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Oberbayern - dort wo Bayern am typischsten ist

Blick in die oberbayerische Landschaft bei Burghausen

Blick in die oberbayerische Landschaft bei Burghausen. Foto: Hans-Joachim Franzen

Oberbayern - das klingt nach Urlaub in den Bergen, nach Bayern pur, sozusagen Bayern in komprimierter Form. Die Menschen sind noch herzlicher, die Landschaft ist noch bäuerlicher und die Berge sind noch höher als in anderen Regionen des Freistaates. In der Region zwischen Österreich und Restbayern liegt auch Deutschlands höchster Berg. Allerdings gehört nur der nördliche Teil der Zugspitzregion zu Deutschland, der südliche Teil gehört zu Österreich, was aber nach dem Wegfall der Grenzen im größten Teil Mitteleuropas keine wirkliche Rolle mehr spielt.

 

Schon seit Generationen machen in der herrlichen Gebirgslandschaft Großstädter aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland Urlaub. Wandern und Skifahren waren und sind, neben dem Wassersportvergnügen in den Voralpenseen, die großen Themen.

Seit einigen Jahren wird in Oberbayern auch viel Golf gespielt, schließlich weist der Voralpenraum eine sehr hohe Dichte an Golfplätzen auf. Desweiteren findet man viele Mountainbiker oder auch Radfahrer mit ganz normalen Tourenrädern, Jogger, Kletterer, Drachenflieger, Fliegenanglern, Schleppfischern oder auch Reitern. Reiterhöfe und Reiterwege stehen dem Pferdefreund in ausreichendem Maße zur Verfügung. Auch für Urlaub mit dem Hund ist Oberbayern gut geeignet, da viele Hoteliers oder Pensionsbesitzer ausgesprochen tierlieb sind.

 

Ein anderes immer wichtiger werdendes Thema ist Wellness und Gesundheit. Durch die zahlreichen Heil- und Thermalbäder hat Oberbayern bei dem Thema eine Jahrhunderte alte Tradition. Beliebte Kurorte sind das Moorbad Bad Aibling, Bad Reichenhall und Bad Tölz, um nur einige zu nennen.

 

 

Rosenheim

Rosenheims Ursprünge gehen bis in die Römerzeit zurück. Im Mittelalter wuchs die Stadt durch den Salzhandel und war Kontenpunkt der Innschifffahrt. Der Aufschwung endete im 17. Jahrhundert durch den Dreißigjährigen Krieg. Im 19. Jahrhundert ging es wieder bergauf, dank der Saline (1810) und den Eisenbahnverbindungen nach Innsbruck und Salzburg (1847). Mehr zum Thema Urlaub in Rosenheim...

 

Blick auf Burghausen vom österreichischen Ufer

Burghausen ist altehrwürdige, bayerische Stadt an der Grenze zu Österreich. Die günstige Lage an der Salzach hatten bereits die alten Kelten erkannt und hier gesiedelt. Aber ein zweiter Faktor kam hinzu. Ein parallel zum Fluss gelegener Berg, der sogenannte Burgberg. Ein Berg der sich als Baugelände für Burgen wie geschaffen war. Und in der Tat begnügten sich unsere Vorfahren nicht mit einer Burg...

Mit der Gondel auf die Zugspitze

Es gibt Berge, die sind einfach Mythos und Kult zugleich. Das Matterhorn in der Schweiz ist so ein Berg oder der Großglockner in Österreich. Deutschlands Kultberg ist eindeutig die Zuspitze. Viele Kinder schreiben auf ihre Ferien-Wunschliste ganz obenauf: „Bitte einmal auf die Zugspitze“. Leider hat der Besuch von Kultbergen für die Eltern oft einen großen Haken...

Buchheim-Museum

Das Buchheim-Museum liegt in Oberbayern, direkt am Starnbergersee. In ihm kann der Besucher die Sammlungen Kunstbuch- und Romanautors und des Künstlers Lothar-Günther Buchheim besuchen, ein Besuch der sich lohnt. Die günstige Lage, unweit der Stadt München trägt sicherlich zu dem guten Zulauf, welches das Museum hat, bei. Nicht nur Kunstfreunde und Kunstkenner aus dem In- und Ausland lohnt sich ein Besuch...

Bad Feilnbach liegt in Oberbayern und hat etwa 7.200 Einwohner. Die Gemeinde unweit von Rosenheim ist ein prima Urlaubsort für Aktivurlauber. Ob auf Rollen oder Rädern, beides macht in der malerischen Region rund um das Moorbad und Natur-Heil-Dorf Bad Feilnbach richtig Spaß. Viele Wege zwischen den Dörfern sind geteert und eignen sich deshalb bestens zum Rollerbladen. Alternativ dazu gibt’s Radelspaß für alle Leistungsklassen...

Aufstellen eines Maibaums

Rund um den 1. Mai dreht sich in Oberbayern alles um die prächtigen Stämme. Mit dem König kamen die Maibäume. "Die prächtigen Holzstangen symbolisierten die neu gewonnene Freiheit und das Gefühl von Zusammengehörigkeit", erklärt Rudolf Goerge Kreisheimatpfleger im Landratsamt Freising. Wo zuvor Herzöge, Herren oder Ritter regiert hatten, herrschte ab 1806 mit Max I Joseph ein gekröntes Haupt....


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