FRANKREICH - URLAUB IN PAS DE CALAIS
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Opalküste - lange Sandstrände und hübsche Badeorte
Die 140 Kilometer lange Opalküste Nordfrankreichs steht für ellenlange, breite Strände aus feinem Sand mit dahinterliegenden, naturgeschützten Dünenlandschaften. Dazwischen immer wieder schmucke Badeorte mit eleganten Belle-Epoque-Villen und einladenden Strandpromenaden. Von den meerwasser-umtosten Steilküsten am Cap Gris Nez und Cap Blanc Nez kann man bei gutem Wetter die englische Kanalküste sehen.
Wind, Wellen und viel Sand lassen Vorfreude auf erfrischenden Wassersport aufkommen: Speed- und Strandsegeln, Drachensteigen, Kajak- und Funboardfahren, Segeln....
Die Küste gliedert sich in zwei Bereiche: die Opalküste (Côte d´Opale), von Berck-sur-Mer bis Calais, gehört zum Departement Pas de Calais, die flandrischen Dünen (Dunes de Flandre) zwischen Dunkerque und Belgien werden vom Departement Nord verwaltet.
Über die Küste verteilt finden sich zahlreiche Badeorte, die der ganzen Familie Spaß und Erholung garantieren. Zehn wurden mit dem Label "Kid station" für besonders kinder- und familienfreundlichen Service ausgezeichnet: Berck-sur-Mer, Boulogne-sur-Mer, Calais, Dunkerque-Dunes de Flandre, Gravelines, Hardelot, Le Portel, Le Touquet, Wimereux und Wissant.
Um die Auszeichnung zu erhalten, müssen die Ferienorte bestimmte Kriterien in den Kategorien Empfang, Ausstattung, Veranstaltungen, Animation, Sicherheit und Umwelt erfüllen. Hier gibt es spezielle Angebote für Kinder, wie zum Beispiel Spielplätze, Trampoline, Kinderbetreuung am Strand und andere Freizeitaktivitäten, so dass auch die Eltern etwas von den Ferien haben und ein wenig ausspannen können.
Von der Küste aus bietet sich nach ein paar Strandtagen ein Ausflug nach Lille an. Die Hauptstadt des Nordens mit rund einer Million Einwohnern wird 2004 zusammen mit Genua Europäische Kulturhauptstadt sein. Und das nicht ohne Grund: Tatsächlich erwartet die Besucher eine quicklebendige und kulturell höchst interessante Stadt.
Französisches Savoir-vivre und flämische Lebenskunst ergänzen sich vorzüglich. Geradezu mediterran wirken die selbst im Winter besuchten Straßencafés. Überall sind Menschen auf den Straßen, den Plätzen und Terrassen der Bistros, in Restaurants und auf Märkten. Flanieren und Shopping gehören deshalb zu den schönsten Vergnügen bei einer Besichtigung der Geburtsstadt Charles de Gaulles.
Dabei unbedingt die alte Börse im Stil der flämischen Renaissance mit in den Bummel nehmen, eines der schönsten Gebäude der Stadt. Das Ensemble setzt sich zusammen aus 24 Häuschen, um einen wunderschönen Innenhof gebaut, in dem oft Buchhändler oder Schachspieler zu finden sind. An lauen Sommerabenden wird hier auch getanzt - vorzugsweise argentinischer Tango. Das Bauwerk liegt unweit des Shopping-Zentrums und der vielen exklusiven Boutiquen in der Altstadt, durch die schmale, mittelalterliche Gassen längs der üppig verzierten Fassaden führen - halb flämisches Barock, halb Renaissance (17. Jahrhundert).
Jedes Jahr am ersten Wochenende im September verwandelt sich die nordfranzösische Metropole Lille an zwei Tagen zu einem riesigen Trödel- und Antiquitätenmarkt, der über eine Million Besucher anzieht. Alles, was sich nur irgendwie verkaufen lässt, wird dann in den Straßen angeboten. Hochkarätige Louis XV-Möbel stehen neben altem Plüsch und Plunder und warten darauf, als "das Geschäft" entdeckt zu werden.
Mit dem Schnellzug liegt Lille nur eine Stunde von Paris, eine Stunde vierzig Minuten von London und nur 30 Minuten von Brüssel entfernt. Von Köln aus dauert die Reise nach Lille mit dem Thalys und dem Eurostar weniger als drei Stunden.
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