fischliebhaber, z.B. sollten dort ihren Hunger mit einer leckeren Fischsuppe, an Pulpo oder den verschiedenen Muschelsorten stillen.

Käsefreunde werden sich für das Restaurant "Fromagerie Babilonia" auf der Calle Asturias 16, westlich des Parkes interessieren. Neben einer Vielfalt an asturischen Käsesorten ist das Restaurant auch für seine Fischgerichte bekannt - aber lassen Sie Platz für eines der leckeren Desserts!

Oviedo, die Hauptstadt des traditionsreichen "Principado de Asturias" im Norden des Königreichs Spaniens, liegt 230 Meter über dem Meeresspiegel. Die, 200.000 Einwohner zählende, Stadt ist von Bergen umgeben, aber nur 28 Kilometer trennen sie von der Atlantik- Küste.

 

 

Maria mit Jesuskind

Die Geschichte der Stadt reicht zurück bis in das 8. Jahrhundert. Im Jahre 761 gründete ein Benediktinermönch hier ein Kloster, und Fruela I., vierter König von Asturien, errichtete an dessen Seite einen Palast und eine Kirche. Dreißig Jahre später machte Alfons II., der den Thron 792 bestieg, Oviedo zur Hauptstadt seines Königreiches. Bis Anfang des 10. Jahrhunderts blieb Oviedo die Hauptstadt.

Auch in den Jahrhunderten danach blieb die Stadt als herausragender Wallfahrtsort auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostela europaweit bekannt.

Dieser langen Geschichte ist auch in der Baukunst wie in den Kirchen Santa María und San Miguel, eingefangen. Beide liegen etwas außerhalb der Stadt an einem Berghang und bieten eine gute Sicht auf die Stadt und seine Umgebung.

In der Innenstadt ist die Kathedrale das beherrschende Bauwerk. Sie gehört zur spanischen Spätgotik. Bedeutend älter sind die Krypta Santa Leocadia und die Camara Santa, die Heilige Kammer. Sie bilden eine kleine präromanische und romanische Einheit, in der Schätze aus der Gründerzeit des asturischen Königreiches aufbewahrt werden.


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