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Dänemark will Zahl der Badeunfälle senken

(25. 08. 2010)

Hinweisschild in Grenen - die Nordspitze Dänemarks ist besonders gefährlich

An den dänischen Küsten werden diesen Sommer einheimische und ausländische Touristen ausführlich über die Gefährlichkeit des Meeres informiert. Ziel ist es, die Zahl der Badeunfälle - jedes Jahr sterben in Dänemark mehr als 100 Menschen durch Ertrinken - zu senken. Um dies zu erreichen, sprechen Mitarbeiter der gemeinnützigen Stiftung TrygFonden Urlauber an den Stränden des Landes an, um über das richtige Verhalten am Strand aufzuklären und Fragen zu beantworten. Zusätzlich werden von Mitarbeitern der Stiftung Flyer in den jeweiligen Landessprachen verteilt.

Die Informationen von TrygFonden lassen sich in zwei Überthemen unterteilen. Das erste Überthema beschäftigt sich mit dem richtigen Verhalten am Meer.
Die Tipps im Einzelnen lauten: Lernen Sie Schwimmen und gehe Sie nie allein ins Wasser. Des Weiteren wird geraten, Wind und Wasser zu beobachten, damit man nicht von ablandigen Winden überrascht wird oder in Rückströmungen gerät.
Beim nächsten Hinweis geht es darum, sich mit dem Strand des eigenen Urlaubsortes vertraut zu machen. Man sollte beispielsweise die örtlichen Strömungen kennenlernen und sich informieren, ob zu bestimmten Zeiten gefährlich hohe Wellen auftreten. Auch über richtiges Sonnenbaden werden Urlauber an Dänemarks Stränden informiert.

Großem Raum wird dem Thema Kinder am Strand gewidmet. Die wichtigste Empfehlung: Lassen Sie Kinder nie aus den Augen. Wenn dann doch ein Kind verschwunden ist: 1) Ruhe bewahren. 2) Unmittelbare Umgebung absuchen. 3) Strandnachbarn befragen. 4) Rettungsschwimmer informieren und das Aussehen des Kindes beschreiben und 5) unbedingt die Telefonnummer 112 anrufen, wenn das Kind zuletzt im Wasser gesehen wurde.
Ein weiteres Thema das der Stiftung TrygFonden am Herzen liegt: Erste Hilfe bei Badeunfällen.
Die empfohlenen Maßnahmen sind Überprüfen des Verunglückten auf Bewusstlosigkeit, Atemwege frei halten, Atmung kontrollieren, Herzmassage und künstliche Beatmung. Die letzte Ratschlag: Umstehende bitten, die Telefonnummer 1-1-2 anzurufen, damit möglichst schnell ein Rettungsfahrzeug den Unfallort erreichen kann.

Foto: Hinweisschild in Grenen bei Skagen. Die Nordspitze Dänemarks ist besonders gefährlich.

Von: Urlaub-im-Web


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