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Holocaust Denkmal in Berlin - kein Ort des Katastrophentourismus

(02.11.2010)

Dark Tourism oder Katastrophentourismus in Tschechien neu definiert

Das tschechische Fremdenverkehrsamt CzechTourism hat eine Umfrage durchgeführt, um die TOP 10 des Dark Tourism, der Katastrophenorte Tschechiens aufstellen zu können. Das Resultat: Mehr als 50 Prozent der Teilnehmer stimmten für das ehemalige Konzentrationslager Theresienstadt. An zweiter Stelle wurden die Dörfer Lidice und Ležáky gewählt, beides Dörfer, deren Einwohner von den Nazis brutal ermordet wurden. An dritter Stelle landete das Schlachtfeld von Austerlitz.

 
Felsendom in Jerusalem. Foto: gemeinfrei

(29.10.2010)

Israel - einsam Wandern auf dem Jesus Trail und Gruppenreisen auf den Spuren der Bibel

Das Staatliche Israelische Verkehrsbüro wirbt zur Zeit in Touristik-Fachzeitschriften für Urlaub in Israel. Dabei steht diesmal nicht das pulsierende Großstadtleben rund um Tel Aviv mit seiner Gastro- und Clubszene im Fokus, sondern das Reisen auf den Spuren der Bibel. Ähnlich wie bei Pilgerreisen auf dem Jakobsweg sollten Besucher, so empfehlen es die Autoren in der Beilage, etwas Zeit einplanen, es müssen ja nicht gleich vier oder fünf Wochen sein. Sieben oder zehn Tage für eine Urlaubsreise zu den biblischen Stätten sollten es schon sein, plus der Tage, die man individuell beispielsweise am Roten Meer, am Toten Meer oder am Mittelmeer verbringen möchte.

 
Spanien, Urlaub am Strand. Foto: Julien Narboux

(28.10.2010)

Spaniens Tourismus legt wieder zu - gestiegene Besucherzahlen im September

Spanien begrüßte im September 2010 deutlich mehr ausländische Besucher als im Vorjahresmonat. 5,2 Millionen Ankünfte ausländischer Touristen zählte die amtliche Statistik im vergangenen Monat, das waren 4,2% mehr Ankünfte als im September 2009. Spanien erlebte damit zum fünften Mal in Folge einen Anstieg seiner Besucherzahlen gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Besonders bemerkenswert: Die Zahl der Touristen aus Deutschland stieg im September-Vergleich 2009/2010 zweistellig, nämlich um 11,4%. Insgesamt kamen im letzten Monat 1,03 Millionen deutsche Touristen in das iberische Land.

 
Palmen und Luxus in Tozeur. Foto: upyernoz

(26.10.2010)

Tunesiens Wüste lebt - 5-Sterne-Touristenkomplex in Tozeur geplant

Tunesiens Wüste, die Sahara, lebt - vor allem in der südlichen Touristenstadt Tozeur. Der neueste Beleg für diese Tatsache: Investoren aus Katar planen, in Tozeur-City (das an einer 10 km² großen Oase gleichen Namens liegt) einen luxuriösen 5-Sterne-Touristenkomplex aus dem Boden zu stampfen. 80 Millionen Euro soll das Projekt kosten. Die nötigen Verträge sind bereits unterschrieben, die Umsetzung soll rund 30 Monate dauern.

 
http://www.rattenberg.at/rattenberger-advent/no_cache=1.html?download=Adventfolder_2010.pdf&did=15

(25.10.2010)

Rattenberg/Tirol - Adventsfeiern ohne 'Weihnachtsrummel'

Rattenberg in Kufstein wird in den Medien gern unter dem Label "kleinste Stadt Österreichs" präsentiert. Nur 402 Einwohner zählt der Ort. Mit 0,11 km² ist Rattenberg zudem flächenmäßig die kleinste Gemeinde in Tirol. Bekannt ist die "Kleinststadt" aber auch für den "Rattenburger Advent". Seit nunmehr zehn Jahren wird die Vorweihnachtszeit in Rattenberg ganz ursprünglich und ohne den üblichen kommerziellen Weihnachtsrummel gefeiert. Zentrale Veranstaltungstage sind die Adventssamstage, freitags finden zudem Adventswanderungen statt.

