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Bulgarien - Jagd-Tourismus nach wie vor populär
(04. 04. 2011)
Der Jagd-Tourismus gehört in Europa inzwischen zu dem umstrittensten Tourismusarten. Vor allem im Ostteil unseres Kontinents spielt er gleichwohl noch immer eine größere Rolle. Auch viele Jäger aus Deutschland zieht es in die Jagdreviere Ost- und Südosteuropas - auch deshalb, weil sie ihrem "Hobby" dort nach wie vor unangefeindet nachgehen zu können. Eines ihrer Ziele ist Bulgarien. Wie unlängst auf der 17. "Nature, Hunting, Fishing" Messe in Plowdiw betont wurde, erfreut sich der Jagd-Tourismus in dem Balkanstaat sogar eines wachsenden Interesses - und dies bei in- wie ausländischen Jägern.
3.992 ausländische und 3.761 einheimische Jäger nahmen 2010 in Bulgarien an einer Jagdreise teil. Dies gab die bulgarische Nachrichtenagentur BTA unter Berufung auf Angaben der "State Forestry Agency" bekannt. Die meisten ausländischen Jäger kommen danach aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Griechenland.
Gruppenjagden auf Wildschweine sind die beliebteste jagdtouristische Attraktion.
Bulgariens staatliche Jagdreviere, die der State Forestry Agency unterstehen, nahmen durch den Jagd-Tourismus im letzten Jahr etwa 2,050 Millionen Euro ein. Die drei Jagdreviere mit dem höchsten Einnahmen waren "Cherekitsa", "Rositsa", "Cherni Lom".
Foto: Zum Abschuss frei? Ein Wildschwein. Urheber: Ben Stassen, Lizenz: creative commons.
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