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Tropfsteinformationen in der Jagodinska-Höhle. Foto: Nikola Gruev, Lizenz: creative commons/share alike

(26.12.2010)

Silvester fernab des Großstadt-Trubels feiern - die Jagodinska-Höhle in Bulgarien

Silvester feiern viele Touristen bevorzugt in der Stadt. Vor allem große Metropolen bieten einen ganzen Reigen teils spektakulärer Silvester-Events (samt Großfeuerwerk) und Ausgehmöglichkeiten ohne Ende. Doch nicht alle Silvester-Touristen lockt die spektakuläre, laute, meist auch von großem Gedränge und starker Kommerzialisierung geprägte Feierei in den Großstädten. In Bulgarien beispielsweise ist seit einigen Jahren die Jagodinska-Höhle ein echter Silvester-Geheimtipp. Die Höhle liegt in den Rhodopen, einem touristisch gut erschlossenen Gebirge im Süden des Landes, und bietet ebenfalls Spektakuläres, wenngleich anderer Art: kunstvoll geformte (und heute beleuchtete) unterirdische Formationen, die im Laufe von Jahrmillionen durch die Schöpferkraft des Wassertropfens entstanden sind.

 
Rettungsschwimmer, Bali, Strand von Kuta. Foto: Yusmar Yahaya

(23.12.2010)

Bali - Zahl der Badeunfälle 2010 deutlich zurückgegangen

Der erfolgreichen Arbeit der öffentlichen Rettungsschwimmer (Balawista) sei Dank: An den Touristenstränden der indonesischen Insel Bali lag die Zahl der Bade- und Wassersportunfälle in diesem Jahr deutlich unter den Vorjahreswerten. Bis Mitte Dezember 2010 wurden 187 Unfälle registriert, sieben davon endeten tödlich. Im Vorjahr gab es noch 384 Unfälle und 15 Tote. 2008 lag die Zahl der Unfälle bei 314, 15 Menschen kamen dabei zu Tode. Die verhältnismäßig geringen Unfallzahlen in diesem Jahr sind um so bemerkenswerter, als Bali 2010 mit einer Rekordzahl ausländischer Besucher abschließen wird.

 
Philippinen, Manila bei Nacht. Foto: CC/Themanilaexperience

(22.12.2010)

TOP COP - Touristenpolizei soll die Philippinen sicherer machen

TOP COP heißt ein neues Programm der philippinischen Polizei, mit dem die Sicherheit in- und ausländischer Touristen auf den Philippinen spürbar erhöht werden soll. Die Abkürzung steht für "Tourism Oriented Police for Community Order and Protection" und bezeichnet eine spezielle Touristenpolizei, die nach jetzigen Planungen in den 14 wichtigsten Touristenzielen (Städten, Inseln etc.) des Landes zum Einsatz kommen wird. Partner bei der Konzipierung und Umsetzung des Vorhabens ist das staatliche "Departement of Tourism". Die einbezogenen Polizisten durchlaufen eine spezielle Ausbildung.

 
Nilkrokodil. Foto: Atamari, Lizenz: creative commons/share alike

(20.12.2010)

Ägypten - Kampagne gegen das illegale 'Zurschaustellen' von Nilkrokodilen

Ägyptens Regierung hat den Kampf gegen das illegale Zurschaustellen von Nilkrokodilen in Hotels und anderen von Touristen frequentierten Orten aufgenommen. Die Praxis, die vom Aussterben bedrohten Tiere zu Unterhaltungs- und Verkaufszwecken einzufangen (bzw. von Fängern zu erwerben) und in nicht artgerechter Weise "auszustellen" (z. B. in Käfigen oder anderen kritischen Behältnissen), ist im Lande verboten, hat aber in den letzten Jahren stetig zugenommen. Durchgeführt wird die Tierschutz-Kampagne vom ägyptischen Umweltministerium in Zusammenarbeit mit der Polizei.

 
Stockholm, Skansen, Winter, Rentiere. Foto: gesternumdiesezeit. Lizenz: creative commons/share alike

(19.12.2010)

Heiligabend in Stockholm - freier Eintritt im Freilichtmuseum Skansen

Das berühmte Stockholmer Freilichtmuseum Skansen ist in diesem Jahr erstmals auch am 24. Dezember für einige Stunden geöffnet. Der Eintritt ist für alle frei. "Dies ist unser Weihnachtsgeschenk an die Einwohner und Besucher Stockholms", stellte John Brattmyhr, der Geschäftsführer des Freilichtmuseums, zu der Aktion fest. Die genaue Öffnungszeit am 24. Dezember: 10:00 bis 14:00 Uhr. Natürlich ist ein kleines Weihnachts- bzw. Heiligabendprogramm vorgesehen.

 
Gesundheitstourismus, Zahnbehandlung. Foto: djd/proDente e.V.

