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Neue Studie: Sprachbarrieren bei Auslandsreisen - und wie man sie überwindet

(15. 11. 2010)

Kellnerin in Paris. Foto: zoetnet

Zu den größten Schwierigkeiten, die einem bei einer normal verlaufenden Auslandsreise begegnen, gehören nach wie vor Sprachbarrieren. Glaubt man einer aktuellen Studie des weltweit tätigen Übersetzungsunternehmens TransPerfect, sind Sprachbarierren sogar das Haupthindernis für einen gänzlich entspannten Auslandsurlaub. Diese Sicht dürfte ein wenig durch die Geschäftsinteressen des Unternehmens geprägt sein - denn schließlich bietet TransPerfect digitale Produkte an, die genau jene "einfachen Lösungen" versprechen, die sich Auslandreisende laut Studie für die Überwindung von Sprachbarrieren wünschen - aber immerhin: Die kleine touristische Untersuchung bietet auch nützliche Hinweise darauf, in welchen Bereichen genau "verständigungstechnische" Schwierigkeiten bis heute eine größere Rolle spielen.

Laut Studie sind die vier größten Problemfelder folgende:

Öffentliches Transportwesen - Die Nutzung des öffentlichen Personentransports bereitete den befragten Auslandstouristen die größten Schwierigkeiten. Insbesondere der öffentliche Nahverkehr wurde genannt.

Auswärts Essen - Das zweitwichtigste Problemfeld sind laut Studie Restaurantbesuche und Ähnliches. Schwierigkeiten bereiten insbesondere das Lesen der Speisekarte usw. sowie die Kommunikation mit dem Personal.  

Hinweis- und Informationsschilder - An Nummer drei unter den Problemfeldern rangieren Sprachbarrieren beim Lesen von Info- und Hinweisschildern, etwa bei einer städtischen Sightseeing-Tour.

Hotelbuchungen online - Auf vielen Hotel-Homepages sind Infotexte und Buchungsformulare nur in der Landessprache verfügbar. Übersetzungen in andere Sprachen sind oft unvollständig oder von schlechter Qualität (z. T. einschließlich englischer Texte). Dies erschwert natürlich das Buchen.

Als geeignete Mittel zur Überwindung bzw. Minderung von Sprachbarrieren betrachteten die Studienteilnehmer u. a. mobile Übersetzungstools, Wörterbücher, den Zugang zu Übersetzern und - natürlich - das Erlernen von Fremdsprachen.

Tipp

Die kostenlose iTune-Applikation "TransImage" erlaubt eine zuverlässige Übersetzung von Texten, die mit dem iPhone fotografiert wurden. IPhone-Nutzer brauchen sich also vor fermdsprachigen Speisekarten und Ähnlichem nicht mehr zu fürchten: Man fotografiert z. B. die Seite mit dem Tagesmenü - und Sekunden später hat man eine Übersetzung. Leider ist die Applikation nur auf Englisch erhältlich (Download: http://itunes.apple.com).

Foto: Kellnerin in Paris. Urheber: zoetnet, Lizenz: creative commons.

Von: www.urlaub-im-web.de


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