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Thailand - Mehr Rettungsschwimmer an Phukets Westküstenstränden
(01. 05. 2011)
Auf Phuket ist man weiter bestrebt, die Sicherheit an den Touristenstränden der Westküste zu verbessern. Erreicht werden soll dies u. a. durch eine höhere Zahl von Rettungsschwimmern und Sicherheits-Patrouillen. Zudem werden die "Lifeguards" nun besser ausgerüstet. Am Karon Beach und an anderen Westküstenstränden entstehen während der Monsunzeit (Juni-Oktober) häufig starke Strömungen, die tödliche Badeunfälle hervorrufen können. Selbst gute Schwimmer haben oftmals Schwierigkeiten, zurück an Land zu kommen. Hotelbetreiber sollen Badegäste - so die behördliche Empfehlung - bereits ab Mai auf erhöhte Gefahren hinweisen.
Am Karon Beach, der als der gefährlichste unter Phukets Hauptstränden gilt, wird die Zahl der Rettungsschwimmer-Stationen (lifeguard stations) auf sechs verdoppelt. 16 Rettungsschwimmer werden dort tätig sein. Dazu kommen ein "Supervisor" und ein "Captain". Am Patong Beach, einem weiteren langen Strand, sind fünf Stationen mit 14 Rettungsschwimmern und einem Supervisor vorgesehen.
Insgesamt werden auf Phuket in diesem Jahr an 13 Stränden 33 Lifeguard-Stationen in Betrieb sein (2010 waren es 28). 106 Rettungschwimmer werden dort eingesetzt (2010: 83). Die Zahl der Wassermotorräder (jet-skis), die für Rettungsmaßnahmen zur Verfügung stehen, wird auf acht verdoppelt. Mit diesen Fahrzeugen können gerettete Schwimmer schneller an Land gebracht werden, um Wiederbelebungs- und andere medizinische Maßnahmen durchzuführen. Ein derartiger Zeitgewinn ist bei der Lebensrettung oft entscheidend.
Die Rettungschwimmer sind von 9 Uhr morgens bis Sonnenuntergang an Phukets Stränden präsent. Auch bei Schnittwunden an den Füßen und anderen Unfällen leisten die Lifeguards Erste Hilfe. Badegäste sind natürlich angehalten, auf die Ausflaggung der Strände zu achten. Wenn eine rote Flagge weht, sollte man nicht im Meer baden und z. B. den Hotelpool als Alternative nutzen. Baden bei roter Flagge geschieht auf eigene Gefahr! Eine gelb/orangene Flagge zeigt an, dass beim Baden Vorsicht geboten ist. Bedenkenlos ins Wasser gehen kann man bei grüner Flagge.
Im ersten Quartal 2011 gab es an Phukets Stränden 10 Todesfälle durch Ertrinken. Dies waren etwas mehr als im Vergleichzeitraum des Vorjahres (sieben). Von Januar bis März 2009 kamen an Phukets Stränden 17 Menschen durch Ertrinken zu Tode.
Überblick: Sicherheitseinrichtungen an Phuket Stränden
Zone eins
Ya Nui Beach (eine Station, zwei Rettungsschwimmer); Nai Harn Beach (zwei Stationen, sechs Rettungsschwimmer, ein Supervisor, ein Captain); Kata Noi Beach (eine Station, drei Rettungsschwimmer); Kata Beach (zwei Stationen, sechs Rettungsschwimmer, ein Supervisor, ein Captain) Karon Beach (sechs Stationen, 16 Rettungsschwimmer, ein Supervisor, ein Captain).
Zone zwei
Patong Beach (fünf Stationen, 14 Rettungsschwimmer, ein Supervisor); Kamala Beach (zwei Stationen, sieben Rettungsschwimmer, ein Captain); Laem Sing Beach (eine Station, drei Rettungsschwimmer).
Zone drei
Surin Beach (zwei Stationen, sechs Rettungsschwimmer, ein Supervisor); Bang Tao Beach (vier Stationen, 14 Rettungsschwimmer, ein Supervisor, ein Captain); Nai Thon Beach (zwei Stationen, sechs Rettungsschwimmer, ein Supervisor); Nai Yang Beach (zwei Stationen, vier Rettungsschwimmer, ein Captain); Mai Khao Beach (zwei Stationen, fünf Rettungsschwimmer, ein Supervisor).
Foto: Rote Flagge bei stürmischer See vor Phuket. Urheber: sashapo, Lizenz: creative commons.
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