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Schaurige Halloween-Events in New York, Las Vegas und am Cape Fear River
(05. 10. 2010)
Orange Kürbis-Fratzen, Kinder in gruseligen Kostümen und Geister-Deko – so zeigt sich die USA vielerorts im Oktober, wenn das allseits beliebte Halloween-Fest wieder vor der Tür steht. Zwar schwappt seit den Neunzigern das Halloween-Fieber auch nach Europa, doch nirgendwo wird so ausgiebig Halloween gefeiert wie in den USA. Ob in New York, Las Vegas oder an den Ufern des fürchterlichen Cape Fear Rivers – überall warten gespenstische Halloween-Events auf Grusel-Fans.
Kaum eine andere amerikanische Großstadt zelebriert den Halloween-Monat so wie New York. Ob Groß oder Klein – der Monat ist vollgepackt mit schaurigen Events für jedes Alter. Vom 9. bis 31. Oktober zeigt der Botanical Garden in der Bronx 500 gruselige Kürbisfratzen. Wer einmal ein Spukhaus sehen möchte, kann sich für acht Dollar bei einer Tour durch das „Steampunk Haunted House“ im Abrons Art Center ordentlich erschrecken lassen. Am 24. Oktober wird es im Brooklyn Botanical Garden unheimlich, wenn sich beim Ghouls- und Gourds-Event Gruselgeschichtenerzähler sowie kostümierte Hexen, Untote, Gespenster und Skelette zu einer Parade treffen. Halloween-Stimmung wie in den Fünfzigern, als Dracula, Frankenstein und die Mumie über die Kino-Leinwände flimmerten, erlebt man am 29. Oktober bei „Halloween in Richmond Town“ auf Staten Island. Der Höhepunkt für New Yorker Grusel-Fans ist jedoch die Village Halloween Parade, bei der ab 19 Uhr schaurige Gestalten über die Sixth Avenue marschieren.
Las Vegas ist das ganze Jahr über ein Spielplatz für Erwachsene. Das ist auch an Halloween nicht anders. Die Grusel-Spektakel in „Sin City“ haben es in sich und sind daher eher für große Halloween-Fans geeignet. An verschiedenen Tagen im Oktober kann man im Fright Dome des Circus Circus auf Horror-Tour gehen. Von Filmen wie „Saw“, „Chainsaw Massacre“ und „My Bloody Valentine“ inspiriert, verwandelt sich der Fright Dome in ein riesiges Haus des Schreckens – unheimliche Begegnungen mit Jigsaw sind im Preis von knapp 35 Dollar inklusive. Das Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds im Venetian öffnet vom 22. bis 24. und 29. bis 31. Oktober seine Türen zu einer „After Dark“-Tour, die so manchem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Fröhlicher geht es da schon auf dem „October Fright Fest“ an der Fremont Street zu. Vom 29. bis 31. Oktober verwandelt sich hier die Binion’s Gambling Hall ein Spuk-Casino. Trinkfreudige Las Vegas-Urlauber kommen im nahe gelegenen Golden Nugget Casino beim „Fall Beer Festival“ auf ihre Kosten.
In kaum einer Gegend scheint es im Halloween-Monat Oktober so zu spuken wie an North Carolina’s Cape Fear Coast. Ein schauerliches Event jagt hier das nächste. Zu den Höhepunkten gehören der Ghost Walk, bei dem man in einer Kutsche durchs nächtliche Wilmington fährt und dabei Gruselgeschichten aus dem Ort hört, in dem Filme wie „Blue Velvet“ gedreht wurden. Auch auf dem schwarzen Fluss Cape Fear River wird es spannend. Erwachsene können jeden Dienstagabend an einem zweistündigen Murder Mistery Dinner teilnehmen. Für die Kleinen gibt es dienstags und donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr eine Piratentour, die vom Wrightsville Beach startet. Außerdem können sie sich am 27. und 28. Oktober zwischen 17 und 20.30 Uhr im NC Aquarium bei Fort Fisher (Kure Beach) beim „Trick or Treat Under the Sea“ für sechs Dollar nicht nur zu Geistergeschichten gruseln, sondern auch ordentlich den Bauch voll schlagen.
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Foto: Untote, Geister und Hexen spuken über die Sixth Avenue. Urheber: Joe Buglewicz/NYC & Company
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