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Es tut sich was im Norden – das Künstlerdorf Worpswede verpasst sich eine Frischzellenkur
(17. 06. 2011)
Auch Publikumsmagnete müssen etwas tun, um in der Besuchergunst nicht abzusacken. Aus diesem Grund wird im Künstlerdorf Worpswede kräftig investiert. Obwohl sich die Museen am Rande des Teufelsmoors in der Vergangenheit durchaus modern präsentierten, wird zu Zeit eifrig umgebaut. Dabei stehen nicht nur die vier Museen des Ortes im Mittelpunkt des Geschehens, sondern auch im Zentrum rund um die Bergstraße wird kräftig gearbeitet.
Das ist auch sinnvoll, fast jeder Besucher möchte nach seinem Kulturprogramm den Ort kennenlernen, in dem bekannten Künstler wie Fritz Mackensen, Hans am Ende, Otto Modersohn, Fritz Overbeck, Heinrich Vogeler und Paula Becker gelebt und gewirkt haben.
Auch während der Bauarbeiten sind die bedeutenden Kunstwerke der vier Kunstmuseen Worpsweder Kunsthalle, Haus im Schluh, Großen Kunstschau und Barkenhoff zu sehen.
Um Besuchern zusätzlich zum Kommen zu animieren, präsentiert sich das Künstlerdorf dieses Jahr auch als Freilichtbühne für einen bunten Bilderbogen quer durch die Worpsweder Kunstgeschichte. Gut 30 Stationen bieten mit ihren Abbildungen von Werken aus den Sammlungen überraschende visuelle Erlebnisse, die es im Rahmen von Führungen oder im Wege kleiner oder auch ausgedehnter Spaziergänge zu entdecken gilt.
Übrigens, Worpswede ist durchaus auch ein empfehlenswerter Ort für längere Urlaube. Künstlerisch veranlagte Besucher können beispielsweise Kreativkurse belegen; unter anderem Malen und Skulpturen aus Alabaster oder Speckstein erschaffen.
Oder wie wäre es mit Torfkahn fahren, Wasserwandern, Zugfahren mit einem Moorexpress, Reiten, Radfahren oder Geocaching?
Mehr Informationen zu Worpswede und seinen Museen...
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