 
Fort Aguada, Festungsmauern, Sinquerim Beach, Goa, Indien. Foto: Klaus Nahr, Lizenz: creative commons/share alike

(24.10.2010)

Indien - Fort Aguada in Goa muss restauriert werden

Goa ist das beliebteste Strand- und Partyurlaubsziel in Indien. Im Winterhalbjahr locken Goas Resorts am Arabischen Meer auch zahlreiche Touristen aus Westeuropa an. Doch der kleine indische Bundesstaat bietet seinen Urlaubsgästen nicht nur Strand, Party und - was von den Verantwortlichen vor Ort zunehmend bekämpft wird - "Sex und Drogen", sondern auch schöne Ausflugsziele und historische Sehenswürdigkeiten. Zu diesen Sehenswürdigkeiten gehören zahlreiche Forts aus der Zeit der Portugisischen Kolonialherrschaft. Als schönstes unter Goas Forts gilt Fort Aguada. Wie der englischsprachige "Goa Blog" berichtet, ist die 1612 erbaute Anlage allerdings restaurierungsbedürftig.

 
Grizzly-Bär, Schnee. Foto: fidelis_o

(21.10.2010)

Alberta/Kanada - neuer Plan gegen das 'Bärensterben' im Banff Nationalpark

In Kanadas Banff-Nationalpark soll in Zukunft konsequent gegen das "Bärensterben" an den Zugstrecken der Canadian Pacific Railway (CPR) vorgegangen werden. Ein Dutzend Grizzlybären kam in den letzten zehn Jahren vor Ort durch den Zugverkehr ums Leben. Gegenwärtig leben nach Schätzungen von Experten im Park-Gebiet nur noch 45 bis 60 Grizzlys. Die zuständige Provinzregierung von Alberta stufte Grizzlys bereits im Juni als bedrohte Tierart ein. Jetzt hat Kanadas Zentralregierung einen Fünfjahresplan mit Maßnahmen zur Reduzierungs der Unfallzahlen verkündet. Ein mögliches Instrument sind abschreckende Warnsignale an den Zügen ("train whistles").

 
Suite Privilege im El Transcantabrico

(20.10.2010)

Spanien: Luxuszug El Transcantabrico Gran Lujo fährt ab 2011

Für das kommende Jahr erweitert die nordspanische Eisenbahngesellschaft FEVE (Ferrocarriles de Vía Estrecha) ihr Programm um einen Luxuszug. Er soll das Reisen mit dem bekannten Transcantabrico noch komfortabler machen. Während bei den bisherigen Zügen der bekannten Schmalspurbahnen oft nur zwei Luxussuiten - „Suite Privilege“ genannt - zu finden waren, wird der neue Zug aus 14 Suiten der Privilege-Klasse bestehen.

 
Elefant aus dem Ayutthaya Elephant Kraal, Foto: Joe Hastings, Lizenz: creative commons/share alike

(18.10.2010)

Thailand - Elefantendorf wegen Überschwemmungen teilevakuiert

Im Zuge der verheerenden Überschwemmungen, die der Taifun "Megi" in weiten Teilen Thailands verursacht hat, mussten am Montag (Ortszeit) 92 Elefanten aus einem bekannten Elefantendorf (Elephant Palace & Royal Kraal) in Zentralthailand evakuiert werden. Die von den Wassermassen bedrohten Tiere wurden laut Ittiporn Kaolamai, dem Leiter der Einrichtung, an einen rund drei Kilometer entfernten trockeneren Ort geführt.

 
Verkaufsstand, Sonnenstrand, Nessebar, Altstadt. Foto: bulgariaseaview.com

(17.10.2010)

Bulgarien - Kampf gegen illegale Verkaufsbuden am Sonnenstrand

Der Tourismus an Bulgariens Sonnenstrand soll weiter modernisiert und an europäische Standards angepasst werden. Aktuell ist geplant, vor Ort illegale und unansehnliche Verkaufbuden und -stände zu beseitigen. In beliebten Resorts wie Nessebar sind derartige "Outlets", die vornehmlich Kleinhandel mit Touristenwaren betreiben, seit längerem ein Ärgernis. In Zukunft sollen an ihre Stelle reguläre, qualitativ ansprechendere Shops, Kioske oder Stände treten.

 
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