NAUMBURG
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Naumburg
Auf einer Saaleterrasse an der Einmündung der Unstrut in die Saale erhebt sich die Dom- und Weinstadt Naumburg. An den Talhängen der Flüsse wird Wein angebaut. Als Burg und als Ort ist Naumburg schon 1002 erwähnt worden. Im Mittelalter war sie ein bedeutender Handelsplatz an der Via Regia, besonders wegen der Naumburger Messen. Der Aufstieg Leipzigs zur Messestadt seit 1500 und der Dreißigjährige Krieg brachten die wirtschaftliche Blüte Naumburgs zum Erliegen.
Der Naumburger Dom St. Peter und Paul gilt als Kunstwerk von europäischem Rang. Sein Bau wurde bereits vor 1213 begonnen und zeigt daher spätromanische und frühgotische Stilelemente. Weltberühmt sind die zwölf Stifterfiguren des sogenannten Naumburger Meisters von 1250. Alle Figuren sind lebensgroß und in Kalkstein gehauen. Die bekanntesten Figuren sind Uta und Ekkehard an der Nordseite des Westchors sowie Regelindis und Herrmann gegenüber an der Südseite.
Der mittelalterliche Stadtkern ist besonders sehenswert. Der weiträumige Markt ist von schönen Bürgerhäusern umgeben. Ihre hohen Giebel fallen dem Betrachter besonders ins Auge. Unweit des Marktplatzes findet der Besucher die spätgotische Stadtkirche St. Wenzel. Diese dreischiffige Hallenkirche entstand um 1520 und wurde nach ihrer Beschädigung im Jahre 1945 aufwändig restauriert.
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