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Besinnlicher Weihnachtsmarkt zwischen Köln und Mönchengladbach
(29. 11. 2010)Am gestrigen Sonntag fand bei sonnigen Winterwetter in Bedburg- Alt-Kaster, wie in jedem Jahr in den vergangenen 18. Jahren, ein bemerkenswerter Weihnachtsmarkt statt: der Nikolausmarkt der kleinen rheinischen Gemeinde. Er hat im Großraum zwischen Köln, Aachen und Düsseldorf eine treue Fangemeinde, wie man schon an den Autokennzeichen auf den Parkplätzen unschwer erkennen kann.
Der Markt unterscheidet sich nicht nur in seiner Kürze von anderen Märkten, sondern vor allem deshalb, weil er in den Gärten, Höfen, Scheunen und sogar Wohnungen der Bewohner stattfindet.
Im Gegensatz zu den großstädtischen Weihnachtsmärkten steht hier nicht die Glühweintrinkerei oder der gewerbliche Weihnachtartikelvertrieb im Vordergrund, sondern das Anbieten und Verkaufen von Kunsthandwerk aller Art und das Ausschenken von Kaffee, selbstgemachten Kuchen, Crêpes, Suppen... (Glühwein gibt es natürlich auch).
In diesem Jahr waren wegen des kalten Winterwetters warme Suppen besonders gefragt, zum lange im Freien stehen war es den meisten Besuchern aber doch zu kalt.
Noch eine Besonderheit: In Alt-Kaster wird auf die permanente Berieselung mit Weihnachtsmusik verzichtet. Was außerdem sehr angenehm ist: Die Besucher haben die Möglichkeit, einige Schritte vor die Stadttore zu setzen, um in winterlich-friedlicher Adventsatmosphäre einen Spaziergang zu unternehmen. Wer etwas länger unterwegs sein möchte, der kann am Rande der Stadt auf dem Wehrwolf-Wanderpfad von Bedburg wandeln. Dieser erinnert an einen historischen Wehrwolfprozess aus dem Jahr 1589.
Übrigens, auch im Sommer wird in Bedburg-Alt-Kaster kräftig gefeiert. Jedes Jahr Mitte Juli findet der Ricarda-Markt statt, ein Kunsthandwerksmarkt, der an den Wiederaufbau der Burg zu Kaster im Jahr 1279 erinnert.
Bildergalerie vom Nikolausmarkt in Bedburg-Alt-Kaster
Mehr zu Alt-Kaster bei Alt-kaster.de
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