URLAUB AN DER NORDSEE - NORDSEESTRÄNDE
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Urlaub am Nordseestrand - ein "piekfeines" Vergnügen
Die Strände der Nordsee: Spaziergänger sind unermüdlich am Flutsaum unterwegs, Muschel- und Bernsteinsucher halten Ausschau nach seltenen Fundstücken, Promenaden werden zu Bühne und Laufsteg. Und das nicht nur an Sonnentagen.
Gras oder Sand - das ist zunächst die Frage. Strände an grasbewachsenen Deichen – typisch für die Festlandküste – hinterlassen keine „piekfeinen“ Sandkörnchen überall da in Kleidung und Utensilien, wo sie störend sind. Die Fans unendlicher Sandstrände „kratzt“ das wenig: auf Sylt, Föhr und Amrum und in St. Peter-Ording finden sie ihre kilometerlangen sandigen Paradiese. Das grüne Büsum schuf sich seinen zusätzlichen Sandstrand selbst. Matschen und Mantschen können Kinder glücklicherweise überall. Bei Ebbe werden Flachwasserbereiche zu unendlichen Spielflächen.
Egal ob grüner Deich oder Sand: Da es nicht jeder liebt, sich in frischem Seewind niederzulassen, sind die rund 16 000 Strandkörbe an der Nordsee Schleswig-Holstein meist gut gebucht. Seit der Rostocker Wilhelm Bartelmann im Jahre 1882 den ersten Luftschnapper baute, hat ihre Beliebtheit nicht nachgelassen, zumal es inzwischen allerlei bequeme Varianten gibt. In Hörnum auf Sylt zum Beispiel neben Oldies auch Horizontal- und Komfort-Körbe mit Überbreite.
Auch mit Service und verschiedene Strandbereiche kommen die Seebäder Gästewünschen entgegen. Häufige Reinigung hält die Strände tip-top. Seit es für Raucher kostenlos Strandaschenbecher zu leihen gibt, hat die Zahl der Kippen im Sand abgenommen. Beach-Sportler können nach Herzenslust baggern und pritschen ohne Ruhesuchende zu stören. Hundebesitzer lassen sich fern von Hundelosen nieder, Unbekleidete sonnen sich am FKK-Strand. Und alle können sich ganz sicher fühlen in der Obhut erfahrener Rettungsschwimmer, die ein aufmerksames Auge auf das Strandleben haben. Allein in Nordfriesland bereiten sich im Winterhalbjahr fast 200 Rettungsschwimmer und Bootsführer auf ihre sommerlichen Einsätze vor.
Also auf ins gesunde Badevergnügen! Das Wasser bietet in diesem Jahr beste Voraussetzungen. Die EU fand im Jahre 2001 am Nordsee-Badewasser rein gar nichts zu bemängeln!
Zunächst aber den Kalender zur Hand, den Flutkalender. Mancher Nordsee-Neuling ist ja total enttäuscht, wenn er das erste Mal über den Deich blickt und nur ganz hinten irgendwo Wasser erahnen kann, weil gerade Ebbe ist. Die Anziehungskraft des Mondes ist schuld. Der zieht dem Meeresboden so ungefähr alle zwölf Stunden die nasse "Decke" weg. Erfreulicher Nebeneffekt: das Watt heizt sich in der Sonne auf, bekommt "Fußbodenheizung". Deshalb ist das Nordseewasser bei Flut oft so angenehm warm.
Bei Ebbe laden ausgebildete Wattführer zu interessanten und erholsamen naturkundlichen Wanderungen auf dem Meeresboden ein. Wattwandern gehört zu den beliebtesten Aktivitäten im Nordseeurlaub, aber auch an den Stränden ist immer etwas los. Nicht nur für Kinder, auch wenn die natürlich oft die Hauptpersonen sind. Sie lieben ihre Spielstunden, ihre spannende Schatzsuche am Strand, ihre Strandfeste und ihre Gute-Nacht-Geschichten im Strandkorb. Erwachsene finden sich täglich zur Gymnastik zusammen. Beachvolleyballer, Strandsegler (in St. Peter-Ording), Surfer tragen ihre Meisterschaften aus. Es gibt sommerliche Open-Air-Konzerte (auf Föhr, in Büsum und auf Sylt) und romantische nächtliche Fackelwanderungen. Kurz: Jeder kann auch heute noch nach seiner Façon sommerselig werden - am Nordseestrand.
Weitere Informationen zum Nordseesommer:
Nordsee-Tourismus-Service GmbH
Postfach 16 11
25806 Husum
Tel. (0 18 05) 066 077, Fax: (0 48 41) 48 43
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