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Tudela - Hauptstadt des Weinanbaus und der Gemüsekultivierung

Tudela - die Kathedrale Santa María

Tudela - die Kathedrale Santa María. Foto: gemeinfrei

Wer sich für mittelalterliche Baukunst interessiert, der sollte eine Stunde Autofahrt von Pamplona aus gen Süden in Kauf nehmen und in Tudela, die dortige Kathedrale Santa María besichtigen.

Die mit 30.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Navarras liegt am rechten Ufer des Ebro und beeindruckt durch ein gewisses mittelterliches Flair seiner Altstadt mit seinem christlichen, muslemischen und jüdischen Vierteln.

Tudela ist zudem die Hauptstadt des Weinanbaus in Navarra. Außerdem ist Tudela für sein Gemüse bekannt, das zu beiden Seiten des Ebros wächst, zum Beispiel Artischocken, Mangold, Spargel, Spinat und verschiedene Salate. Die Sehenswürdigkeiten, die Weine und das Essen sind gute Gründe auch mal zwei Tage länger in Tudela zu verweilen.

Puente la Reina, Estella und Sangüesa

Das Königreich Navarra profitierte im Mittelalter erheblich durch die kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, den der Jakobsweg nach den Siegen über die Mauren bekam. An dem Treffpunkt aragonesischen und der navarresische Routen des Jakobswegs entstand beispielsweise die Stadt Puente la Reina, ein Kleinstadt, die einige interessante Kirchen, Adelspaläste und Bürgerhäuser aufzuweisen hat.

Auch die Stadt Estella verdankt seine Existenz dem berühmten Pilgerpfad. Ähnlich wie in Pamplona gab es in Estella Jahrhunderte lang drei voneinander unabhängige Stadtteile, die durch königliches Dekret im Jahr 1266 zusammengelegt wurden.

Heute lohnt Estella wegen einiger historischer Sehenswürdigkeiten einen Besuch. Zu den Besuchspunkten sollten die Klöster Irache und Iranzu, die Kirche San Pedro de la Rúa und der Königspalast sein.

Das Stadtbild von Sangüesa ist ebenfalls typisch für die Bauweise im Mittelalter: der Ort ist voller monumentaler Kunstwerke, deren Erbauung unmittelbar auf die Pilger zurückzuführen ist. Besonders erwähnenswert ist die Kirche Santa María aus dem 12. Jahrhundert, sowie die nahe gelegene Burg Javier, der Geburtsort des heiligen Franziskus. Nicht verpassen sollte man auch die Burg von Olite und den dazugehörigen Königspalast aus dem 13. und 15. Jahrhundert. Heute sind Teile des mächtigen Baus in ein staatliches Luxushotel, einen Parador, umgewandelt worden.

 


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