(16.12.2010)

Globaler Gesundheitstourismus boomt - Deutschland gut aufgestellt

Der globale Gesundheitstourismus (Medizintourismus) befindet sich weiter auf dem Vormarsch. Nach einer aktuellen Studie des New Yorker Marktforschungsunternehmens "Frost and Sullivan" wird der weltweite Umsatz der Branche 2012 auf 100 Milliarden US-Dollar steigen. Gegenwärtig wächst der globale Gesundheitstourismus laut Studie jährlich um 20-30 % und stellt damit den Freizeit- wie den Geschäftstourismus deutlich in den Schatten. Der Anstieg dürfte sich weiter fortsetzen. Zu den Gründen des Booms zählt u. a., dass die Angehörigen der "Baby-Boomer"-Generation allmählich ins Rentenalter kommen. In diesem Jahr wird die Zahl der weltweit reisenden Gesundheitstouristen laut Frost and Sullivan bei drei Millionen liegen. Den globalen Jahresumsatz 2010 prognostiziert die Studie auf 78.5 Milliarden US-Dollar.

 
Passagierandrang, internationaler Flughafen Bali. Foto: zhaffsky, Lizenz: creative commons/share alike

(14.12.2010)

Flughafen Bali Denpasar - größere Ankunftshalle, weniger Abfertigungsstress

An Balis internationalem Flughafen (Bali Denpasar) soll die Abwicklung ankommender Passagiere zukünftig zügiger vonstatten gehen. Wie gestern berichtet wurde, ist man dabei, die Ankunftshalle, in der Visa-on-Arrival-Touristen abgefertigt werden, um 66% zu vergrößern. 1.500 Quadratmeter wird die Ankunftshalle nach dem Ausbau umfassen. Gegenwärtig ist sie 900 Quadratmeter groß. Das Projekt soll noch vor Ende Dezember abgeschlossen sein, die Kosten belaufen sich auf rund 450.000 US-Dollar.

 
Phuket, Thailand, Cape Promthep, Sonnenuntergang. Foto: MoniRW

(13.12.2010)

Phuket/Thailand: Ab Januar erste 'outdoor'-Rauchverbote

Auf Phuket, der beliebten thailändischen Urlaubsinsel, wird es ab dem 1. Januar 2011 die ersten "outdoor"-Rauchverbote geben. Betroffen sind Cape Promthep und die benachbarte Nai Harn Lagune. Am Cape Promthep, das auf einer Klippe am südlichsten Punkt Phukets liegt, treffen sich täglich zahllose Touristen, um den wunderschönen tropischen Sonnenuntergang zu bestauen. Sie sollen zukünftig genauso vor den Gefahren des Passivrauchens geschützt werden wie die Jogger, Biker und Spaziergänger, die sich rund um die Nai Harn Lagune betätigen. Wie die neuen Verbote angenommen werden, wird sich zeigen. Ein mögliches Problem: Viele Phuket-Touristen kommen aus asiatischen Ländern, in denen der Tabak-Konsum noch ein selbstverständlicher Teil der Alltagskultur ist.

 
Christian Rechberger, Gerd Erharter und Christiane Hannsmann ( von der Agentur MARO und Partner) am 11.12.2010 in Düsseldorf

(12.12.2010)

Kaiserwinkl - Urlaub für Alpinskifahrer und Langläufer unweit der Grenze zu Österreich

Die Vorweihnachtszeit ist für Wintersportdestinationen eine gute Zeit, um sich der Fachwelt zu präsentieren, schließlich stellt sich jetzt für viele Skifahrer die Frage: Wohin in der kommenden Wintersportsaison?
Am gestrigen n Samstag hat beispielsweise der Tourismusverband Kaiserwinkl auf dem Weihnachtsmarkt in Düsseldorf Journalisten und Fremdenverkehrskaufleuten Neues aus der bekannten Tiroler Urlaubsregionen präsentiert. Bei typisch rheinischem Winterwetter, also bei Wind und Regen, weckten Obmann Gerd Erharter und Geschäftsführer Christian Rechberger bei den Anwesenden Appetit auf Skifahren und mehr.

 
Havanna, Kuba, internationaler Flughafen, wartende Fluggäste. Foto: ahisgett

(09.12.2010)

Immer mehr US-Amerikaner besuchen Kuba. Völlige Reiseliberalisierung aber vorerst vom Tisch

Über 1.000 Besucher aus den USA kommen inzwischen täglich nach Kuba, wie die Nachrichtenagentur Reuters unlängst berichtete. Meist handelt es sich um kubastämmige Bürger bzw. Bewohner der USA (Cuban Americans), die seit Präsident Obamas letztjähriger Reform der Kuba-Reisegesetze frei auf die sozialistische Insel reisen dürfen. Dazu kommen US-Amerikaner, die mit akademischem, religiösem, humanitärem oder kulturellem Austausch beschäftigt sind. Auch für derartige Kuba-Reisen wurden unter der neuen US-Administration die Beschränkungen spürbar gelockert. Schließlich scheint auch die Zahl jener US-Amerikaner gestiegen zu sein, die "halblegal" über Drittstaaten nach Kuba einreisen.

 
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