URLAUBSNEWS

Thailand - was Geheimdienste, Mode, Kultur und Hotels verbindet

(23. 09. 2011)

Foto: Ahoerstemeier/GNU-Lizenz für freie Dokumentation

Der Name Jim Thompsons ist in Europa wenig geläufig, in Thailand kennt ihn fast jedes Kind. Jim Thompson war gebürtiger Amerikaner, der Ende des Zweiten Weltkriegs Chef des Geheimdienstes des Kriegsministeriums (OSS) von Bangkok war. Drei Jahre später, er hatte inzwischen die Armee verlassen, gründete er ein Unternehmen, dass sich mit dem Kauf von Seide bei örtlichen Kleinproduzenten und dessen Vertrieb im Ausland beschäftigte.

Das Geschäft lief so gut, dass ihm das heutige hohe Ansehen der thailändischen Seide zugeschrieben wird.
1959 entdeckte er in der Provinz Ayutthaya sechs historische Teakhäuser, die er kaufte, abreißen ließ und in Bangkok wieder aufbaute.
Er fing an thailändische Kunst und Handwerkliches zu sammeln. Und damit das Ganze auch optisch zusammenpasst, wurde rund um die historischen Häuser ein üppig grüner Garten angelegt.
Inzwischen sind einige Jahrzehnte vergangen, Jim Thompson ist im Jahr 1967 im Dschungel von Malaysia spurlos verschwunden, aber sein Leben und seine Sammlung sind nicht vergessen. Die Sammlung ist in einer Stiftung aufgegangen, die sein Erbe verwaltet und sein Name wurde zu einer Marke, die Restaurants, Hotels, Geschäfte und eine Modekollektion ziert.

Weitere Infos zum Thema, Öffnungszeiten und Anfahrt unter Jimthompsonhouse.com und zu Geschäften und Restaurants Jimthompson.com



Übrigens, es gab auch einen amerikanischen Schriftsteller gleichen Namens. Er schrieb sogenannte Noir-Romane, die auch einen gewissen Erfolg erzielten. Trotzdem verhungerte (!) er bedauerlicherweise im Jahr 1977.

 

Von: www.urlaub-im-web.de


Zurück zur Newsübersicht

NEWS-SUCHE

News Kategorien
ANZEIGE
ANZEIGE
 
© 2011 Travelimpulse GmbH    Sitemap | Impressum | AGBs der Urlaub-im-web.de |  AGBs unserer Reiseveranstalter