URLAUB IN ÄGYPTEN - NILKREUZFAHRTEN

Reisedauer: 7 - 10 Nächte
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      HLX
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      Die Städte am Nil kennen lernen - Flusskreuzfahrt durch Ägyptens Vergangenheit

      Nil: Ufer und Hinterland

      Nil: Ufer und Hinterland. Fotos: Ägyptisches Fremdenverkehrsamt

      "Jellabina!" - "Auf geht's!" , ruft die Mannschaft. Kurz darauf setzen sich die Motoren brummend in Bewegung und unser schwimmendes Hotel gleitet gemächlich dahin. Der Nil ist die Reiseroute. Und Ägyptens Lebensader: An seinen Ufern wuchern üppige Gärten, in denen Palmen, Getreide und Bananen gedeihen und deren Grün in leuchtendem Kontrast zum Ocker der Wüste steht.

       

      Tausendfach glitzert das Sonnenlicht auf der Wasseroberfläche, hier und da segeln Feluken dahin. Ein "Geschenk des Nil" nannte der griechische Geschichtsschreiber Herodot (ca. 484 - ca. 425 v. Chr.) Ägypten einst; treffender lässt sich die Bedeutung des Flusses, an dem seit Jahrtausenden Ackerbau betrieben wird und der eine der ersten Hochkulturen der Welt ermöglichte, wohl kaum beschreiben.

       

      Mit dem Rhythmus der jährlichen Überschwemmungen prägte der Strom die drei Jahreszeiten der alten Ägypter - die Zeit der Überschwemmung, die der Aussaat und die Tage der Ernte. Den "Hapi", so der heilige Name des Flusses, betrachteten sie mit Ehrerbietung. Sie stellten ihn als fülligen alten Mann mit einer Lotus- und einer Papyrusstaude auf dem Kopf und reichen Gaben in den Händen dar.

      Rätselhaft und gigantisch - die Pyramiden

      Im Hintergrund: Die Pyramiden von Giza

      Im Hintergrund: Die Pyramiden von Giza

      Aufgereiht wie Perlen an einer Schnur liegen links und rechts des Nils atemberaubende Monumente des alten Ägyptens.

       

      Unweit von Kairo ragen mehr als 10 Millionen Tonnen Stein ins wolkenlose Blau - die Pyramiden von Gizeh. Sie wurden hier vor 4500 Jahren aufgetürmt, als prunkvolle Grabmäler der Pharaonen. Nach der ersten, in Stufenbauweise errichteten Pyramide des Djoser in Sakkara erreichten die riesigen Bauten unter Cheop die klassische Form.

       

      Für diesen Gottkönig, der 23 Jahre lang herrschte, war nichts zu aufwendig: Sein Grabmal hat eine Höhe von 146 Metern, eine Seitenlänge von 230 Metern und besteht aus etwa 2,3 Millionen Steinblöcken zu je 2,5 Tonnen! Staunen ergreift uns bei diesem Anblick. Und eine Frage: Wie konnte eine solche Masse an Material mit einer solchen Exaktheit verbaut werden?

      Luxor - Geschichte auf Schritt und Tritt

      Blick auf Luxor

      Blick auf Luxor

      Ausgangspunkt der Kreuzfahrt ist Luxor, unser Ziel ist Assuan, die Hauptstadt der südlichsten Provinz Ägyptens.

       

      Nirgendwo in Ägypten gibt es so zahlreiche antike Monumente wie in Luxor, darunter die Totenstadt Theben-West, der Luxor-Tempel und die Gräber im Tal der Könige, wo Forscher noch 1995 mit der größten in Ägypten gefundenen Grabanlage eine sensationelle Entdeckung machten. Etwas Zeit sollte man sich also nehmen - und die Gelassenheit, nicht alles sehen zu müssen.

       

      Eine Sehenswürdigkeit der Superlative ist der Karnak-Tempel, der dem Reichsgott Amun gewidmet war: In mehr als 2000 Jahren wuchs der Tempel von einer kleinen Kapelle zum größten und mächtigsten Heiligtum ganz Ägyptens. Bei der Besichtigung dieses gigantischen Heiligtums, zu dem sich etliche weitere Kultbauten gesellten, lohnt es sich, einmal von der Hauptachse abzuweichen und die Wirkung des Lichts zu genießen, das die Bauten mal in gleißende Helligkeit, mal in goldenes Licht oder in roten Abendschimmer taucht.

      Die Schöne am Nil - Assuan

      Nilaufwärts geht es vorbei an weiteren Tempelanlagen, etwa am hervorragend erhaltenen Tempel des falkengestaltigen Gottes Horus in Edfu oder am Doppeltempel von Kom Ombo. In Assuan holt uns eines der größten Bauprojekte der Moderne in die Gegenwart zurück: Hier staut der 3,6 km lange, von 1960-1971 erbaute Assuan-Staudamm den Nil zu einem See von mehr als 500 km Länge!

       

      Als "Schöne am Nil" wird Assuan bezeichnet, die Stadt, in der die Wüste bis an den Nil herantritt und Granitfelsen des ersten Katarakts die Fluten durchziehen.

      Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Assuan ein beliebtes Reiseziel: Die Briten erkoren die Stadt zum Winterkurort, Agatha Christie ließ sich hier zu ihrem Kriminalroman "Tod auf dem Nil" inspirieren und Agha Khan, das Oberhaupt der ismaelitischen Hodscha-Sekte, verfügte testamentarisch, in Assuan bestattet zu werden - wo heute sein Mausoleum steht.

       

      Bei einer Segelpartie mit einer Feluke kann man wunderbar die Seele baumeln lassen und die Aussicht genießen. Wer es lebhafter mag, stürzt sich in das pulsierende Leben des Basars: Tausenderlei Gewürze, Obst und Gemüse, farbenprächtige Stoffe, Lederwaren und Souvenirs bieten ein Fest für die Sinne.

       

      Text: Isabel Götte - bt-Touristik

       

      Zum Weiterlesen:

      Nilkreuzfahrten II auf dem Portal Aegypten-spezialist.de.


       
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