HAWAII - URLAUB AUF OAHU
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Urlaub auf Oahu - die Highlights
Der Tourismus auf Oahu konzentriert sich vor allem auf die Hauptstadt Honolulu und den dazugehörigen Waikiki Beach, an dem allein es 38.000 Hotelzimmer gibt. Obwohl es in Honolulu zahlreiche Sehenswürdigkeiten gibt und Waikiki einer der beliebtesten Strände Hawaiis ist, sollte man sich nicht nur auf diese Orte beschränken. Aufgrund des hervorragenden Busnetzes lohnt es sich, in seinem Urlaub auch den Rest der Insel zu erkunden. Dabei gibt es viel zu entdecken.
Nuuanu Pali Lookout - Aussichtspunkt mit Geschichte
Am besten beginnt man mit einer Fahrt in den Südosten, wo die Ausläufer der Koolau Range die Landschaft prägen. Dorthin gelangt man über den Pali Highway, der auch zum Nuuanu Pali Lookout führt. Von dem etwa 360 Meter hohen Aussichtspunkt genießt man einen tollen Blick auf die steil abfallenden Klippen bis hin zu den Küstenorten Kaneohe und Kailua. Vor dem starken Wind, der hier weht, sollte man sich jedoch in Acht nehmen. Er ist so stark, dass man sich dagegen lehnen muss.
Der Nuuanu Pali Lookout ist ein geschichtsträchtiger Ort. Denn hier fand 1795 die letzte Schlacht statt, die zur Reichseinigung durch Kamehameha I. führte. Die unterlegenen Feinde wurden von seinen Kriegern die steilen Klippen hinunter gestoßen, manche stürzten sich aus Furcht vor der Bestrafung sogar selbst in die Tiefe.
Wer gerne reitet, muss im Hawaii-Urlaub nicht darauf verzichten. Nahe der Pali-Klippen bieten einige Veranstalter Ausritte durch die üppig blühende Landschaft an.
Hanauma Bay - Hawaiis schönste Bucht
Zu einem Urlaub auf Oahu gehört auch ein Besuch des Hanauma Bay, dem schönsten und beliebtesten Strand im Südosten der Hawaii-Insel. Er liegt sehr geschützt in einem erloschenen Vulkankrater, der zum Meer hin offen ist. Wegen seines reichen Fischvorkommens gilt der Hanauma Bay als Unterwasserschutzgebiet. Hier leben neben grünen Meeresschildkröten auch Papageifische und Drückerfische, die man beim Schnorcheln entdecken kann.
Der Strand hat in der Vergangenheit sehr unter den Besuchermassen gelitten, auch heute ist der Andrag sehr groß. Vor dem Strandbesuch wird man daher nun auf die speziellen Verhaltensregeln hingewiesen, außerdem ist der Strand dienstags geschlossen. Hanauma Bay liegt in der Nähe des erloschenen Koko-Vulkans, der zu einem sehenswerten Regionalpark gehört und ein interessantes Ziel für Tagesausflüge ist.
Japanische Spuren im Valley of the Temples
Fährt man weiter entlang der Ostküste, gelangt man zum Kailua Beach Park, an dem man wunderbar Baden und Surfen kann. Vor allem Anfänger können hier ihre ersten Surf-Versuche wagen. Weiter nördlich schmiegt sich im Landesinneren das Valley of the Temples in die Berge der Koolau Range. Das Valley of the Temples ist ein Park zu Ehren der Toten, die hier begraben liegen. Tausende Menschen verschiedenster Konfessionen fanden hier ihre letzte Ruhe, darunter Christen, Buddhisten und Shintoisten.
Die Hauptattraktion des Gedächtnisparks ist der buddhistische Byodo-in Tempel, der 1968 zum hundertsten Jahrestag der japanischen Einwanderung erbaut wurde. Er ist einem 900 Jahre alten Tempel der Stadt Uji in der japanischen Präfektur Kyoto nachempfunden. Der Tempel bildet den Mittelpunkt einer weitläufigen Parkanlage mit japanischen Gärten und Koikarpfen-Teichen.
Laie – Südsee-Kultur im Polynesian Cultural Center
Der Highway 83 führt an der Ostküste Oahus lang. Fährt man diesen entlang, passiert man sowohl schöne Strände wie den Waiahole Beach oder den Kualoa Beach, als auch interessante Sehenswürdigkeiten wie die Ruinen einer alten Zuckermühle und den Sacred Falls State Park. Die größte Stadt im Osten ist Laie. Hier lebt eine große Glaubensgemeinde der Mormonen. Das religiöse Zentrum der Mormonen ist der im Jahr 1919 erbaute Tempel. Das Betreten des Tempels ist zwar nur Mitgliedern der Glaubensgemeinde gestattet, doch die Parkanlage mit den Kaskaden ist frei zugänglich und sehr schön gestaltet.
In der Nähe von Laie schufen die Mormonen Anfang der 60er Jahre das Polynesian Cultural Center. In dem Freilichtmuseum wurden Dörfer von sieben Südseeregionen – Tonga, Tahiti, Samoa, den Marquesas, Neuseeland, Fiji und Hawaii – originalgetreu nachgebaut. Studenten der Brigham Young University Hawaii stellen anhand von Tänzen, Spielen und handwerklichen Demonstrationen das alltägliche Leben der polynesischen Völker nach. Wer in seinem Urlaub etwas über die polynesische Kultur erfahren möchte, ist hier genau richtig.
Oahus Nordküste – Sufer's Paradise
Oahus Nordküste ist das ganze Jahr über ein beliebter Treffpunkt für Surfer. Besonders im Winter trifft sich hier die Surfer-Elite, um sich mit den hohen Wellen zu messen. Anlass dafür sind die im Dezember stattfindenden „Triple Crown“, die drei wichtigsten Surfwettbewerbe.
Die größte Stadt an der Nordküste ist Haleiwa, in der sich viele Surfer angesiedelt haben. Wenn es heiß ist, trifft man sich in Haleiwa bei Matsumoto's General Store, wo es das beste „Shave Ice“ geben soll. Mit verschiedenen bunten Sirupsorten garniert, ist das leckere Wassereis eine willkommene Erfrischung. Neben Haleiwa gehören der Sunset Beach und die nahe gelegene Banzai Pipeline zu den beliebtesten Hot Spots der Surfer.
Wer sich im Urlaub anderen Wassersportarten, wie Schnorcheln und Baden widmen möchte, sollte den Waimea Beach ansteuern. Vor allem zwischen Juni und September ist das Baden hier sehr sicher. Im Hinterland von Waimea lockt der Waimea Falls Park mit einem hübsch gestalteten botanischen Garten und Nachbauten von alten hawaiianischen Gebäuden. Kulturelle Veranstaltungen geben interessante Einblick in das frühere Leben der Inselbewohner.
Text: Daniela Hesse. Fotos: Mit freundlicher Unterstützung von HTA (Hawaii Tourism Authority) und HTJ (Hawaii Tourism Japan) und GNU










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