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Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      HLX
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      Südtiroler Genussurlaub mit Dolomitenblick

      Südtirol ist seit langem das erklärte Lieblingsziel für kürzere und längere Urlaubsfahrten der Deutschen: leicht mit dem Auto und mit dem Zug zu erreichen, keine Sprachschwierigkeiten, herzliche Gastfreundschaft, moderate Preise und stabiles freundliches Urlaubswetter. Schließlich herrscht dort südlich des Alpenkamms freundlicheres Wetter als bei uns.

      1. Tag: Anreise

      Malerisches Olang

      Malerisches Olang. Fotos: Werner Stoss

      Nun, das Wetter verspricht diesmal recht durchwachsen zu werden, als wir jetzt im Juni unser Auto packen und in einen Kurzurlaub starten. Es nieselt und als wir die Arlbergregion erreichen, wartet eine unangenehme Überraschung auf uns: der Arlbergtunnel ist wegen Arbeiten gesperrt und der gesamte Lkw-Schwerverkehr und – pardon – viele Holländer mit Wohnanhänger quälen sich im Schritttempo den Pass hinauf und hinab. Wir haben nach Erreichen der ersten Tankstelle in Österreich nochmals total aufgetankt, da hier der Diesel über 10% günstiger ist und wappnen uns mit Geduld.

      Die Brennerautobahn mit dem moderaten Pass ist dagegen flott zu befahren und bald erreichen wir das Örtchen Olang am Kronplatz im Südtiroler Pustertal.

      Hotel Post Tolderhof

      Hotel Post Tolderhof

      Olang liegt in diesem Hochtal, wo der Norden auf südliche Leichtigkeit trifft. Umrahmt von den Gipfeln des Kronplatz, Piz da Peres und der Dreifingerspitze liegt das Örtchen in einem Talboden inmitten grüner Wiesen. Im Norden schweift unser Blick bis hin zur Rieserfernergruppe mit dem Gletscher des Hochgall.

      Hier bietet die Hoteliersfamilie Prugger unter dem Dachnamen Hotel Post Tolderhof in der Klassifizierung von „****superior“ gleich drei Unterkünfte an, von der Jugendstilvilla über die Residence Tolderhof mit Reiterhof bis hin zum stilvollen Hotel Post.

      Etwas müde hat uns die Fahrt doch gemacht. So räumen wir nach Ankunft im Hotel unsere Sachen ein, machen uns frisch und finden uns zum köstlichen 5-Sterne-Menue ein, das wir mit einem guten Glas Wein genießen.

      2. Tag: Ausritt und Kutschfahrt

      Entspannte Kutschfahrt

      Entspannte Kutschfahrt

      Unser Gastgeber Andrä Prugger stellt uns heute die verschiedenen Gebäude vor: Den Gästen des Hotels Post Tolderhof stehen drei verschiedene komfortable Unterkünfte zur Wahl: das Traditionshotel Post, die gemütliche Residence Tolderhof und die Jugendstilvilla Prugger. Die Residence Tolderhof liegt mitten im Grünen, direkt am hoteleigenen Reiterhof. Auf Wellness muss auch der Residence-Gast dort nicht verzichten: ein Fitnessraum und eine Außenblocksauna stehen dort zur Verfügung und der Besuch des Spabereichs im Hotel Post sind inclusive.

      Ein richtiges Paradies für Reiter liegt hier im Pustertal: Der Reiterhof Tolderhof verzaubert Pferdefans mit weiten, saftig grünen Koppeln, wundervollen Galoppstrecken vor der Kulisse der Dolomiten und professionellem Unterricht. Wenn Sie möchten, verbringen Sie dort Ihren Urlaub zusammen mit Ihrem eigenen Pferd, das in einer großzügigen Gastbox mit Auslauf unterkommt. Alle anderen reiten auf den 30 gut ausgebildeten Warmblütern und Haflingern des Hotels, die zum Großteil aus eigener Zucht stammen!

      Heute steht noch eine Kutschfahrt für uns auf dem Programm. Diese wird vom staatlich geprüften Reit- und Fahrlehrer sowie dreifachem Italienmeister im Fahrsport, Hannes Weitlaner, durchgeführt. Als uns Hannes in die Technik des Gespannfahrens einweiht, merken wir ihm seine Begeisterung und seine Liebe zu seinen Pferden an. Der Gestütsleiter gibt uns zuerst eine unterhaltsame Einführung in die Theorie des Lenkens der Ein-, Zwei- und Vierspänner, bevor es zu einer ausgedehnten Kutschfahrt in die beeindruckende Landschaft der Dolomiten geht. Übrigens: Nicht nur wir Menschen können Kutschfahren lernen, auch mitgebrachte Pferde werden auf Wunsch im Gespannfahren ausgebildet.

