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Armenien – touristisches Kleinod östlich der Türkei
(30. 08. 2011)
Länder ohne Zugang zu den Küsten unserer Weltmeere haben es nicht einfach bekannt zu werden, wenn sie nicht gerade im Zentrum Europas liegen, wie zum Beispiel Österreich und die Schweiz. Und wenn das betreffende Land außerdem nur halb so groß ist wie Bayern, dann wundert es nicht, dass die großen Touristenströme daran vorbeilaufen.
Trotzdem erfreut sich Armenien, das Land von dem hier die Rede sein soll, steigenden Besucherinteresses. Es sind Besucher, die ganz bewusst nach authentischen Urlauszielen suchen und Neues entdecken möchten, aber ohne sich in persönliche Gefahr zu begeben. Armenien bietet in dem Zusammenhang an, weil es ein Land mit niedriger Kriminalitätsrate ist, ein Land mit überwiegend christlicher Bevölkerung, die sich zudem durch eine hohe Bildungsrate auszeichnet.
Immer noch buchen die meisten Urlauber Pauschalreisen, wenn es nach Armenien gehen soll, allerdings nutzen immer mehr Urlauber Internetportale, um günstiger zu einem Flug und einer Unterkunft zu kommen. Wer sich dann noch einen einheimischen Fahrer sucht, um zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten des Landes zu gelangen, der kann nicht nur etwas für seine Bildung tun, sondern auch garantiert mit den bekannt gastfreundlichen Einheimischen in Kontakt kommen.
Das Land kann nicht nur mit Sehenswürdigkeiten wie der Landeshauptstadt Eriwan (Jerewan), Steinzeitmalereien, Burgen, Klöster und uralten Kirchen - Armenien ist das älteste christliche Land der Welt - aufwarten, sondern auch mit guten Möglichkeiten zum Bergsteigen, Bergwandern und Mountainbiken. Im Sommerhalbjahr sollte auch ein Besuch des mehr als 900 Quadratkilometer großen Seewansee auf dem Programm stehen. Hier machen die Armenier selber Urlaub. Im Winter hingegen sind Skitouren in den Skigebieten des Landes, Armenien liegt im Schnitt 1.800 Meter über dem Meeresspiegel, empfehlenswert.
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