URLAUBSNEWS
Bulgarien - Kampf gegen illegale Verkaufsbuden am Sonnenstrand
(17. 10. 2010)
Der Tourismus an Bulgariens Sonnenstrand soll weiter modernisiert und an europäische Standards angepasst werden. Aktuell ist geplant, vor Ort illegale und unansehnliche Verkaufbuden und -stände zu beseitigen. In beliebten Resorts wie Nessebar sind derartige "Outlets", die vornehmlich Kleinhandel mit Touristenwaren betreiben, seit längerem ein Ärgernis. In Zukunft sollen an ihre Stelle reguläre, qualitativ ansprechendere Shops, Kioske oder Stände treten.
Laut Zlatko Dimitrov, Chef der Sonnenstrand-Verwaltung, sind viele der anstößigen Geschäftsgebäude bereits vor Jahren ohne entsprechende Genehmigung und gültige Dokumente an die Betreiber vermietet worden. Einige illegale Verkaufsbuden befänden sich auf Grundstücken, die Hotels gehören. Ein weiteres Problem seien Verkaufsstände und -zelte, die sich auf Bürgersteigen und Gehwegen breit machen und den Durchgang erschweren.
Dimitrov zufolge sind die "wilden" Verkaufs-Spots, deren Zahl in die Hunderte gehen soll, mitverantwortlich für das schlechte Image des Sonnenstrands. Mit der Beseitung reagiert die Verwaltung nach eigenen Angaben auf etliche Beschwerden von Geschäftsleuten, Reiseveranstaltern und Touristen.
Es wird erwartet, dass in Nessebar Mitte Oktober (also dieser Tage) mit der zwangsweisen Entfernung der illegalen "Outlets" begonnen wird. Viele illegale Betreiber haben bereits vor einiger Zeit rechtsgültige Anordnungen zur Beseitigung ihrer temporären Verkaufsbuden und -stände erhalten. Zudem gab es Aufforderungen zur "freiwilligen" Entfernung ungesetzlicher Verkaufs-Spots. Die geplanten Zwangsmaßnahmen werden von Angestellten der Nessebarer Stadtverwaltung durchgeführt. Zur Sicherstellung eines reibungslosen Ablaufs ist der Einsatz von Polizeikräften vorgesehen.
Neu eröffnete Shops, Kioske oder Verkaufsstände sollen zukünftig "bestimmten Standards" entsprechen und mit EU-Vorgaben übereinstimmen. Die Sonnenstrand-Verwaltung arbeitet gerade an einem neuen Entwicklungskonzept für temporäre "Outlets". Das Konzept soll auch die örtlichen Hotels und Grundstücksbesitzer mit einbeziehen.
Quelle: www.novinite.com.
Foto: Verkaufsstand in der Altstadt von Nessebar. Urheber: bulgariaseaview.com, Lizenz: creative commons.
Angebote
Zurück zur Newsübersicht