      Samstags ab 10.00 Uhr findet die Südtiroler Trophäe der Ein- und Zweispänner am Tolderhof statt, wo wir uns pünktlich einfinden. In Dressur- und Kegelfahrten können die Teilnehmer ihre Künste zeigen. Und am Sonntag steht das Marathonfahren auf dem Programm und – ab 10.30 Uhr der Frühschoppen mit der Olanger Feirschtamusik. Ein absolutes „Muss“ für jeden Gast. Ein Schmaus für Augen und Ohren!

       

      3. Tag: Radtour im Pustertal – für Genussradler und Adrenalinjunkies3. Tag: Radtour im Pustertal – für Genussradler und Adrenalinjunkies

      Aufbruch zur Radtour

      Aufbruch zur Radtour

      Ein Teil der Fahrradroute Pustertal liegt auf der neuen Fahrradroute von München nach Venedig: Gut 560 km Distanz und 3000 Höhenmeter im Anstieg sowie jede Menge spektakulärer Landschaftserlebnisse vom bayrischen Alpenvorland durch die Dolomiten bis zur Lagunenstadt Venedig erwarten die Genussradler wie auch die Adrenalinjunkies. Doch nicht alle Abschnitte müssen per Rad gemeistert werden: zu schwierige Teilstücke können mit Bahn oder Bus ganz entspannt zurückgelegt werden. Wir würden die Strecke natürlich mit unseren neuen Mountain-E-Bikes machen! (www.muenchenvenezia.info)

      Hier von Olang aus ist die Fahrradroute Pustertal eines der Highlights in der Ferienregion Kronplatz. Sie verläuft zwischen dem Alpenhauptkamm und den Dolomiten, beginnt bei Brixen und endet jenseits der östlichen Grenze Südtirols in Österreich. Dieser Radweg ist wunderbar mit der Bahn kombinierbar. So wählen wir die Teilstrecke von Innichen nach Bruneck: nach Innichen per Bahn, per Rad nach Bruneck und wieder zurück per Bahn zu unserem Ausgangspunkt Olang. Mit unserer Gästekarte „Holidaypass“ können wir alle Verbindungen der Öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei benutzen! So können wir auch größere Strecken müheloser schaffen.

      Die Bahnfahrt nach Innichen ist ein wahrer Genuss und wir können unsere Räder im Zug mitnehmen. Ein kurzer Rundgang durch Innichen, ein köstlicher Cappuchino, dann steigen wir auf unsere Bikes. Die Strecke bietet tatsächlich keine große Herausforderung, lediglich eine Steigung ist auf der gesamten Strecke von 50 km zu bewältigen, ansonsten geht’s eben vorwärts oder sogar bergab. Drei Stunden brauchen wir für diese Genussfahrt.

      Radeln macht hungrig und so gustieren wir uns abends bei einem fünfgängigen À-la-carte-Menü durch die Highlights der Tiroler und italienischen Küche. Küchenchef Uwe Urthaler und sein Team wurden schließlich vom Magazin „Der Feinschmecker“ zu den besten in Südtirol gewählt. Serviert werden leichte und gesundheitsbewusste mediterran-tirolerische Köstlichkeiten. Die perfekte Begleitung zu allen Menüs kommt aus dem gut sortierten Weinkeller, denn dort lagern edle Südtiroler und italienische Weine.

      Ein Auszug aus der abendlichen Menükarte: Antipasti, Garnelencocktail mit Kaviar, Rindercarpaccio auf Rucola. Dann Pustertaler Knödeltris auf Lauchgemüse, hausgemachte Schlutzkrapfen mit Parmesan und brauner Butter. Es folgen Rehrücken am Stück gebraten auf Rotweinsauce, Selleriepüree und Brokkoli. Die Krönung bildet ein Traum von Aprikosenstrudel mit Vanillesauce. Als Weinempfehlung begleiten ein Kerner Praepositus 12 vom Weingut Kellerei Kloster Neustift und ein Cabernet Sauvignon Turmhof 12 aus der Kellerei Tiefenbrunner-Kurtatsch den Gaumenschmaus.

       

      Weiter mit 4. Tag: Chillen, Wellness und die Sonne genießen...


       
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