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Ostbayern- von der Donau geprägt

Blick auf Passau. Fotos: TV Ostbayern

Der östliche Teil Bayerns wird vom zweitgrößten Strom Europas, der Donau durchzogen. Von der Donau bis zur österreichischen Landesgrenze und dem Böhmerwald erstreckt sich auf rund 6.000 Quadratkilometern die größte Waldlandschaft, die es in Mitteleuropa gibt: der Bayerische Wald. Der Bayerische Wald wurde 1970 zum ersten Nationalpark in Deutschland ernannt. Man findet darin endlose Wälder, mächtige Bergesrücken, darüber Nebelstreifen im Blau der Dämmerung. Er ist auch als Wanderparadies bekannt, allein schon im Nationalpark gibt es rund 200 Kilometer gut markierte (Fern-)Wanderwege.

In Ostbayern kann man guterhaltene historische Städte entdecken: Regensburg, die Reichsstadt, Passau, die Fürstbischofsstadt, Landshut und Straubing, die Herzogstädte und Amberg, die eigentliche Hauptstadt der Oberpfalz.

Passau, die schön gelegene Stadt am Zusammenfluss der drei Flüsse Donau, Inn und Ilz: Die historische Altstadt stammt vorwiegend aus dem 17. Jahrhundert und ist geprägt von italienischem Barock, kleinen Gassen und dem Dom.

Die mittelalterlich-erhaltene Großstadt Deutschlands, Regensburg, beeindruckt mit Sehenswürdigkeiten und Baudenkmälern aus zwei Jahrtausenden, wie der steinernen Brücke, dem Dom St. Peter, dem altes Rathaus oder der Porta Praetoria, dem ehemaligen Nordtor des römischen Lagers Castra Regina.

Wandergruppe auf dem Osser.

Mitten im fruchtbaren Gäuboden erhebt sich die Stadt Straubing, die reich an Türmen und Denkmälern ist. Die altbayerische Herzogsstadt an der Donau stellt eines der Eingangstore zum Naturpark Bayerischer Wald dar. Ein Aufenthalt in Straubing kann im Gäubodenmuseum zu einer spannenden Begegnung mit der fast 8000-jährigen Siedlungsgeschichte werden, dort ist der Römerschatz und viele andere Fundstücke zu besichtigen. Ein Erlebnis ist auch die "Fünfte Jahreszeit", wenn die Straubinger das zweitgrößte und zweitälteste Volksfest Bayerns, das Gäubodenvolksfest verbunden mit der Ostbayernschau, feiern. Die Gegend des Gäubodens nennt man wegen ihrer hervorragenden Ackerböden auch „Kornkammer Bayerns“.

Das spätmittelalterliche Stadtbild Ambergs ist geprägt von doppelt befestigten Mauern, Türmen und Toren. Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Stadtbrille: zwei Torbögen spiegeln sich im Wasser des Flusses Vil wieder. Mächtige Kirchen machen das Stadtbild aus: St. Martin, eine der größten Hallenkirchen der Oberpfalz, die Wallfahrtskirche Maria Hilf mit Fresken von C.D. Asam und Stuck von Carlone, die St. Georgskirche, geprägt von J.B. Zimmermann und das Rokoko-Kleinod "Schulkirche". Das Rathaus der Stadt ist wegen der reinsten Gotik am Giebel sehenswert.

 

Mit 1700 Quadratkilomertern Wald, genausoviel Wiesen und den größten bayerischen Seen nördlich der Donau lockt die „grüne Lunge Bayerns“ - der Oberpfälzer Wald, Zentrum des größten zusammenhängenden Waldgebirges Mitteleuropas. Er bietet einen guten Ausgangspunkt für Tagesfahrten ins Fränkische, hinein in den Bayerischen Wald oder hinunter an die Donau. Auch Kulturausflüge nach Böhmen in die Städte Eger, Pilsen oder Prag sind möglich.

 

Weitere Informationen:
Tourismusverband Ostbayern
Luitpoldstr. 20
93 047 Regensburg
Tel.: + 49 (0) 941 /5 85 39-0, Fax : + 49 (0) 941 /5 85 39-39
E-mail: info(at)ostbayern-tourismus.de
Internet: www.ostbayern-tourismus.de

 

Text: Ulrike Eickermann


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