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Weltkulturerbestätten in Norwegen
Die beiden norwegischen Fjorde Geirangerfjord und Nærøyfjord gehören zum Weltkulturerbe, ebenso das Kulturdenkmalen Bryggen (das hanseatische Hafenviertel von Bergen), die Stabkirche von Urnes aus dem 12. Jhahrhundert, die Felszeichnungen von Alta, die Bergbaustadt Røros und das Vega-Archipel.
Neben dem Geirangerfjord und dem Nærøyfjord, dem spektakulärsten Seitenarm des Sognefjords, selbst gehören auch die je 500 qkm große Gebiete rund um die Fjorde zum Welterbe.
Norwegens Fjorde wurden durch mehrere Eiszeiten geformt. Der britische Extremsportler Lewis Gordon Pugh würdigte die Aufnahme der norwegischen Fjordlandschaft zum UNESCO-Welterbe, in dem er als erster Mensch der Welt den 17 Kilometer langen Fjord komplett durchschwamm.
Bei einer Wassertemperatur von teils nur 5° C benötigte Pugh für die Strecke genau sieben Stunden und 28 Minuten. www.fjordnorway.com (Foto: Per Eide/IN)
Südnorwegen lädt zu „Mineralienwanderungen“
Nordeuropas einst größtes Nickelbergwerk Flaat Nikkelgruve bei Ejve ist eine ganz besondere Attraktion. Das Bergwerk liegt nur rund eine Autostunde nördlich der südnorwegischen Hafenstadt Kristiansand in der Region Sørlandet. In den bis zu 440 Meter weit in die Tiefe reichenden Stollen des Schaubergwerks erfahren Besucher aus erster Hand, wie hart die Arbeit in den früher hunderten Untertage- und Tagebauen im mineralienreichen Gebiet von Evje und Iveland war.
Vom 1. bis 30. Juli finden täglich Führungen durch das Nickelbergwerk Flaat statt. Für Gruppen ist Flaat darüber hinaus bis Ende November geöffnet.
Ideale Ergänzung dazu ist eine Wanderung auf dem nahgelegenen neuen „Evje Mineralpfad“ (Evje Mineralsti) in Setesdalen, der zu insgesamt fünf Gruben führt.
Hier wurden 65 verschiedene Mineralien abgebaut, darunter Quarz, Feldspat oder Fluorid. www.setesdal.com; www.flaatgruve.com; www.visitsorlandet.com

