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Bali - Zahl der Badeunfälle 2010 deutlich zurückgegangen
(23. 12. 2010)
Der erfolgreichen Arbeit der öffentlichen Rettungsschwimmer (Balawista) sei Dank: An den Touristenstränden der indonesischen Insel Bali lag die Zahl der Bade- und Wassersportunfälle in diesem Jahr deutlich unter den Vorjahreswerten. Bis Mitte Dezember 2010 wurden 187 Unfälle registriert, sieben davon endeten tödlich. Im Vorjahr gab es noch 384 Unfälle und 15 Tote. 2008 lag die Zahl der Unfälle bei 314, 15 Menschen kamen dabei zu Tode. Die verhältnismäßig geringen Unfallzahlen in diesem Jahr sind um so bemerkenswerter, als Bali 2010 mit einer Rekordzahl ausländischer Besucher abschließen wird.
Wie Made Suparka, der Koordinator der "Balawista-Brigade", mitteilte, wurde die gute Bilanz vor allem durch eine Personalaufstockung und eine bessere Ausrüstung der Rettungsschwimmer möglich. Suparka weiter: "In diesem Jahr wurden zwei neue Rettungsstationen eingerichtet, in Legian und Kedonganan. Wir hoffen, im kommenden Jahr weitere neue Stationen zu erhalten, um unsere Kontrollen an den Stränden optimieren zu können."
Vor Kurzem, vom 12. bis zum 16. Dezember, veranstalteten die Balawista übrigens ein Rekrutierungstrainig. 60 Balawista-Kandidaten wurden nicht nur theoretisch mit den Aufgaben eines Rettungsschwimmers bekannt gemacht, sondern mussten auch knochenharte Übungseinheiten am Strand absolvieren. Ziel war es u. a., die Ausdauer und Schwimmfähigkeiten der Kandidaten zu testen. Von den 60 Teilnehmern, die am 12. Dezember mit dem Training begannen, waren vier Tage später nur noch 24 dabei.
Rettungsschwimmer am Strand von Kuta. Urheber: Yusmar Yahaya, Lizenz: creative commons.
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