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Katalonien – Neues zu den Themen FKK und bewachte Strände
(14. 06. 2011)
Nicht nur in armen spanischen Regionen muss gespart werden, nein auch im reichen Katalonien. Selbst in Touristenhochburgen wie Ampuriabrava (katalanisch: Empuriabrava) fallen als selbstverständlich empfundene Dienstleistungen weg. So musste Salvi Güell, der Bürgermeister der Gemeinde, die Zeit, in der die Strände bewacht werden können, aus finanziellen Gründen halbieren.
In diesem Jahr behalten Rettungsschwimmer die Strände von Ampuriabrava nur noch im Juli und August im Auge. In den Monaten Juni und September werden die Strände von Ampuriabrava nicht mehr bewacht. Wenn etwas passieren sollte, müssen Urlauber sich selber helfen. Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass so mancher Hobbyrettungsschwimmer seinen guten Willen mit dem Leben bezahlen muss. Sehr schade, dass in so einer Urlauberhochburg wie Ampuriabrava nicht mal ein kleiner Strandabschnitt beaufsichtigt werden kann, sind doch diese beiden Monate ideal für Urlaube mit Babys und Kinder im Kindergartenalter.
Es ist zudem zu befürchten, dass andere Gemeinden dem Beispiel notgedrungen folgen werden. Im Zweifelsfall sollte man bei seinem Reiseveranstalter nachfragen, ob die Strände an seinem Urlaubsort noch bewacht werden.
Zahl der FKK-Strände steigt
In Katalonien ist es durch eine Gesetzesänderung für Gemeinden einfacher geworden, FKK-Strände einzurichten. So gibt es inzwischen 46 von ihnen, was für so einen langen Küstenabschnitt sicherlich noch nicht ausreichend ist. Allerdings kann in Katalonien generell niemand mehr fürs Nacktsein am Strand bestraft werden.Trotzdem sollte man entweder an einem FKK-Strand baden und sonnen, sich eine einsame Bucht suchen oder aus Rücksicht auf die Gefühle der Einheimischen auf FKK verzichten.
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