URLAUBSNEWS
Neue Gaislachkoglbahn im Wintersportort Sölden setzt Maßstäbe
(22. 09. 2010)
Die Fremdenverkehrsverband Öztaltourismus unternimmt zur Zeit gemeinsam mit der Firma Doppelmayr eine Tour durch deutsche Großstädte. Am gestrigen Dienstag präsentierten sich die Veranstalter in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf der örtlichen Presse. Grund der Tour, die noch in Hamburg und Berlin Station machen wird, ist die im Dezember stattfindende Eröffnung der neuen Gaislachkoglbahn in der Skisportmetropole Sölden. Wie Herr Ekkehard Assmann, seines Zeichens Marketingleiter der Firma Doppelmayr, erläuterte, wird die mit modernster Technik ausgestattete Dreiseilumlaufbahn pro Stunde bis zu 3.600 Personen zu den Skigebieten rund um den Gaislachkogl transportieren, mehr als alle anderen weltweit in Betrieb befindlichen Seilbahnen.
Die moderne Technik transportiert nicht nur schnell, sondern auch besonders sicher. Die Firma Doppelmayr hat ein Räumungssystem entwickelt, welches eine eigene Bergebahn überflüssig macht. Die Kabinen können unter allen Bedingungen in die Stationen gefahren werden: Abseilaktionen oder Hubschrauberbergungen gehören so der Vergangenheit an.
Ein weiterer Vorteil der modernen Technik ist die Barrierefreiheit, die dadurch erreicht wurde, dass die Bahn innerhalb den Stationen extrem langsam fährt. So bleibt genug Zeit, auch mit Rollstühlen oder Gehhilfen sicher in die Kabine zu gelangen.
Der 38 Millionen teure Neubau, der bereits im Sommer 2009 begann, ersetzt die Doppelseilumlaufbahn aus dem Jahr 1988, deren Kapazität dem wachsenden Ansturm auf der Skigebiet nicht mehr gewachsen war.
Die Gemeinde Sölden hat noch weitere Projekte in Angriff genommen und dieses Jahr fertiggestellt, wie Frau Carmen Fender, Marketingdirektorin des Öztaltourismus erläuterte. Von besonderer Bedeutung ist dabei der neue „Speichersee Panorama“, der ein Fasssungsvermögen von mehr als 400.000 Kubikmetern hat und zukünftig den Beschneiungsanlagen rund um Sölden das benötige Wasser liefern soll. Da der Speichersee auf 2900 Metern Höhe liegt, muss kein Wasser mehr mit hohem Energieaufwand zu den Schneekanonen gepumpt werden, es strömt bei Bedarf von selber zu den tiefer liegenden Beschneiungsanlagen. Seit Montag dieser Woche fließt ein Teil des Wassers aus dem Tiefenbach, dem Petznerbach und dem Pirchlerbach in den Speichersee Panorama, aber erst im kommenden Jahr wird er sich komplett gefüllt haben.
Zurück zur Newsübersicht
