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Bali/Indonesien - Verbraucherschutz für Touristen soll besser werden

(26. 04. 2011)

Touristen in einem Surfshop auf Bali/Indonesien Foto: leozaza

Ungepflegte Hotelzimmer, Verweigerung vereinbarter Serviceleistungen, schlechte hygienische Verhältnisse in Restaurants, Willkürpreise in Shops, um westliche Touristen "auszunehmen" - diese und ähnliche Phänomene sind im internationalen Tourismus - bei allen länderspezifischen Unterschieden - leider keine Seltenheit. Auch auf der indonesischen Insel Bali kommen derartige Missstände vor. Jetzt plant man dort allerdings, die Umsetzung der Verbraucherrechte von Touristen spürbar zu verbessern. Die nationale Verbraucherschutzorganisation "Indonesian Consumer Protection Agency" (BPKN) bereitet sich zu diesem Zweck darauf vor, ihre Präsenz auf Bali auszudehnen, um dort zukünftig für in- und ausländische Touristen als Beschwerdestelle zur Verfügung zu stehen.

BPKN-Chefin Tini Hada stellte auf einer Festveranstaltung ihrer Organisation fest: "Balis Touristen brauchen Verbraucherschutz, und die Notwendigkeit, die Bedürfnisse dieser Konsumentengruppe zu befriedigen, muss sowohl von Unternehmern als auch von der Regierung anerkannt werden."

Um lokale Unternehmen von der Notwendigkeit des Verbraucherschutzes für Touristen zu überzeugen, plant die BPKN u. a., in Kürze auf Bali einen "Monat der Verbraucherbeschwerde" (consumer complaints month) zu veranstalten. Effektiver Verbraucherschutz trage, so Frau Tini Hada, dazu bei, dass Touristen häufiger nach Bali zurückkehren, und diene der nachhaltigen Entwicklung der balinesischen Tourismusbranche.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Antara betonte die BPKN-Chefin überdies, dass sich geprellte Touristen auf Bali bereits heute an die Verbraucherschutzorganisation LPKSM (eine Nichtregierungsorganisation) wenden können.

Foto: Ein Surfshop auf Bali. Urheber: leozaza, Lizenz: creative commons.

Von: www.urlaub-im-web.de


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