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Arizona- wilde Tiere und tiefe Schluchten

(27. 01. 2014)

Arizona - Schlafender Bär. Foto: Kaus Media Services

Eines der touristisch bedeutendsten Bundestaaten der USA ist Arizona, ein Staat im Westen des Landes, der in diesem Jahr mehr als fünf Millionen Besucher erwartet. Arizona hat eine lange gemeinsame Grenze mit Kalifornien. Von der Nachbarschaft profitieren beide Staaten, landen doch viele in- und ausländische Urlauber auf den Flughäfen von Los Angeles oder San Francisco und fahren, nachdem sie ihr Besuchsprogramm in Kalifornien erledigt haben, weiter nach Arizona. Es sind schließlich mit dem Auto beispielsweise von Los Angeles bis zur Grenze nach Arizona nur gut drei Stunden.

Aber warum ist der Bundesstaat nördlich der Grenze zu Mexiko so beliebt? Ein Grund ist die grandiose Natur. Dabei spielt es keine Rolle ob man karge Landschaften voller Wüsten mit Kakteen kennenlernen möchte oder undurchdringliche Gebirgswälder. Ob Wüste oder Wald wilde Tiere finden sich Arizona überall. Aber am besten beobachten lassen sie sich doch in einem der unzähligen National- und Naturparks, wo sie ungestört von Jägern leben können und mit der Zeit einen Teil ihrer Scheu verlieren.

Noch besser lassen sich die Tiere natürlich in klassischen Tierparks beobachten und fotografieren, zum Beispiel in dem erst vor vier Jahren dem Publikum zugänglich gemachten Wildpark Bearizona in Nordarizona, in dem Wolf, Bison Wildschafe, Hirsche und viele Greifvögel zu beobachten sind.

Highlight sind natürlich die unzähligen Schwarzbären, denen der Park nicht nur seinen Namen verdankt, sondern die man aus sicherer Umgebung im eigenen Auto oder einem Safaribus in ihrer ganz natürlichen Lebensweise beobachten kann. Auf einem Rundweg von mehr als drei Kilometern können Besucher die Natur des Landes quasi im Schnelldurchgang kennenlernen. Übrigens, vom Wildpark Bearizona fährt man mit dem Pkw nur sechzig Minuten bis zum Grand Canyon, der größten Attraktion Arizonas.

Doch Arizona bietet allen Natur- und Tierliebhabern noch weitaus mehr. Vor allem bei Kindern und Familien sind Ausflugsziele wie der Phoenix Zoo, der Reid Park Zoo in Tucson sowie der Out of Africa Wildlife Park bei Camp Verde beliebte Ziele.

Ein absolutes Muss ist außerdem das Sonora Desert Museum, das einen unterhaltsamen Ausflug in die Pflanzen- und Tierwelt der Sonora-Wüste bietet und eine abwechslungsreiche Kombination aus Wüstenzoo, Museum und Lehrpfad darstellt. Das Sonora Desert Museum ist eigentlich nicht wirklich ein Museum, sondern vielmehr ein Mix aus Tierpark und einem botanischen Garten. Es zeigt seinen Besuchern mit viel Liebe zum Detail die heimische und so typische Pflanzen- und Tierwelt der bekannten Sonora-Wüste mit ihren mehr als 300 Tierarten und mehr als 1.300 Pflanzenarten. Das Museum möchte aber auch aufklären und eine pädagogische Funktion einnehmen, wenn es darum geht für die Natur und die Umwelt im Allgemeinen und der Sonora Wüste im Speziellen zu informieren und zu sensibilisieren.

Für ihre unzähligen Kolibris ist vor allem die Gegend rund um Sierra Vista in Arizonas Süden nahe der mexikanischen Grenze bekannt und deshalb bei Vogelkundlern sehr beliebt. Nicht umsonst wird Sierra Vista die Kolibri-Hauptstadt der gesamten USA genannt. Das milde Klima, die Nähe zu Mexiko und vielfältige Lebensräume sowie das herrliche San Pedro River Valley machen das südöstliche Arizona so attraktiv für vor allem seltene und ungewöhnliche Arten von Kolibris. Ein Muss für Vogelfreunde.

Vor allem die in Arizona lebenden Wildtiere kann man hervorragend im Phoenix Zoo bewundern. So gibt es einen speziellen Arizona Trail auf dem man die einzigartige Tierwelt Arizonas entdecken kann. Er ist nicht nur einer der größten Zoos im Land, sondern besticht auch durch seine einzigartige Schönheit. Ein Geheimtipp, um Tiere und Natur in freier Wildbahn erleben zu können, ist das Go WILD Programm der Stadt Globe, ca. eine Autostunde östlich von Phoenix.

Wer einmal abschalten und die Natur und Schönheit des US-Bundesstaates pur genießen möchte, ist in der Gegend rund um Globe goldrichtig aufgehoben. In zahlreichen Parks und auf speziellen Pfaden, die übrigens zu den schönsten Wanderrouten Arizonas zählen, lassen sich hier Eichhörnchen, Kolibris, Schmetterlinge und zahlreiche Wildtiere in ihrer ganz natürlichen Umgebung beobachten.
Auch in der Gegend rund um die White Mountains, nahe der Grenze zu New Mexiko kann in der Sipe White Mountain Wildlife Area Arizonas Tierwelt ohne Käfige oder Gehege bestaunt werden. Allerdings hat man nicht immer das Glück die kapitalen Elche oder stolzen Hirsche zu sehen.

Dass es auch klein und fein geht zeigt der Navajo-Zoo. Ein kleiner Tierpark im Reservat der Navajo Indianer, der vor allem die historische Bedeutung der Tiere für die Navajo zeigt. Kojoten, Eulen, Luchse und sogar Fische können im Navajo-Zoo bewundert werden. Der Eintritt ist frei. Besuchern soll so die Botschaft näher gebracht werden, wie wichtig das Miteinander von Mensch und Tier ist.

All dies sind nur einige wenige Beispiele für einen Arizona-Urlaub bei dem Tier und Natur auf keinen Fall fehlen sollten. Der Tier- und Pflanzenreichtum Arizonas ist nicht nur einzigartig sondern lässt sich mit etwas Geduld und Zeit auch außerhalb von National- und Tierparks in seiner ganz natürlichen Umgebung beobachten.
Wer aber nicht des Nachts auf der Lauer liegen möchte, um einen Kojoten zu sehen und umfangreiche Informationen zur Flora und Fauna Arizonas möchte, der ist in den Wild- und Naturparks des Staates herzlich willkommen und bestens aufgehoben. Vor allem für Familien sind die vielen unterschiedlichen Parks, Museen und Zoos tolle und gleichzeitig lehrreiche Ausflugsziele.

Wer mehr über die Urlaubsmöglichkeiten in Arizona wissen möchte, der ist hier richtig: www.arizonaguide.com

 

Von: www.urlaub-im-web.de


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