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Nürnberg? Lohnt es sich seinen Koffer auszupacken?

Nürnberg - Blick über die Stadt

Nürnberg - Blick über die Stadt. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Nürnberg? Nürnberg liegt für viele Preußen auf dem Weg nach Süden, an der Autobahn in Richtung München, Alpen, Adria oder Toskana. Aber wer hält hier an?

Zugegeben, wer nur eine kurze Rast macht, um einen Kaffee zu trinken oder zu tanken, für den lohnt sich es sich nicht nach Nürnberg reinzufahren.

Aber man sollte sich vernünftigerweise eine Reise in den Urlaub etwas einteilen, Stationen einplanen, neue Eindrücke gewinnen und Neues kennenlernen. Also ruhig mal in die Stadt hineinfahren.

 

Die Stadt Nürnberg wurde vor etwa 1000 Jahren gegründet. Zuerst eine Königspfalz, stieg Nürnberg schnell zu einer freien Reichstadt auf. Allerdings war die Region rund um der heutige Stadt Nürnberg, am Flusslauf der Pregnitz gelegen, schon vor über 3000 Jahren von den Kelten und ihren Vorfahren besiedelt.

Nürnberg - Angler an der Pregnitz

Nürnberg - Angler an der Pregnitz

Von der Zeiten der Kelten ist im heutigen Stadtbild nichts mehr zu erahnen, aber das Mittelalter ist heute noch präsent. Nicht in den meist weniger attraktiven Vororten, aber in der Innenstadt, vor allem rund um die alte Burganlage.

Wer das erste Mal als Urlauber in Nürnberg ist, sollte sich an der sogenannten "Historischen Meile", einem gut ausgeschilderten Rundweg orientieren. Die Route beginnt an der alten Stadtbefestigung und führt an insgesamt 35 Sehenswürdigkeiten vorbei. Neben Kirchen, wie der über 620 Jahre alten Marthakirche, sind verschiedenartigste Gebäude zu besichtigen, z.B. die Mauthalle, einem ehemaligen Kornspeicher, der später Zollamt, Waage und Geschäftshaus wurde. Weitere Stationen auf dem Rundweg sind das Rathaus, die Kaiserburg und das Albrecht-Dürer-Haus.

 

Nürnberg - Blick auf die Lorenzkirche

Nürnberg - Blick auf die Lorenzkirche

Nach einer ausgiebigen Besichtigungstour hat man sich eine Ruhepause verdient. Und es wäre auch schade, wenn man nicht einige der beliebten fränkischen Spezialitäten probiert. Wie wäre es mit Schäufele (Schweineschulter im Ofen gebacken, innen schön mürbe und außen rösch) mit rohen Klößen, Knöchle (Gebratene Schweinshaxe), Schweinsbraten oder Blaue Zipfel (Schweinswürste im Essigsud gegart)?

 

Als die große Spezialität der Region gilt allerdings der Karpfen. Zahlreiche Karpfenteiche in Franken sorgen für entsprechenden Nachschub. Allerdings ist im Sommer, in der Zeit in der die meisten Touristen unterwegs sind, keine Saison.

Immer Saison haben allerdings die berühmten Nürnberger Rostbratwürtchen. Sie werden nach alter Tradition noch über echtem Buchenholz gegrillt. Kein Vergleich zur üblichen Supermarktware.

Zum Essen werde die meisten Gäste sicherlich eines der fränkischen Biere trinken, sofern sie nicht noch Auto fahren müssen. Franken hat die größte Bierbrauereidichte der Welt, für Abwechslung bei den Biersorten ist also gesorgt.

Biergarten in der Innenstadt

Biergarten in der Innenstadt

Da man in wenigen Stunden die Stadt nicht wirklich kennenlernen kann und es in Nürnberg jede Menge Hotels gibt, lohnt es sich ein oder zwei Nächte zu bleiben. Dann hat man auch die Möglichkeit das Nachtleben zu genießen. Auch in dem Punkt braucht sich die Halbmillionenstadt Nürnberg nicht zu verstecken. Ob Theater, Oper, gute Restaurants, Kinos, Diskoteken oder Clubs, es lohnt sich seinen Koffer in Nürnberg auszupacken.

 

 

Kontakt und weitere Informationen:

Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg, Nürnberg

Tel.: 0911 / 23 36-0

Internet: www.tourismus.nuernberg.de

 

 


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